Masterarbeit, 2018
102 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
1.1 Thematik und Einordnung
1.2 Vorarbeiten
1.3 Ziele dieser Arbeit
1.4 Struktur und Methodik
2. Modellentwicklung
2.1 Anforderungen
2.2 Grundlagen
2.3 Modellelemente
2.3.1 Informationsverwertungsprozess
2.3.2 Führungs- und Querschnittsaufgaben
2.3.3 IM-Arten und Informationseingang/-ausgang
2.3.4 Informationsräume
2.3.5 Semistrukturiertes IM und informelle Kommunikation
2.3.6 Daten-, Infrastruktur- und Wissensmanagement
2.4 Zusammenführung und Sichten
2.5 Gesamtmodell
2.5.1 Grafische Darstellung
2.5.2 Integratives IM
2.5.3 Einordnung
2.5.4 Bewertung und Zwischenfazit
3. Organisatorische Umsetzung
3.1 Eingliederung des IMs in das Gesamtunternehmen
3.2 Organisation des IMs
3.2.1 CIO
3.2.2 Information Office
3.2.3 IM-Teams
3.3 Konsequenzen für die IT-Abteilung
3.4 Konsequenzen für Fachabteilungen
3.5 Beziehung zu anderen Querschnittsaufgaben
3.6 Beispiel: Ablauf einer Informationsverwertungsprozess-Optimierung
4. Fazit und Ausblick
Die Arbeit zielt darauf ab, ein integratives Informationsmanagement-Modell zu entwickeln, das den Umgang mit Informationen als werthaltige Ressource unter Berücksichtigung aktueller Herausforderungen wie Digitalisierung und Big Data strukturiert. Dabei steht die Forschungsfrage im Fokus, wie eine einheitliche Darstellung der Informationsverwertung über verschiedene betriebliche Aufgabenbereiche hinweg realisiert und organisatorisch verankert werden kann.
2.3.1 Informationsverwertungsprozess
Die Systematisierung von Teilaufgaben innerhalb des IMs ist zwangsläufig ein integraler Bestandteil jedes IM-Modells (vgl. Heinrich et al. 2014, S.9). In eine umfassende, den zuvor festgelegten Anforderungen genügende Darstellung sind jedoch weitere Elemente aufzunehmen. Innerhalb des Modells kann die Darstellung von Teilaufgaben daher als zentrales Element der aufgabenorientierten Sicht angesehen werden (vgl. Krcmar 2015, S.96 ff.; Hinz 2017b, S.18 f.).
Im administrativen bzw. operativen Aufgabenbereich wurden die einzelnen Schritte des Informationsverwertungsprozesses als Strukturierungsmerkmal verwendet (siehe Hinz 2017b, S.24 ff.). Diese Einteilung kann auch jetzt aufrechterhalten werden. Die Schritte des Managements der Informationsgewinnung, der Informationsflüsse – die transformierende Schritte ebenso wie Verteilungsmechanismen umfassen – sowie der Informationsverwendung bleiben erhalten. Sie sind in ihrer Existenz und Relevanz unabhängig von technologischen Veränderungen, neuartigen Organisationsformen oder ökonomischem Handlungsdruck. Gleiches gilt auch für sämtliche in der Systematik aufgeführten Teilbereiche.
Beispielsweise verändern sich durch die Aufnahme unstrukturierter oder teilstrukturierter Daten in moderne BI-Systeme (siehe z.B. Gluchowski et al. 2008, S.326 ff.) zwar die Anforderungen an das Informationsquellen-Management und eventuell auch an nachfolgende Transformationen (Aggregationen, Verknüpfungen). Die Aufgabenstellungen an sich bleiben aber erhalten. An dieser Stelle führen das hohe Abstraktionsniveau sowie die Konzentration auf Informationen als von Technologien unabhängige Bezugsobjekte zu einer positiv zu bewertenden Toleranz der Aufgabensystematik gegenüber aktuellen und wahrscheinlich auch zu künftigen Veränderungen.
1. Einleitung: Diese Einleitung gibt einen Überblick über das Gesamtprojekt und erläutert die Struktur sowie Methodik der Arbeit.
2. Modellentwicklung: Dieses Kapitel beschreibt die schrittweise Entwicklung des IM-Modells unter Berücksichtigung verschiedener Modellelemente, Sichten und Anforderungen.
3. Organisatorische Umsetzung: Hier wird untersucht, welche Organisationsstrukturen gebildet werden müssen, um das entwickelte IM-Modell institutionell zu verankern.
4. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die wesentlichen Ergebnisse des Projektes zusammen und liefert einen Ausblick auf mögliche Folgearbeiten.
Informationsmanagement, Integrativer Ansatz, Digitalisierung, Big Data, Informationsverwertung, Modellentwicklung, Informationsfluss, Organisationsstruktur, Information Office, IM-Teams, Prozessmanagement, Wissensmanagement, Infrastrukturmanagement, Compliance, Informationsräume.
Die Arbeit entwickelt ein integratives Modell für das Informationsmanagement (IM), das Informationen als werthaltige betriebliche Ressourcen betrachtet und über bloße IT-Aspekte hinausgeht.
Zentrale Themen sind die Modellierung von Informationsverwertungsprozessen, die Einordnung in Organisationsstrukturen sowie der Umgang mit Herausforderungen wie Digitalisierung, Industrie 4.0 und Big Data.
Das Hauptziel ist die Erstellung eines IM-Modells, das sowohl eine wissenschaftlich fundierte Struktur bietet als auch praxisrelevante Ansätze für die organisatorische Umsetzung im Unternehmen liefert.
Die Autor verfolgt ein „bottom-up“-Prinzip zur Modellentwicklung, basierend auf allgemeiner Modelltheorie, Systematisierungen aus der Projektarbeit und der Integration fachspezifischer Literatur.
Der Hauptteil gliedert sich in die Modellentwicklung, die Zusammenführung von Sichten (Aufgaben- und Informationsflusssicht) und die Beschreibung der organisatorischen Umsetzung im Unternehmen.
Wichtige Begriffe sind Informationsmanagement, Integrativer Ansatz, Modellentwicklung, Informationsverwertung, Informationsfluss, organisatorische Umsetzung und Information Office.
Der Integrationsgedanke zielt darauf ab, verschiedene informationszentrierte Unternehmensbereiche einheitlich abzubilden, ohne sie in eine starre, praxisferne Hierarchie unterzuordnen.
IM-Teams ermöglichen eine flexible, projektbezogene Umsetzung von Veränderungen in der Informationsverwertung, die interdisziplinäre Zusammenarbeit fördern und agilen Arbeitsweisen gerecht werden.
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