Bachelorarbeit, 2017
97 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Der Start-up-Begriff
2.1 Definition
2.2 Finanzierungsstruktur
3 Venture Capital
3.1 Definition
3.2 Segmente und Teilnehmer des Venture Capital-Marktes
3.3 Der Finanzierungsprozess mit Venture Capital Gesellschaften
4 Business Angels
4.1 Definition
4.2 Arten von Business Angels
4.3 Geschäftsmodell Business Angels
4.4 Motivation und Persönlichkeitsmerkmale eines Business Angels
4.5 Chancen und Risiken für Start-ups
5 Crowdfunding
5.1 Definition
5.2 Historische Entwicklung
5.3 Modelle des Crowdfunding
5.4 Konzept und Ablauf
5.5 Voraussetzungen für Start-ups
5.6 Chancen und Risiken für Start-ups
6 Vergleich
7 Fazit
Diese Arbeit befasst sich mit der Analyse und dem Vergleich alternativer Finanzierungsformen für Start-ups, da klassische Bankfinanzierungen aufgrund fehlender Kredithistorien und Sicherheiten für junge Unternehmen häufig schwer zugänglich sind. Das primäre Ziel besteht darin, Venture Capital, Business Angels und Crowdfunding als Optionen für die Kapitalbeschaffung zu bewerten und den jeweiligen Nutzen sowie die Risiken für Gründer aufzuzeigen.
3.3.6 Chancen und Risiken für Start-ups
Die Tätigkeit von VCG bezieht sich auf ein Spektrum möglicher Finanzierungsphasen, das von der Gründungsfinanzierung über die Wachstumsfinanzierung bis hin zu Vorbereitung des Börsengangs reicht. Im Rahmen der Venture Capital-Finanzierung gehen diese dabei im Normalfall Minderheitsbeteiligungen ein, wodurch der Charakter der Portfoliounternehmen als selbstständige Unternehmen, häufig mit hoher Eigeninitiative der Gründer, erhalten bleibt. In diesem Zusammenhang bleiben die Gründer immer Mitgesellschafter des Unternehmens, da dem Gründerteam gegenüber nicht der Eindruck erweckt werden soll, die Unternehmung selbst übernehmen zu wollen. In aller Regel verfügen VCG über große Finanzmittel, da sie ihren Kapitalstock aus einer Mehrzahl von Investoren füllen.
Indessen weisen sie im Vergleich zu üblichen Kapitalgebern wie Banken, eine stark erhöhte Risikobereitschaft auf, da ein bestimmter Prozentsatz von Fehlinvestitionen i.d.R. bereits vorweg einkalkuliert wird. Durch ausbleibende Zins- und Rückzahlungspflichten wird zusätzlich das Insolvenzrisiko des Portfoliounternehmens begrenzt. Wesentlicher Vorzug einer Beteiligungsfinanzierung im Allgemeinen ist die Bereitstellung der Eigenmittel für notwendige Investitionen oder als Puffer der beschriebenen Phasen. In diesem Zuge kann durch die höhere Eigenkapitalquote sowohl die Bonität als auch das Rating des Unternehmens verbessert werden, wodurch der künftige Finanzierungsspielraum erweitert wird.
Daneben ist auch das Branding, das durch die Venture Capital-Finanzierung stattfindet, von nicht zu unterschätzendem Vorteil. Die Entscheidung einer VCG, als kompetent und professionell eingeschätzter Marktteilnehmer für das Start-up, sendet allen Stakeholdern ein positives Signal. Bspw. berücksichtigen potenzielle Kunden dies in ihrer Kaufentscheidung, Lieferanten sind zu besseren Konditionen bereit, da von einer Zahlungsfähigkeit ausgegangen werden kann und Banken, die für eine zusätzliche Fremdfinanzierung benötigt werden, schätzen die Bonität des Unternehmens positiver ein.
1 Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet die Herausforderungen bei der Start-up-Finanzierung aufgrund der Abhängigkeit von Banken und führt in die Thematik der alternativen Kapitalquellen ein.
2 Der Start-up-Begriff: Dieses Kapitel definiert Start-ups und erläutert deren verschiedene Lebenszyklusphasen sowie die daraus resultierenden Finanzierungsstrukturen.
3 Venture Capital: Hier werden die Grundlagen von Venture Capital, die Teilnehmer am Markt und die Phasen einer Finanzierung durch Venture Capital Gesellschaften detailliert beschrieben.
4 Business Angels: Dieses Kapitel widmet sich der Rolle von Business Angels, deren Typologien, Motiven und dem Prozess ihrer Beteiligung an Start-ups.
5 Crowdfunding: Es wird das Konzept des Crowdfunding erläutert, verschiedene Modelle wie Crowdinvesting oder Rewarded-based Crowdfunding vorgestellt und die Voraussetzungen für Start-ups analysiert.
6 Vergleich: In diesem Kapitel werden die drei Finanzierungsmöglichkeiten hinsichtlich ihrer Charakteristika, Vorteile und Eignung für verschiedene Phasen gegenübergestellt.
7 Fazit: Das Fazit fasst die Relevanz alternativer Finanzierungsformen zusammen und betont die Notwendigkeit einer bewussten Wahl der Finanzierungsstruktur für den langfristigen Erfolg eines Start-ups.
Start-up, Finanzierung, Kapitalbeschaffung, Venture Capital, Business Angels, Crowdfunding, Crowdinvesting, Eigenkapital, Businessplan, Due Diligence, Exit, Existenzgründung, Entrepreneurship, Innovationsfinanzierung, Smart Capital.
Die Arbeit untersucht die Möglichkeiten und Herausforderungen für Start-ups, Kapital abseits traditioneller Bankkredite zu beschaffen, und beleuchtet hierbei vor allem alternative Beteiligungs- und Finanzierungsmodelle.
Die zentralen Felder sind die Finanzierung durch Venture Capital Gesellschaften, die Rolle von Business Angels sowie die verschiedenen Ausprägungen des Crowdfunding.
Ziel ist es, Gründern einen Überblick über alternative Finanzierungsquellen zu geben und aufzuzeigen, welche Finanzierungsstruktur in welcher Phase des Unternehmensaufbaus sinnvoll und umsetzbar ist.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und einer deskriptiven Untersuchung der Finanzierungs- und Beteiligungsprozesse innerhalb der behandelten Kategorien.
Im Hauptteil werden Venture Capital, Business Angels und Crowdfunding jeweils mit ihren Definitionen, den zugrunde liegenden Prozessen, sowie den spezifischen Chancen und Risiken für Start-ups einzeln analysiert.
Die wesentlichen Begriffe sind Venture Capital, Business Angels, Crowdfunding, Start-up, Eigenkapital, Due Diligence, Businessplan und Exit-Strategien.
Während VCG als formelle Finanzintermediäre mit einem Pool von Investorengeldern agieren und meist nach strengen Investmentregeln handeln, investieren Business Angels als vermögende Privatpersonen oft ihr eigenes Kapital und bringen individuelles Know-how direkt in das Start-up ein.
Dies sind Möglichkeiten für Investoren, ihre Beteiligung zu beenden, wie etwa durch einen Börsengang (Going Public), einen Trade Sale an ein Industrieunternehmen, einen Secondary Purchase, einen Buy Back durch Gründer oder eine Liquidation.
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