Bachelorarbeit, 2014
45 Seiten, Note: 1,3
1. EINLEITUNG
1.1. ZIELSETZUNG
1.2. KONTROVERSE
2. THEORIE DER UNTERNEHMENSKULTUR
2.1. BEGRIFF DER UNTERNEHMENSKULTUR
2.1.1. DEFINITION DER UNTERNEHMENSKULTUR
2.1.2. BEDEUTUNG DER UNTERNEHMENSKULTUR
2.1.3. EBENEN DER UNTERNEHMENSKULTUR
2.1.4. BEGRIFFSABGRENZUNGEN ZUM THEMA UNTERNEHMENSKULTUR
2.1.4.1. Die Unternehmensethik
2.1.4.2. Die Unternehmensphilosophie
2.1.4.3. Das Unternehmensleitbild
2.1.4.4. Schnittstellen und Unterschiede der Begrifflichkeiten
2.2. EINFLUSS DES UNTERNEHMENS AUF DIE UNTERNEHMENSKULTUR
2.2.1. BEEINFLUSSBARKEIT DER UNTERNEHMENSKULTUR DURCH DAS UNTERNEHMEN
2.2.2. MÖGLICHE BEEINFLUSSUNGSPUNKTE IM UNTERNEHMEN
2.2.2.1. Das Arbeitsklima
2.2.2.2. Das Führungsverhalten und die Kommunikation
2.2.2.3. Leistungskriterien und Belohnungssystem
2.2.2.4. Corporate Social Responsibility
2.2.2.5. Weitere mögliche Faktoren der Unternehmenskultur
2.3. AUSWIRKUNGEN DER UNTERNEHMENSKULTUR AUF DIE MITARBEITER
2.3.1. MÖGLICHES ERFAHREN DER UNTERNEHMENSKULTUR DURCH DIE MITARBEITER
2.3.2. ABGRENZUNG ZU ANDEREN UNTERNEHMEN
2.3.3. DAS SCHAFFEN VON IDENTITÄT
2.3.4. VERMITTLUNG VON "SINN" DER TÄTIGKEIT
2.3.5. DIE STABILISATION UND EFFEKTIVITÄT VON PROZESSEN
2.3.6. DIE KONTROLLE VON VERHALTEN
2.3.7. DIE EINSTELLUNG DER MITARBEITER
3. UNTERNEHMENSKULTUR IN DER PRAXIS
3.1. DAS FESTSTELLEN EINER UNTERNEHMENSKULTUR
3.2. AM BEISPIEL DER TCHIBO GMBH
3.2.1. DIE ARTEFAKTISCHE REPRÄSENTANZ DER TCHIBO GMBH
3.2.2. AUSWIRKUNGEN AUF DIE MITARBEITER
3.3. AM BEISPIEL DER SAP AG
3.3.1. DIE ARTEFAKTISCHE REPRÄSENTANZ DER SAP AG
3.3.2. AUSWIRKUNGEN AUF DIE MITARBEITER
4. FAZIT
Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss einer spezifischen Unternehmenskultur auf die Einstellung, Zufriedenheit und das Verhalten der Mitarbeiter. Ziel ist es, theoretische Grundlagen zu definieren und durch zwei Fallstudien (Tchibo GmbH und SAP AG) zu belegen, wie stark ausgeprägte Unternehmenskulturen motivierend wirken und die Leistungsfähigkeit sowie Identifikation der Beschäftigten fördern können.
2.1.1. Definition der Unternehmenskultur
Eine Definition für den Begriff der Unternehmenskultur ist nicht leicht zu fassen. Verschiedene Fachbücher, seit Mitte des 20. Jahrhunderts, arbeiteten daran und entwickelten bei genauer Betrachtung durchaus unterschiedliche Definitionen. Überein sind sie sich darin, dass die Unternehmenskultur eine spezifische Differenzierung zwischen Unternehmen sowie Unternehmen und Gesellschafft ermöglicht. Außerdem ist diese Art der Kultur nicht materiell (wie zum Beispiel die Kunst), sondern allein ideell und erfahrbar. Eine stark gelebte Unternehmenskultur drückt sich in gleichen Geisteshaltungen und Denkweisen aller Mitglieder der Organisation aus und wirkt sich daher besonders auf ihren Zusammenhalt aus. Dieser „Zusammenhalt“ erfährt bei Betrachtung der Unternehmenskultur einige Aufmerksamkeit, denn Unternehmen können als soziale Gebilde mit Machtzentren verstanden werden. Gerade die Bestimmung des Unternehmens als soziales Gebilde ermöglicht die Untersuchung einer spezifischen Kultur, welche sich nur in Gemeinschaften entwickeln kann.
Prott sieht darin allerdings eine Problematik in der Gleichsetzung der Begriffe „Gemeinschaft“ und „Organisation“ und differenziert diese; denn „Unternehmen sind Organisationen, die vordergründig auf freiwilliger Mitgliedschaft basieren, aber für die abhängig Beschäftigten von einer derart existentiellen Bedeutung sind, dass sie in bestimmten Fällen unter bestimmten ökonomischen Bedingungen für viele von ihnen durchaus den Rang einer Zwangsorganisation gewinnen können.“ Darüberhinaus gibt es etliche Belege dafür, dass in großen Unternehmen Subkulturen vorkommen können, wenn in einzelnen Divisionen besonders eigenständig und intensiv zusammen gearbeitet wird. Anhand der zuvor genannten Aspekte kann an dieser Stelle Unternehmenskultur wie folgt verstanden werden:
Eine Unternehmenskultur ist eine von allen Mitgliedern kognitiv und kollektiv erfahrene und gelebte Vorstellung sowie Einstellung zu Werten, Normen und Meinungen und somit einzigartig.
1. EINLEITUNG: Hier wird die Zielsetzung der Arbeit vorgestellt und die zentrale Forschungsfrage zum Einfluss der Unternehmenskultur auf die Mitarbeiter sowie die bestehende Kontroverse zum Unternehmenserfolg erläutert.
2. THEORIE DER UNTERNEHMENSKULTUR: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Unternehmenskultur, analysiert deren Ebenen und untersucht die Einflussmöglichkeiten des Managements sowie die Auswirkungen auf das Verhalten der Mitarbeiter.
3. UNTERNEHMENSKULTUR IN DER PRAXIS: Die theoretischen Erkenntnisse werden anhand der Fallstudien Tchibo GmbH und SAP AG angewandt, um die artefaktische Repräsentanz und die Auswirkungen auf die Mitarbeiter in der Realität zu analysieren.
4. FAZIT: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, diskutiert die Grenzen der Erfassbarkeit von Unternehmenskulturen und bestätigt die positive Wirkung einer starken Unternehmenskultur auf die Mitarbeitereinstellung.
Unternehmenskultur, Mitarbeiterzufriedenheit, Unternehmensethik, Führungsverhalten, Unternehmenserfolg, Corporate Social Responsibility, Arbeitsklima, Identität, Unternehmensleitbild, Werte, Normen, Personalmanagement, Unternehmenskultur in der Praxis, Mitarbeiterbindung, Organisationskultur.
Die Arbeit untersucht den Einfluss, den eine spezifisch geprägte Unternehmenskultur auf das Verhalten, die Zufriedenheit und die Einstellung der Mitarbeiter innerhalb eines Unternehmens ausübt.
Die zentralen Themen sind die theoretische Fundierung des Kulturbegriffs, die Möglichkeiten der aktiven Gestaltung durch das Management sowie die empirische Betrachtung der Unternehmenskultur bei Tchibo und SAP.
Das Ziel ist die Erörterung der These, dass eine stark gelebte, ethische und soziale Kultur einen positiven Effekt auf die Mitarbeiter hat und ihre Identifikation sowie Leistung steigert.
Die Autorin kombiniert eine theoretische Literaturanalyse mit der Untersuchung von zwei Fallstudien, wobei sie Artefakte der Unternehmenskultur analysiert und Mitarbeiterbefragungen aus Wettbewerben heranzieht.
Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Ebenen (Werte, Normen, Artefakte) geklärt, Einflussfaktoren wie Kommunikation und Führung erläutert und schließlich anhand von Praxisbeispielen veranschaulicht.
Wichtige Begriffe sind Unternehmenskultur, Mitarbeiterzufriedenheit, Corporate Social Responsibility, Identitätsstiftung, Unternehmenserfolg und Führungsverhalten.
Tchibo zeichnet sich durch ein starkes Engagement für Nachhaltigkeit und eine familienfreundliche Unternehmenskultur aus, was sich in einer hohen Mitarbeiterbindung und positiven Bewertungen in Wettbewerben widerspiegelt.
Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass eine spezifische Unternehmenskultur aufgrund ihrer ideellen Natur schwer in Gänze erfassbar ist, aber durch Indikatoren wie Mitarbeiterzufriedenheit und die Analyse artefaktischer Elemente annäherungsweise bewertet werden kann.
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