Bachelorarbeit, 2017
111 Seiten, Note: 1,3
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
1. Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Vorgehensweise und Gliederung der Arbeit
2. Theoretische Grundlagen
2.1 Diskussion relevanter Begrifflichkeiten
2.1.1 Online-Marketing
2.1.2 Content Marketing
2.1.3 Native Advertising
2.2 Rechtliche Rahmenbedingungen von Native Advertising
3. Forschungsstand
3.1 State of the Art
3.2 Abgrenzung des Forschungsfeldes
3.3 Herleitung der Forschungsfrage und der daraus resultierenden Hypothesen
4. Empirische Untersuchung
4.1 Verwendete Methoden
4.1.1 Eye-Tracking
4.1.2 Aufbau des Fragebogens
4.2 Versuchsaufbau
4.2.1 Forschungsumgebung
4.2.2 Aufbau des Testszenarios
4.2.3 Anzahl und Rekrutierung der Probanden
4.2.4 Auswahl der Untersuchungsplattform
4.2.5 Technische Hilfsmittel
4.2.6 Pretest
4.2.7 Versuchsablauf
5. Auswertung der Ergebnisse
5.1 Darstellung des Eye-Trackings
5.1.1 Anzahl und Durchschnittsdauer der Fixationen
5.1.2 Dauer bis zum ersten Klick im Gruppenvergleich
5.2 Ergebnisse des Fragebogens
5.2.1 Bewertung der Untersuchungsplattform
5.2.2 Werbewahrnehmung und Akzeptanz
5.2.3 Einfluss der Kennzeichnung auf die Werbewirkung des Native Advertisings
5.2.4 Subjektive Bewertung der Werbeform
6. Diskussion
6.1 Beantwortung der Forschungsfrage und der Hypothesen
6.2 Methodenkritik
7. Abschließendes Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht die Wahrnehmung von nativem Werbeinhalt in einem journalistischen Online-Kontext. Zentrales Ziel ist es zu ermitteln, ob und wie eine deutliche werbliche Kennzeichnung die Wahrnehmung der Rezipienten beeinflusst und inwiefern sie sich auf die wahrgenommene Glaubwürdigkeit des publizierenden Nachrichtenmediums auswirkt.
1. Einleitung
„Nobody reads Advertising. People read what they want to read, and sometimes it’s an ad.” – Howard Luck Gossage, Advertising Pioneer, 1969
Statistisch gesehen ist es um einen neunzigfachen Faktor wahrscheinlicher an der Elite-Universität Harvard angenommen zu werden, als auf eine Online-Werbeanzeige zu klicken (vgl. Carlson 2011). Werbebanner und vor allem Pop-Ups werden von Nutzern als ‚störend‘ bewertet (vgl. Adobe 2013: 9), weshalb immer mehr User auf Adblocker setzen (vgl. Floemer 2017). Das zeigt die fatale Situation der klassischen Online-Werbung. Daher sind werbetreibende Unternehmen an einem Werbeformat interessiert, welches sich dem Umfeld der Plattform anpasst und von Adblockern nicht erfasst wird. Webseitenbetreiber sind hierbei in einer misslichen Lage, da sie sowohl auf die Werbeeinnahmen der Unternehmen als auch auf das Vertrauen der Rezipienten in die journalistische Authentizität angewiesen sind. Deshalb sollten sie ebenfalls an Lösungen interessiert sein, die beide Parteien zufrieden stellen.
Einen Lösungsansatz bietet das Native Advertising. Dies bezeichnet eine Werbeform, die sich chamäleonartig an das Umfeld der journalistischen Plattform anpasst. Der Inhalt einer solchen Werbung ist nur schwierig von einem redaktionellen Artikel zu unterscheiden. Die Werbetreibenden gestalten die Werbung kontextuell, sodass diese als solche nicht sofort erkennbar ist und so die Aufmerksamkeit des Konsumenten auf das Produkt oder die beworbene Dienstleistung zieht. Hierbei entstehen gegensätzliche Auffassungen. Dem Native Advertising wird seitens der Journalisten eine Täuschung der Leser vorgeworfen, während sich Werbetreibende mit Vorteilen für alle Beteiligten brüsten (vgl. Hülsen & Müller 2014:134).
1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert die Problematik klassischer Online-Werbung und führt das Konzept des Native Advertisings als potenziellen Lösungsansatz ein, unter Einbeziehung der zentralen Forschungsfrage zur Wahrnehmung und Kredibilität.
2. Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Online-Marketing, Content Marketing und Native Advertising sowie die rechtlichen Rahmenbedingungen für diese Werbeform in Deutschland.
3. Forschungsstand: Hier werden aktuelle Studien zum Native Advertising zusammengefasst, der Forschungsstand kritisch reflektiert und daraus die spezifische Forschungslücke sowie die Hypothesen für die eigene Untersuchung abgeleitet.
4. Empirische Untersuchung: Es wird das methodische Vorgehen beschrieben, welches Eye-Tracking und eine begleitende Befragung umfasst, sowie der Versuchsaufbau mit den beiden Testgruppen detailliert dargelegt.
5. Auswertung der Ergebnisse: Dieses Kapitel stellt die durch Eye-Tracking gewonnenen Daten und die Ergebnisse der Befragung gegenüber, um die Hypothesen empirisch zu prüfen.
6. Diskussion: Die Ergebnisse werden interpretiert, die Hypothesen abschließend verifiziert oder widerlegt und das methodische Vorgehen einer kritischen Prüfung unterzogen.
7. Abschließendes Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse und einer Handlungsempfehlung für Publisher zur Gestaltung werblicher Kennzeichnungen ab.
Native Advertising, Eye-Tracking, Werbewahrnehmung, Kennzeichnung, Online-Marketing, Glaubwürdigkeit, Journalismus, Adblocker, Nutzerverhalten, Online-Nachrichtenseiten, Werbewirkung, Content Marketing, Nutzerwahrnehmung, Medienethik, Markenerinnerung.
Die Arbeit befasst sich mit der Wirkung von nativem Werbeinhalt (Native Advertising) auf Webseiten von Nachrichtenportalen und analysiert dabei insbesondere die Auswirkungen einer werblichen Kennzeichnung auf die Wahrnehmung der Nutzer.
Die zentralen Themenfelder umfassen Online-Marketing-Strategien, die rechtlichen Rahmenbedingungen für Werbeanzeigen in digitalen Medien, die psychologische Wahrnehmung von Werbung durch Eye-Tracking sowie die Frage der Glaubwürdigkeit im Journalismus.
Das primäre Ziel ist es zu klären, welche Auswirkung eine werbliche Kennzeichnung auf die Wahrnehmung des Rezipienten und die Glaubwürdigkeit gegenüber dem journalistischen Medium hat.
Die Untersuchung nutzt einen methodischen Mix aus Eye-Tracking zur Messung der unbewussten Blickbewegungen und einem quantitativen digitalen Fragebogen zur Erhebung der subjektiven Einstellungen der Probanden.
Im Hauptteil werden nach der theoretischen Fundierung der Forschungsstand aufgearbeitet, das methodische Design der empirischen Untersuchung erläutert und anschließend die Ergebnisse aus Eye-Tracking und Befragung detailliert ausgewertet und diskutiert.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Native Advertising, Eye-Tracking, Werbewahrnehmung, Glaubwürdigkeit, Online-Nachrichtenseiten und Werbewirkung charakterisieren.
Das Eye-Tracking dient dazu, objektiv zu messen, ob und wie lange die Kennzeichnung einer nativen Werbeanzeige fixiert wird, um Aufschluss über die physische Wahrnehmung des Werbecharakters zu geben.
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass eine deutliche werbliche Kennzeichnung keinen negativen Einfluss auf die Glaubwürdigkeit des Mediums hat, sondern sogar dazu beiträgt, das Vertrauen der Nutzer zu wahren.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

