Masterarbeit, 2017
123 Seiten, Note: 1
1 Einleitung, Leitfragen und Zielsetzung
1.1 Einleitung und Motivation
1.2 Leitfrage und deren Abgrenzung
1.3 Methoden, Vorgehen und Struktur der Arbeit
2 Smart Home
2.1 Begriffsbestimmung und Entwicklung
2.2 Anwendungsbereiche, Kundenbedürfnisse und Nutzen
2.3 Herausforderungen und Limitierungen
2.3.1 Challenge One: The „Accidentally“ Smart Home
2.3.2 Challenge Two: Impromptu Interoperability
2.3.3 Challenge Three: No Systems Administrator
2.3.4 Challenge Four: Designing for Domestic Use
2.3.5 Challenge Five: Social Implications of Aware Home Technologies
2.3.6 Challenge Six: Reliability
2.3.7 Challenge Seven: Inference in the Presence of Ambiguity
2.4 Aufbau und Grundlegende Funktionsweise einer Smart Home Umgebung
2.4.1 Management Ebene
2.4.2 Automationsebene
2.4.3 Feldebene
2.5 Standardisierung
2.6 Datenschutz und -sicherheit
3 Servicemodelle
3.1 Begriffsbestimmung und Definitionen
3.2 Rollen in der Dienstleistungserbringung
3.3 Potentiale
3.4 Marktbezogene Herausforderungen
3.5 Akzeptanz des Smart Home Einsatzes
3.5.1 Das Technologieakzeptanzmodell (TAM)
3.5.2 Akzeptanz in Bezug auf das Smart Home
4 Empirische Untersuchung
4.1 Forschungsmethode Experteninterview
4.1.1 Interviewmethode
4.1.2 Auswertungsmethode
4.2 Durchführung
4.2.1 Bestimmung und Auswahl der Experten
4.2.2 Auflistung der Experten in Alphabetischer Reihenfolge
4.2.3 Interviewleitfaden und Ablauf des Interviews
4.2.4 Datenauswertung
4.3 Darstellung der Ergebnisse
4.3.1 Kategorien 1.x – Umfeld und Komponenten
4.4 Beantwortung der Forschungsfrage
4.5 Rahmenbedingungen für Servicemodelle
4.6 Conclusio
Diese Arbeit untersucht, welche Faktoren die Anwenderakzeptanz für Servicemodelle und Wartungsdienstleistungen im Smart Home-Bereich, insbesondere im kleinstrukturierten Wohnbau, bei Störungsfällen beeinflussen. Dabei wird analysiert, wie Dienstleistungsmodelle gestaltet sein müssen, um trotz technischer Komplexität und hoher Erwartungshaltung der Bewohner eine langfristige Akzeptanz zu sichern.
2.3.1 Challenge One: The „Accidentally“ Smart Home
Bereits bestehende Häuser und Wohnungen werden meist nicht in einem Gesamtprojekt auf ein Smart Home umgebaut, sondern Schritt für Schritt automatisiert. Dabei stellen sich einige Fragen, welche unerwünschte Nebeneffekte verhindern sollen. Vor allem wie das System dem Bewohner auf verständliche Weise die unterschiedlichen Funktionen eines Smart Home darstellen soll. Darüber hinaus muss sich dem Bewohner erschließen, wie die einzelnen Geräte miteinander kommunizieren und wo die Grenzen der Kommunikation liegen. Insbesondere bei drahtlosen Verbindungen, welche sich ungehindert über den eigenen Wohnbereich hinaus ausbreiten können, ist hier auf die Ausbreitung des Signals und deren Auswirkungen zu achten. Auch bei kabelgebundenen Verfahren welche z.B. durch Firewalls an der Kommunikation mit der Außenwelt gehindert werden müssen. Der Bewohner muss sich auch um die Möglichkeiten der Konfiguration der einzelnen Komponenten als auch um die Anforderungen die er an das Smart Home als Ganzes stellt, im Klaren sein. Die spezielle Herausforderung ist, diese unterschiedlichen Komponenten die ohne Gesamtkonzept aufgebaut werden zu einem homogenen Ganzen werden zu lassen.
1 Einleitung, Leitfragen und Zielsetzung: Hier werden Motivation, Zielsetzung und die gewählten Forschungsmethoden (Literaturanalyse und Experteninterviews) der Arbeit dargelegt.
2 Smart Home: Dieses Kapitel erläutert Begriffe, technologische Grundlagen, Herausforderungen und Sicherheitsaspekte von Smart Home Umgebungen.
3 Servicemodelle: Es werden Begriffsdefinitionen zu Geschäftsmodellen sowie Rollen und Marktpotenziale für Servicedienstleistungen im Smart Home analysiert.
4 Empirische Untersuchung: Dieser Teil beschreibt die durchgeführten Experteninterviews, die Auswertungsmethodik und präsentiert die zentralen Ergebnisse bezüglich der Anwenderakzeptanz.
Smart Home, Servicemodelle, Anwenderakzeptanz, Wartungsdienstleistungen, kritische Infrastruktur, Gebäudeautomation, Interoperabilität, Standardisierung, Experteninterviews, Datensicherheit, IT-Dienstleistungen, Smart Environment, Geschäftsmodell, Systemzuverlässigkeit
Die Arbeit untersucht, wie Dienstleistungs- und Servicemodelle im Smart Home-Bereich gestaltet sein müssen, um bei Störungen oder Wartungsbedarf von den Anwendern akzeptiert zu werden.
Die zentralen Felder umfassen die technischen Grundlagen des Smart Home, die Herausforderungen bei der Systemwartung, die Identifikation von Akzeptanzfaktoren und die Analyse potenzieller Servicemodelle für Endanwender.
Die Arbeit fokussiert auf die Frage: "Wie müssen Dienstleistungs- und Servicemodelle im Smart Home Bereich gestaltet sein, um vom Anwender akzeptiert zu werden?"
Es wurde ein zweistufiges Vorgehen gewählt: Zunächst erfolgte eine Literaturanalyse zur Fundierung, gefolgt von einer qualitativen empirischen Studie mittels leitfadengestützter Experteninterviews und deren Auswertung nach Mayring.
Der Hauptteil erörtert Smart Home Architekturen, Standardisierungsbemühungen, Sicherheitsherausforderungen sowie die verschiedenen Akteure und deren Rollen in der Dienstleistungserbringung.
Die Arbeit wird wesentlich durch Begriffe wie Smart Home, Servicemodelle, Anwenderakzeptanz, Wartungsdienstleistungen und IT-Sicherheit geprägt.
Anwender betrachten kritische Infrastrukturen im Haushalt (z.B. Heizung) emotional; Ausfälle werden nur kurzzeitig toleriert. Eine schnelle Reaktionszeit (1-2 Stunden) ist für die Akzeptanz eines Servicemodells essenziell.
Die Datensicherheit ist ein zentraler Akzeptanzfaktor. Anwender bevorzugen Servicemodelle, bei denen der Dienstleister keinen ständigen Zugriff auf Systemdaten hat und Fernzugriffe nur explizit nach Freigabe erfolgen.
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