Bachelorarbeit, 2011
40 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
1.1 Zielsetzung
1.2 Vorgehensweise
2. Theoretisches Konzept zur Internationalisierung von Messegesellschaften
2.1 Motivation zur Internationalisierung
2.2 Markteintrittsformen von Messegesellschaften
2.3 Chancen und Risiken des Markteintritts
3. Der Messemarkt in den Vereinigten Arabischen Emiraten
3.1 Wirtschaftlich relevante Indikatoren und Standortvorteile
3.1.1 Wirtschaftsindikatoren der Vereinigten Arabischen Emirate
3.1.2 Der Standort Vereinigte Arabische Emirate
3.2 Eine Konkurrenzanalyse
4. Markteintritt deutscher Messeveranstalter in den Vereinigten Arabischen Emiraten
4.1 Das Joint Venture KITAB in Abu Dhabi
4.2 Deutsche Messegesellschaften in den Vereinigten Arabischen Emiraten
4.2.1 Messe Essen in Kooperation mit verschiedenen Partnern
4.2.2 Messe Frankfurt mit eigener Tochtergesellschaft in Dubai
4.3 Diskussion
5. Fazit und Ausblick
Die Arbeit analysiert den Markteintritt ausgewählter deutscher Messegesellschaften in die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), um die Beweggründe für das Engagement in dieser Region, die gewählten Markteintrittsformen sowie die damit verbundenen Chancen und Risiken zu untersuchen.
2.2 Markteintrittsformen von Messegesellschaften
Entschließt sich eine Messegesellschaft international tätig zu werden, ergeben sich ihr strategische Handlungsmöglichkeiten, die sich hinsichtlich der Intensität der Leistungserbringung im Ausland unterscheiden lassen. Dabei können sie als Markteintrittsform u.a. zwischen indirektem Export, Third-country trade, Auslandsmessebeteiligung, Lizenzierung, Franchising, Kooperation, Niederlassung und Tochtergesellschaft wählen.
Diese unterscheiden sich hinsichtlich einiger Kriterien. Zu deren Systematisierung gehören u.a. das Ausmaß der Risiken, die Dauer sowie die Kontrollmöglichkeiten des Auslandsengagements, als auch die Kapital- und Managementleistungen im In- und Ausland. Zudem kann bei der Organisation von Auslandsmessen entschieden werden, ob die Markteintrittsstrategie ohne oder mit Kapitalbeteiligung durchgeführt werden soll. Dabei stellt sich außerdem die Frage, ob sie dafür das Messegelände von ausländischen Besitzgesellschaften mieten oder ein eigenes Gelände kaufen, sich an einem bereits vorhandenen beteiligen oder ein neues entwickeln (Geländestrategie).
1. Einleitung: Beschreibt die Sättigung des europäischen Messemarktes als Motivation zur Internationalisierung und führt in die Fragestellung des Markteintritts deutscher Veranstalter in den VAE ein.
2. Theoretisches Konzept zur Internationalisierung von Messegesellschaften: Erläutert die theoretischen Motive, die verschiedenen Formen des Markteintritts und die spezifischen Chancen und Risiken bei der Internationalisierung von Messeunternehmen.
3. Der Messemarkt in den Vereinigten Arabischen Emiraten: Analysiert die ökonomischen Indikatoren der VAE, die Standortbedingungen sowie die Wettbewerbssituation durch lokale und internationale Messebetreiber.
4. Markteintritt deutscher Messeveranstalter in den Vereinigten Arabischen Emiraten: Untersucht anhand konkreter Beispiele (KITAB, Messe Essen, Messe Frankfurt) die praktische Umsetzung verschiedener Markteintrittsstrategien und diskutiert deren Eignung.
5. Fazit und Ausblick: Fasst die Erkenntnisse zusammen und bewertet den Erfolg der verschiedenen Ansätze beim Markteintritt in die dynamische Wirtschaftsregion der VAE.
Messegesellschaften, Internationalisierung, Vereinigte Arabische Emirate, VAE, Markteintritt, Joint Venture, Tochtergesellschaft, Kooperation, Messe Frankfurt, Messe Essen, Außenhandel, Standortfaktoren, Messewirtschaft, Export, Dubai.
Die Arbeit untersucht, wie und warum deutsche Messegesellschaften in den Markt der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) eintreten und welche Strategien sie dabei verfolgen.
Die zentralen Themen sind Internationalisierungsstrategien für Messeunternehmen, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in den VAE sowie die Analyse verschiedener Markteintrittsmodelle wie Joint Ventures und Tochtergesellschaften.
Das Ziel ist es, die Beweggründe der Unternehmen zu identifizieren, die Effektivität verschiedener Eintrittsformen zu vergleichen und aufzuzeigen, wie Chancen und Risiken vor Ort bewertet werden.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse kombiniert mit der Untersuchung spezifischer Fallbeispiele von Messegesellschaften, die bereits erfolgreich in den VAE agieren.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, eine Marktanalyse der VAE und eine detaillierte Auswertung deutscher Messeaktivitäten, insbesondere durch die Messe Essen und die Messe Frankfurt.
Typische Schlüsselbegriffe sind Markteintritt, Internationalisierung, VAE, Messegesellschaften, Kooperationsmodelle und Standortfaktoren.
Die Messe Frankfurt ist durch ihre Tochtergesellschaft EPOC der aktivste deutsche Akteur in der Region und erwirtschaftet mittlerweile einen signifikanten Teil ihres Umsatzes mit Messen in Dubai.
Kooperationen erlauben es, Risiken und Kapitalbedarf zu teilen und von den Marktkenntnissen lokaler Partner zu profitieren, was besonders in den komplexen regulatorischen Umfeldern der VAE hilfreich ist.
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