Bachelorarbeit, 2017
39 Seiten
Die Bachelorarbeit befasst sich mit der Gestaltungsspielräume bei der Ermittlung des Unternehmenswerts mittels des Ertragswertverfahrens gemäß IDW S 1 zur Bestimmung von Abfindungs- und Ausgleichszahlungen bei Strukturmaßnahmen. Sie untersucht die Herausforderungen der Unternehmensbewertung, insbesondere die Auswirkungen von Annahmen und Kalkulationszinssätzen auf den Unternehmenswert.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die die Problemstellung und den Gang der Untersuchung darlegt. Das zweite Kapitel erläutert das Ertragswertverfahren und seine Anwendung bei der Unternehmensbewertung. Es beleuchtet die Vergangenheits- und Gegenwartsanalyse, die Zukunftsplanung, die Ermittlung des zukünftigen ausschüttungsfähigen Ertrags und die Rolle des Kapitalisierungszinssatzes. Das dritte Kapitel konzentriert sich auf die Bestimmung des Kapitalisierungszinssatzes, wobei verschiedene Argumentationsgrundlagen und Methoden betrachtet werden.
Die Arbeit behandelt Themen wie Unternehmensbewertung, Ertragswertverfahren, Kapitalisierungszinssatz, IDW S 1, Strukturmaßnahmen, Abfindungs- und Ausgleichszahlungen, Risikofreier Basiszinssatz, Marktrisikoprämie, Betafaktor, Peer Group, Wachstumsabschlag.
Es ist eine Methode zur Unternehmensbewertung, bei der der Wert des Unternehmens aus der Summe der abdiskontierten zukünftigen Erträge ermittelt wird.
Der Zinssatz hat einen enormen Einfluss: Schon kleinste Änderungen führen zu asymmetrischen Schwankungen des Unternehmenswerts, was zu erheblichen finanziellen Unterschieden bei Abfindungen führen kann.
Er besteht im Wesentlichen aus einem risikofreien Basiszinssatz und einem Risikozuschlag (Marktrisikoprämie multipliziert mit dem Betafaktor), abzüglich eines Wachstumsabschlags.
Der Betafaktor misst das spezifische Risiko eines Unternehmens im Vergleich zum Gesamtmarkt. Er kann über eine Peer Group oder historische Marktdaten ermittelt werden.
Da keine exakten gesetzlichen Vorgaben für wissenschaftliche Details existieren, gibt es Ermessensspielräume bei der Wahl der Vergleichsgruppen, der Marktrisikoprämie und der Wachstumsprognosen.
Ein Wachstumsabschlag wird im Nenner der Bewertungsformel berücksichtigt, um dauerhaft erwartete Gewinnsteigerungen des Unternehmens in der Zukunft abzubilden.
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