Bachelorarbeit, 2016
115 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Wissenschaftliche Relevanz
1.2 Forschungsfrage
1.3 Definition der verwendeten Begriffe
2 Die Volkswagen-Affäre
2.1 Der VW Konzern und die Unternehmenskultur
2.2 Krisenkommunikation
2.2.1 Bestandteile einer gelungenen Krisenkommunikation
2.2.2 Pressestimmen: Krisenkommunikation VW in der Praxis
2.2.3 Analyse der Krisenkommunikation VW
2.3 Imageschaden
2.4 Wirtschaftliche Konsequenzen
2.4.1 Jahresabschluss – Ausblick
3 Quantitative Befragung
3.1 Idee, Erläuterung und Ziel des Instruments
3.2 Pretest und Schlussfolgerung aus dem Pretests
3.3 Durchführung der Befragung
3.3.1 Auswertung der Ergebnisse
3.3.2 Fazit der Ergebnisse
4 Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss der Volkswagen-Affäre auf das Unternehmensimage und analysiert, inwieweit die Krisenkommunikation des Konzerns mit dem Imageschaden korreliert. Im Zentrum steht die Forschungsfrage, wie die Stakeholder-Krise das Image des Automobilherstellers verändert hat und ob das Unternehmen mit langfristigen Folgen rechnen muss.
2.2 Krisenkommunikation
„Eine Krise ist in ihrer Entstehung, ihrem Fortgang und den Folgen ungewiss“66, erklärte Kommunikationsforscher Merten. Der Faktor der Ungewissheit hat nicht nur auf Seiten des Unternehmens und der Shareholder eine große Bedeutung, sondern vor allem auch bei den Stakeholdern. Die Unwägbarkeit einer Krise mache diese „unkalkulierbar, in weiten Teilen unvorhersehbar und gibt dem komplexesten und dabei in sich oft widersprüchlichsten Akteur die große Bühne: dem Menschen.“67 Sofern man die Ungewissheit einer Krise also als möglicher Motor und Kraft der Kommunikation in einer Krise verstehen möchte, lässt sich darlegen, weshalb eine gelungene Krisenkommunikation im aktuellen Fall uneingeschränkt nötig ist. Denn, „das Ziel der Krisenkommunikation ist es, Vertrauensverlust und Imageeinbußen zu begrenzen, aber nicht Handlungsbedarf durch Worte zu ersetzen.“68 Auf Grundlage dieses Verständnisses werden nun im kommenden Abschnitt 2.2.1 die Bestandteile einer gelungenen Krisenkommunikation erörtert.
1 Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die wissenschaftliche Relevanz der Untersuchung, definiert die Forschungsfrage und führt in die zentralen Begriffe wie Krise, Stakeholder und Image ein.
2 Die Volkswagen-Affäre: Hier werden die Unternehmenskultur von VW, die Krisenkommunikation sowie die resultierenden Imageschäden und wirtschaftlichen Konsequenzen des Abgas-Skandals detailliert analysiert.
3 Quantitative Befragung: Dieses Kapitel beschreibt das methodische Design, die Durchführung einer Online-Umfrage und wertet die Einstellungen der Stakeholder zum Volkswagen-Konzern aus.
4 Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und bestätigt, dass die Krisenkommunikation von Volkswagen maßgeblich zum Vertrauensverlust und zum negativen Image beigetragen hat.
Volkswagen, Abgas-Affäre, Krisenkommunikation, Unternehmensimage, Stakeholder, Vertrauensverlust, Markenidentität, Compliance, Imageschaden, quantitative Befragung, Unternehmenskrise, Reputationsverlust, Nachhaltigkeit, Automobilindustrie, Made in Germany
Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen einer Unternehmenskrise, spezifisch am Beispiel der Volkswagen-Affäre, und dem daraus resultierenden Einfluss auf das Unternehmensimage.
Die zentralen Themen sind Krisenkommunikation, Unternehmensethik, Markenimage und das Verhalten von Stakeholdern während einer Unternehmenskrise.
Die Arbeit analysiert, welche Auswirkungen die Stakeholder-Krise bei Volkswagen auf das Unternehmensimage hatte und inwieweit die Krisenkommunikation des Konzerns mit dem Imageschaden korreliert.
Es wird eine Kombination aus Literaturanalyse zur theoretischen Fundierung und einer quantitativen Online-Befragung zur empirischen Untersuchung des Imageschadens aus Stakeholdersicht angewandt.
Der Hauptteil analysiert die Unternehmenskultur von VW, die theoretischen Anforderungen an Krisenkommunikation und deren Umsetzung durch VW sowie die Ergebnisse der quantitativen Befragung hinsichtlich des Images und der wirtschaftlichen Folgen.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Krisenkommunikation, Volkswagen, Stakeholder, Imageschaden und Vertrauensverlust charakterisiert.
Die Mehrheit der befragten Teilnehmer bewertet die Krisenkommunikation von VW als „unglaubwürdig“, „chaotisch“ und „defensiv“.
Die Umfrageergebnisse deuten darauf hin, dass die Befragten befürchten, der Skandal werfe ein schlechtes Bild auf die Qualität deutscher Arbeit und den Ruf des Siegels „Made in Germany“ langfristig schädigen könnte.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

