Bachelorarbeit, 2015
52 Seiten, Note: 2
1. EINLEITUNG
2. ARTERIA CAROTIS
3. ATHEROSKLEROSE
3.1. Definition
3.1. Epidemiologie
3.2. Pathogenese
3.2.1. Response-to-injury-Hypothese
3.2.2. Lipidhypothese
3.2.3. Monoklonale Hypothese
3.2.4. Perfusionshypothese
3.2.5. Endothelläsionshypothese
3.3. Pathomorphologie
3.4. Risikofaktoren
3.4.1. Rauchen
3.4.2. Diabetes mellitus
3.4.3. Lipide
3.4.4. Hypertonie
3.4.5. Intima Media Dicke (IMT)
3.4.6. Bewegungsmangel
4. STENOSE DER ARTERIA CAROTIS
4.1. Stadieneinteilung1
4.2. Graduierung einer Stenose
4.3. Symptome einer Carotisstenose
4.4. Therapie der Carotisstenose
4.4.1. Medikamentös
4.4.2. Chirurgisch
5. PROBLEMSTELLUNG
5.1. Forschungsfragen
5.2. Hypothesen
6. MATERIAL UND METHODE
6.1. Technische Grundlagen
6.1.1. B-Bild Sonographie
6.1.2. Dopplersonographie
6.1.3. Farbkodierte Duplexsonographie (FKDS)
6.1.4. Ultraschallsonden
6.1.5. Artefakte
6.2. Gerätetechnik
6.3. Kollektiv
7. ABLAUF
7.1. Normalbefunde
7.1.1. Arteria carotis communis
7.1.2. Arteria carotis interna
7.1.3. Arteria carotis externa
7.2. Pathologische Befunde
7.2.1. Hämodynamisch nicht wirksame Plaques (Stenosegrad < 25 %)
7.2.2. Hämodynamische Stenosekriterien
7.2.3. Geringgradige Stenosen (Stenosegrad 25–50 %)
7.2.4. Mittelgradige Stenosen (Stenosegrad 50–70 %)
7.2.5. Hochgradige Stenosen (Stenosegrad > 70 %)
7.2.6. Filiforme Stenose (Stenosegrad > 90 %)
7.2.7. Verschlüsse
8. STATISTISCHE AUSWERTUNG
8.1. Alter
8.2. Stenose
8.3. Geschlecht
8.4. Diabetes mellitus
8.5. Raucherstatus
9. ERGEBNIS
10. CONCLUSIO
Das Hauptziel dieser Bachelorarbeit ist die Evaluierung der Trefferquote bei einem Kollektiv von 50 PatientInnen, die erstmals mit der Verdachtsdiagnose einer Carotisstenose an das Allgemeine Krankenhaus überwiesen wurden, um zu prüfen, ob diese dem Vorhersagewert von 30 % entspricht.
6.1. Technische Grundlagen
Die Ultraschalldiagnostik hat einen großen Anwendungsbereich und wird von fast allen medizinischen Fachdisziplinen genutzt. Das liegt vor allem daran, dass es eine risikoarme, schmerzlose, nicht invasive und strahlenexpositionsfreie Methode zur schnellen Diagnose ist. Außerdem sind die anfallenden Kosten im Gegensatz zu anderen bildgebenden Verfahren wie der Computertomographie geringer. Weiters erlaubt eine freie Führung der Sonde eine Kontrolle über das gewünschte Bild in Echtzeit, und liefert somit morphologische als auch funktionelle Informationen. Der Nachteil sonographischer Untersuchungen ist, dass es keine standardisierte Ausbildung gibt und es daher qualitative Unterschiede in den diagnostischen Fähigkeiten der AnwenderInnen geben kann.
Zur Erzeugung des sonographischen Bildes werden mit einem piezoelektrischen Kristall hochfrequente Schallwellen im Megaherzbereich entsandt, die sich je nach Gewebezusammensetzung unterschiedlich ausbreiten. An Grenzflächen zwischen Geweben unterschiedlicher akustischer Impedanz kommt es zur Reflexion der Wellen, die anschließend vom Empfänger aufgenommen werden. Um bei der Sonographie Reflektionen der Ultraschallwellen an der Grenzfläche Luft-Haut zu vermeiden, wird ein wasserhaltiges Ultraschallgel verwendet.
1. EINLEITUNG: Dieses Kapitel erläutert die hohe Relevanz des zerebralen Insults als Todesursache und die Rolle der Carotisstenose als wesentlicher Risikofaktor.
2. ARTERIA CAROTIS: Beschreibt die Anatomie, den Verlauf und die Aufteilung der Arteria carotis sowie die Bedeutung des Carotisbulbus.
3. ATHEROSKLEROSE: Erörtert die Pathogenese, Morphologie und die wesentlichen Risikofaktoren für die Entstehung der Atherosklerose.
4. STENOSE DER ARTERIA CAROTIS: Behandelt die Klassifikation, Symptomatik und die therapeutischen Ansätze bei Carotisstenosen.
5. PROBLEMSTELLUNG: Definiert die Forschungsfrage und die zu testenden Hypothesen hinsichtlich der Trefferquote bei der Diagnose von Carotisstenosen.
6. MATERIAL UND METHODE: Detailliert die technische Durchführung mittels Sonographie und das Kollektiv der durchgeführten Beobachtungsstudie.
7. ABLAUF: Beschreibt die praktische Vorgehensweise bei der Untersuchung und unterscheidet zwischen Normalbefunden und pathologischen Befunden.
8. STATISTISCHE AUSWERTUNG: Präsentiert die statistische Analyse der erhobenen Patientendaten bezüglich Alter, Stenosehäufigkeit und Risikofaktoren.
9. ERGEBNIS: Fasst die Resultate der Untersuchung zusammen und bewertet die Nullhypothese.
10. CONCLUSIO: Zieht das Fazit aus den Ergebnissen und bewertet die Sinnhaftigkeit von allgemeinen Screeningverfahren.
Atherosklerose, Carotisstenose, farbkodierte Duplexsonographie, Schlaganfall, Risikofaktoren, Prospektive Beobachtungsstudie, Prävalenz, Stenosegrad, Intima-Media-Dicke, Diagnostik, Ultraschall, Gefäßveränderungen, Früherkennung, Blutflussgeschwindigkeit, Gefäßdiagnostik.
Die Arbeit untersucht die Prävalenz von Carotisstenosen bei Patienten, die erstmals mit Verdacht auf eine solche Verengung zur diagnostischen Abklärung in ein Krankenhaus überwiesen wurden.
Die zentralen Themen umfassen die Pathophysiologie der Atherosklerose, die diagnostische Genauigkeit der farbkodierten Duplexsonographie und die statistische Auswertung des Risikoprofils bei Patienten mit Carotisstenose.
Das Ziel ist die Evaluierung, ob die Trefferquote bei der Erstuntersuchung von Patienten mit Verdacht auf eine Carotisstenose dem theoretischen Vorhersagewert von 30 % entspricht.
Es handelt sich um eine prospektive Beobachtungsstudie an einem Kollektiv von 50 Teilnehmern, wobei eine farbkodierte Duplexsonographie als diagnostischer Standard zum Einsatz kommt.
Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen zur Arteria carotis, die Entstehung der Atherosklerose, die klinische Einteilung von Stenosen sowie die detaillierte Beschreibung der sonographischen Untersuchungsmethodik.
Die Arbeit lässt sich primär durch Begriffe wie Carotisstenose, Atherosklerose, Farbkodierte Duplexsonographie und Risikofaktoren charakterisieren.
Aufgrund der geringen Prävalenz in der untersuchten Stichprobe ist der klinische Nutzen eines flächendeckenden Screenings für die Allgemeinbevölkerung in Bezug auf die Kosteneffektivität nicht gegeben.
Nein, aufgrund der begrenzten Fallzahl der Studienteilnehmer konnten Einflüsse von Faktoren wie Geschlecht, Raucherstatus oder Diabetes mellitus statistisch weder eindeutig bestätigt noch ausgeschlossen werden.
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