Bachelorarbeit, 2017
70 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Thematische Einführung
1.2 Ziel der Arbeit
1.3 Gang der Arbeit
2 Gesellschaftliche Veränderungen
2.1 Demografischer Wandel
2.2 Neue Arbeitswelten
3 Betriebliches Gesundheitsmanagement
3.1 Gesundheit
3.2 Gesetzliche Rahmenbedingungen
3.3 Aufgaben und Ziele
3.4 Verhaltensprävention
3.5 Verhältnisprävention
3.6 Betriebliche Relevanz von Gesundheitsmanagement
4 Wirtschaftlichkeit des BGM
4.1 Kennzahlen
4.1.1 Harte Kennzahlen
4.1.2 Weiche Kennzahlen
4.2 Kosten-Nutzen-Analyse
4.3 Return on Investment
5 Analyse der Wirtschaftlichkeit des BGM bei der Stadt S
5.1 Vorstellung der Stadt S
5.2 Methodik
5.3 Ergebnisse
6 Fazit
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, eine Evaluierung des Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) bei der Stadt S durchzuführen, um die Wissenslücke zwischen Gesundheitsförderung und wirtschaftlichem Erfolg zu schließen und die Forschungsfragen nach dem Nutzen und den Kosten des BGM für die Stadt S zu beantworten.
1.1 Thematische Einführung
Im Zuge des demografischen Wandels altert und schrumpft die Bevölkerung. Der Anteil älterer Erwerbstätiger wird zudem zunehmen. So wird z. B. bis zum Jahr 2040 erwartet, dass sich die Bevölkerung im Erwerbsalter (20 bis 64 Jahre) um 9 Millionen gegenüber 2013 reduzieren wird. Je älter die Erwerbstätigen, desto mehr nimmt das Risiko vermehrter Krankenstände zu.
Vor allem Großunternehmen haben dies erkannt und setzen auf betriebliches Gesundheitsmanagement (im Folgenden BGM), bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) gestaltet sich der Prozess schwieriger.
Neben der Reduzierung von krankheitsbedingten Fehlzeiten kann die Förderung der Gesundheit auch zu einer erhöhten Produktivität, Arbeitszufriedenheit und Motivation der Beschäftigten führen.
Obwohl der Anbietermarkt für Gesundheitsförderung aller Qualitätsebenen voll ist und viele Anbieter kaum über die erforderlichen professionellen Kenntnisse verfügen, bleibt seit vielen Jahren die Evaluation der Maßnahmen des BGM defizitär. Zwar steigt die Anzahl der Unternehmen, die ihr BGM einer Erfolgskontrolle unterziehen an, eine ökonomische Erfolgskontrolle findet dabei aber nur selten statt (6 Prozent). Dies mag einerseits daran liegen, dass die Kausalität zwischen Maßnahme und Nutzen nicht fest-
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz des BGM vor dem Hintergrund des demografischen Wandels ein und erläutert Zielsetzung sowie den Aufbau der Arbeit.
2 Gesellschaftliche Veränderungen: Das Kapitel beleuchtet den demografischen Wandel und die Entstehung neuer Arbeitswelten als treibende Kräfte für die Notwendigkeit von BGM-Maßnahmen.
3 Betriebliches Gesundheitsmanagement: Es werden der Begriff der Gesundheit, gesetzliche Grundlagen, Aufgaben, Ziele sowie der Unterschied zwischen Verhaltens- und Verhältnisprävention definiert.
4 Wirtschaftlichkeit des BGM: Dieser Teil befasst sich mit Kennzahlensystemen, der Kosten-Nutzen-Analyse sowie dem Return on Investment als Steuerungsinstrumente für das BGM.
5 Analyse der Wirtschaftlichkeit des BGM bei der Stadt S: Anhand einer Fallstudie bei der Stadt S wird die theoretische Konzeption mittels Krankenstatistiken und Experteninterviews praktisch evaluiert.
6 Fazit: Das Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Bedeutung der Evaluation für den langfristigen Erfolg von BGM-Maßnahmen.
Betriebliches Gesundheitsmanagement, BGM, Wirtschaftlichkeit, Kennzahlen, demografischer Wandel, Kosten-Nutzen-Analyse, Return on Investment, Fehlzeiten, Arbeitszufriedenheit, Arbeitgeberattraktivität, Betriebsklima, Evaluation, Verhaltensprävention, Verhältnisprävention, Fallstudie
Die Arbeit untersucht die Kosten und den Nutzen von Betrieblichem Gesundheitsmanagement am Beispiel der Stadt S.
Die zentralen Themen umfassen demografische Veränderungen, Grundlagen und Methoden des BGM sowie die ökonomische Evaluierung mittels Kennzahlen.
Die Forschungsfragen lauten: Welcher Nutzen entsteht durch das BGM bei der Stadt S (unterteilt in gesundheitliche Aspekte und weiche Faktoren) und welche Kosten verursacht das BGM bei der Stadt S?
Es wird eine Kombination aus einer Sekundäranalyse der städtischen Krankenstatistik und qualitativen Experteninterviews mit teilnehmenden Beschäftigten nach Mayring durchgeführt.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Erörterung gesellschaftlicher Veränderungen, Grundlagen des BGM, die Erläuterung betriebswirtschaftlicher Kennzahlen sowie die praktische Fallstudie bei der Stadt S.
Schlüsselbegriffe sind Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM), Wirtschaftlichkeit, Kennzahlen, Kosten-Nutzen-Analyse, Evaluation und Fallstudie.
Weiche Faktoren wie Betriebsklima oder Kommunikation werden durch qualitative Interviews und eine darauf aufbauende Skalierung zur Ermittlung von Mittelwerten und Effektstärken bewertet.
Er führt zu einer alternden Belegschaft und steigenden Arbeitsanforderungen, was die Erhaltung der Arbeitsfähigkeit der Mitarbeiter für Arbeitgeber zunehmend kritisch macht.
Ja, die Berechnungen ergaben einen positiven Return on Investment von 1:4,7, wobei die monetäre Messbarkeit weicher Faktoren eine zentrale Herausforderung darstellte.
Limitationen sind unter anderem die teilweise schwierige monetäre Erfassbarkeit weicher Faktoren, die begrenzte Fallzahl der Interviews und die Herausforderung, die Kosten für städtische Einrichtungen exakt zu beziffern.
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