Bachelorarbeit, 2016
28 Seiten, Note: 3,0
Die vorliegende Arbeit analysiert die Vereinbarkeit von Jugendschutzbestimmungen im Bereich von Trägermedien, insbesondere Altersfreigabe und Indizierung, mit dem Grundrecht der Kunstfreiheit. Im Zentrum stehen dabei die rechtlichen Aspekte der Schranken der Kunstfreiheit und die Verhältnismäßigkeit des Eingriffs in dieses Grundrecht durch den Jugendschutz.
Das erste Kapitel führt in das Thema ein und beleuchtet die rechtlichen Rahmenbedingungen der Altersfreigabe und Indizierung von Trägermedien im Jugendschutzgesetz. Das zweite Kapitel analysiert die Kunstfreiheit als Grundrecht und untersucht, ob und inwieweit Trägermedien unter diesen Schutz fallen. Die möglichen Schranken der Kunstfreiheit werden im Detail betrachtet. Das dritte Kapitel befasst sich mit der Verhältnismäßigkeit des Eingriffs, den Altersfreigabe und Indizierung im Bereich des Jugendschutzes darstellen. Es werden wissenschaftliche Erkenntnisse zur Medienwirkung herangezogen, um die Wirksamkeit und Notwendigkeit des Jugendschutzes zu beleuchten.
Kunstfreiheit, Jugendschutz, Trägermedien, Altersfreigabe, Indizierung, Schranken der Kunstfreiheit, Verhältnismäßigkeit, Medienwirkung, wissenschaftliche Erkenntnisse, Verfassungsmäßigkeit.
Die Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen dem Grundrecht auf Kunstfreiheit (Art. 5 Abs. 3 GG) und den Schutzbestimmungen des Jugendschutzgesetzes.
Altersfreigaben regeln den Zugang für bestimmte Altersgruppen, während die Indizierung den öffentlichen Vertrieb und die Bewerbung massiv einschränkt.
Die Arbeit diskutiert den Kunstbegriff und inwieweit moderne Trägermedien wie Computer- und Videospiele unter den Schutzbereich der Kunstfreiheit fallen.
Es fordert einen Ausgleich zwischen verfassungsrechtlich geschützten Gütern (hier: Kunstfreiheit vs. Jugendschutz), sodass beide zu optimaler Geltung kommen.
Die Arbeit greift aktuelle Studien auf, um zu prüfen, ob die Annahmen über negative Auswirkungen von Medien auf Jugendliche wissenschaftlich haltbar sind.
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