Studienarbeit, 2017
67 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Hinführung zum Thema
1.2 Problemstellung
1.3 Zielsetzung der Arbeit
1.4 Aufbau und Methodik
1.4.1 Experteninterviews
1.5 Eingrenzung ausgewählter Begrifflichkeiten
2 Theoretische Grundlagen zur Internationalisierung
2.1 Der Begriff der Internationalisierung
2.2 Einordnung in die Betriebswirtschaftslehre
2.3 Motive und Ziele der Internationalisierung
2.4 Theorieansätze zur Internationalisierung
2.5 Ausgewählte Strategien der internationalen Unternehmung
2.5.1 Markteintritts- und Marktbearbeitungsstrategien
2.5.2 Zielmarktstrategien
2.5.3 Timingstrategien
2.5.4 Allokationsstrategien
2.5.5 Koordinationsstrategien
3 Status quo der Internationalisierung des deutschen Profifußballs
3.1 Besonderheiten und Rahmenbedingungen der Clubinternationalisierung
3.1.1 Clubexterne Faktoren
3.1.2 Clubinterne Faktoren
3.2 Motive, Umsetzung und Zielmärkte der Clubinternationalisierung unterstützt durch Experteninterviews
4 Ausgewählte Internationalisierungsstrategien der Clubs
4.1 Markteintritts- und Marktbearbeitungsstrategien der Clubs
4.1.1 Physische Präsenz der Mannschaft
4.1.2 Einsatz digitaler Medien
4.1.3 Kooperationen
4.1.4 Support von Jugendarbeit
4.1.5 Unicorn-Strategie
4.1.6 Omnibus-Strategie
4.2 Zielmarktstrategien der Clubs
4.3 Aktuelles Performing der Clubs unterstützt durch Experteninterviews
5 Schlussbetrachtung und Handlungsempfehlungen für Clubs
Diese Arbeit analysiert die Strategien der Internationalisierung im deutschen Profifußball, indem sie theoretische Grundlagen aus der Betriebswirtschaftslehre mit den praktischen Ansätzen der Bundesligaclubs vergleicht. Ziel ist es, die Ursachen für Internationalisierungsmaßnahmen zu untersuchen und Erfolgskriterien für eine nachhaltige globale Positionierung der Vereine abzuleiten.
4.1.1 Physische Präsenz der Mannschaft
Die erste Stoßrichtung des Markteintritts ist gekennzeichnet durch die physische Präsenz der Mannschaft durch Testspielreisen und Marketingauftritten und erfolgt in Form der direkten Visite im Zielmarkt mit dem Lizenzspielerkader. Weitere Ausprägungen können die Präsenz durch Trainingslager in Vorbereitungsphasen der Saison sein oder gegebenenfalls Auftritte und Aktionen mit einer Traditionself oder Clublegenden, die als Markenbotschafter auftreten.
Die durch solche Maßnahmen erwarteten Erlöspotentiale bringen jedoch auch einen immensen Logistik- und Planungsaufwand mit sich, der zusätzlich große Herausforderungen mit kulturellen Unterschieden der länderspezifischen Fan-Community oder der länderspezifischen Affinität zum Fußball im Allgemeinen beinhaltet. Darüber hinaus ist der Trade-Off, also die vermeintliche Unvereinbarkeit zweier Ziele, zwischen einer optimalen sportlichen Vorbereitung und einem optimalen Vermarktungsauftritt voneinander abzuwägen. Zudem haben Clubs nur einen gering verfügbaren Zeitrahmen für derartige Umsetzungen von Maßnahmen, da Liga und nationaler Verband Rahmenspielpläne vorgeben, an die sich am Ligabetrieb partizipierende Mannschaften verbindlich halten müssen und diese somit die Präsenzstrategien im Ausland unmittelbar beeinflussen. Vergleichen lassen sich derartige Maßnahmen mit Eigenschaften aus dem klassischen Export, unter dem man den Absatz eigener Güter und Dienstleistungen in fremden Wirtschaftsgebieten versteht. Im Kontext zum Profifußball kann hier bspw. erwähnt werden, dass ein Club in diesem Zusammenhang versucht, eigene Merchandising-Artikel im Ausland zu verkaufen, um somit den Absatz bzw. Umsatz steigern zu können. Des Weiteren können durch gezielte Marketingauftritte und Testspiele mit attraktiven Gegnern womöglich ausländische Sponsoren oder Investoren gewonnen werden.
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in das Thema ein, skizziert die Problemlage der zunehmenden Marktsättigung im deutschen Fußball und definiert die Zielsetzung sowie die methodische Vorgehensweise der Arbeit.
2 Theoretische Grundlagen zur Internationalisierung: Hier werden die betriebswirtschaftlichen Theorien der Internationalisierung, wie Zielmarktwahl und Eintrittsstrategien, wissenschaftlich fundiert dargestellt und in den Kontext des Managements gesetzt.
3 Status quo der Internationalisierung des deutschen Profifußballs: Dieses Kapitel beleuchtet die spezifischen Rahmenbedingungen, unter denen deutsche Fußballclubs international agieren, und analysiert die Einflussfaktoren auf ihre Internationalisierungsbemühungen.
4 Ausgewählte Internationalisierungsstrategien der Clubs: Hier werden konkrete, in der Praxis angewandte Strategien wie digitale Medien, Kooperationen und die „Unicorn-Strategie“ detailliert beschrieben und mit der Theorie abgeglichen.
5 Schlussbetrachtung und Handlungsempfehlungen für Clubs: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und gibt Handlungsempfehlungen, insbesondere für die Herausforderungen und Chancen der zukünftigen strategischen Ausrichtung.
Internationalisierung, Profifußball, Bundesliga, Markteintritt, Vermarktung, Strategie, Sponsoring, Digitalisierung, Zielmärkte, Kooperationen, Markenaufbau, Wertschöpfungskette, Fan-Engagement, Sportmanagement, Erlöspotenziale.
Die Arbeit untersucht, wie deutsche Profifußballclubs auf die Marktsättigung im Inland reagieren, indem sie Internationalisierungsstrategien entwickeln, um neue Märkte, Fans und Einnahmequellen zu erschließen.
Die zentralen Themen umfassen die betriebswirtschaftliche Theorie der Internationalisierung, die Analyse von Markteintrittsbarrieren, die Rolle der Digitalisierung sowie die Bedeutung von Partnerschaften und Sponsoring.
Das Ziel ist es, die angewandten Internationalisierungsstrategien der Bundesliga-Clubs zu durchleuchten, diese mit Modellen der allgemeinen Betriebswirtschaftslehre zu vergleichen und Erfolgskriterien abzuleiten.
Die Arbeit basiert auf einer tiefgehenden Analyse der Fachliteratur sowie einer qualitativen Auswertung von Experteninterviews mit Verantwortlichen aus verschiedenen Bundesliga-Clubs.
Im Hauptteil werden theoretische Grundlagen, der Status quo der Internationalisierung im deutschen Fußball sowie spezifische Strategien wie die digitale Fan-Ansprache, Jugendarbeit und Kooperationen detailliert analysiert.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Internationalisierungsstrategie, Markteintritt, globale Wettbewerbsfähigkeit, ökonomische Einnahmepotenziale und strategisches Sportmanagement definiert.
Die Analyse legt nahe, dass Internationalisierung hohe Ressourcen erfordert und für Vereine im unteren Tabellendrittel oder Zweitligisten möglicherweise nicht immer sinnvoll oder umsetzbar ist.
Soziale Medien fungieren als digitale Eintrittstür in neue Auslandsmärkte, die es den Clubs ermöglichen, eine globale Fangemeinde aufzubauen, ohne zwingend eine physische Repräsentanz vor Ort unterhalten zu müssen.
Diese Strategie beschreibt den Versuch, durch die Verpflichtung oder den Aufbau eines Starspielers aus einem bestimmten Zielmarkt dessen Popularität für die Vermarktung und den Merchandising-Absatz des Clubs im jeweiligen Herkunftsland zu nutzen.
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