Bachelorarbeit, 2014
34 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Theorie
2.1. Die Inklusion
2.2. Kerncurricula
3. Analyse
3.1. Kriterienkatalog
3.2. Schulbücher
3.3. Anwendung des Kriterienkataloges
4. Diskussion der Ergebnisse
5. Fazit
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht, inwieweit aktuelle Musik-Schulbuchpublikationen für die Sekundarstufe I auf die Anforderungen inklusiven Unterrichts vorbereitet sind. Anhand des Themenbeispiels "Musik in der Werbung" wird analysiert, ob die Lehrmaterialien für eine integrative oder inklusive Unterrichtspraxis geeignet sind, insbesondere unter Berücksichtigung von Schülern mit dem Förderschwerpunkt Lernen.
3.1. Kriterienkatalog
Am Beispiel von Hilbert Meyers ersten Merkmal für optimale Lernbedingungen, wird als erstes Kriterium die Struktur der einzelnen Kapitel betrachtet. In Anlehnung an Hilbert Meyer kann unter der Strukturierung, das Erkennen eines roten Fadens in einem Kapitel und das Wiederkennen von Strukturelementen verstanden werden.
Das nächste Kriterium bezieht sich auf die Methodenvielfalt der Aufgaben. Hier wird das Kapitel nach seiner Vielseitigkeit im Bezug auf die Aufgabenstellungen und entsprechenden Methoden untersucht.
Im dritten Punkt wird überprüft, ob die Aufgaben einen Lebensweltbezug für die Schüler haben und ob die optische Gestaltung der Kapitel die Schüler anspricht und motiviert.
Als Viertes wird kontrolliert, ob verschiedene Schwierigkeitsgrade zu finden sind, die Aufgaben inhaltlich klar gestellt und eine leichte und verständliche Sprache verwendet wurde. An dieser Stelle wird sich an den Richtlinien der „Regeln für leichte Sprache“ orientiert.
Dieses Regelwerk wurde 2006 herausgegeben und zielt darauf ab, leichte Verständlichkeit in Texten zu erzielen. Es spricht die Menschen an, die aus verschiedenen Gründen Schwierigkeiten in der deutschen Sprache haben, wozu auch Schüler mit einer Lernbehinderung zählen. Folgende drei Regeln haben sich für diese Arbeit als sehr geeignet herausgestellt:
- Es werden kurze Sätze verwendet
- Fremdwörter und Fachwörter werden erklärt
- Abkürzungen werden beim ersten Vorkommen ausgeschrieben
Die aufgeführten Kompetenzen, die in den jeweiligen Kerncurricula zu finden sind, sollen als Letztes in den kommenden Kapiteln untersucht werden.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz der Inklusion im schulischen Kontext ein und erläutert die Motivation sowie die Forschungsfrage der Arbeit.
2. Theorie: Dieses Kapitel definiert Inklusion und Integration, beleuchtet die historische Entwicklung und analysiert die gesetzlichen Grundlagen sowie die Kerncurricula für den Musikunterricht.
3. Analyse: Das Kapitel erläutert die Erstellung des Kriterienkatalogs und führt die detaillierte Untersuchung der drei ausgewählten Musik-Schulbuchpublikationen durch.
4. Diskussion der Ergebnisse: Hier werden die Befunde der Analyse kritisch reflektiert und die Eignung der Schulbücher für Inklusionsklassen zusammenfassend bewertet.
5. Fazit: Das abschließende Kapitel beantwortet die Leitfrage und formuliert Empfehlungen für die Lehrbuchgestaltung im Kontext einer gelingenden Inklusion.
Inklusion, Integration, Schulbücher, Musikunterricht, Förderschwerpunkt Lernen, Sekundarstufe I, Kerncurriculum, Binnendifferenzierung, Kriterienkatalog, Musik in der Werbung, Spielerorientierung, Regelschule, Sonderpädagogik, Unterrichtsgestaltung, Lernbehinderung.
Die Arbeit untersucht die Eignung von Musikschulbüchern der Sekundarstufe I für den inklusiven Unterricht von Schülern mit dem Förderschwerpunkt Lernen.
Die zentralen Felder umfassen die Inklusionspädagogik, die Analyse von Kerncurricula, die didaktische Evaluation von Schulbuchinhalten und die Anwendung von Kriterien für "leichte Sprache".
Die Arbeit zielt darauf ab zu beantworten, ob aktuelle Schulbuchpublikationen genügend Ansatzpunkte und Möglichkeiten für die erfolgreiche Umsetzung von Inklusion im Musikunterricht bieten.
Es wird eine analytische Methode angewandt, bei der ein eigens entwickelter Kriterienkatalog, basierend auf lernpädagogischen Standards, auf drei spezifische Schulbuchbeispiele angewendet wird.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung zu Inklusion und Musikdidaktik sowie in eine praktische Analyse, die Spielpläne 2, Dreiklang 7/8 und Musik live 2 im Hinblick auf Inklusionstauglichkeit prüft.
Die Arbeit lässt sich primär über Inklusion, Musikdidaktik, Förderschwerpunkt Lernen, Schulbuchanalyse und Binnendifferenzierung definieren.
Das Lehrbuch "Musik live 2" wurde als das überzeugendste herausgestellt, da es durch Alternativaufgaben für leistungsschwächere Schüler eine hohe Inklusionstauglichkeit aufweist.
Das Thema eignet sich besonders gut, da es einen hohen Lebensweltbezug für Jugendliche aufweist und im Musikunterricht sowohl analytische als auch gestalterische Kompetenzen fördert.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

