Hausarbeit, 2013
16 Seiten, Note: 2,0
Diese Arbeit befasst sich mit der Frage, inwieweit sich die strategischen außenpolitischen Interessen führender Mitgliedsstaaten der Europäischen Union decken, ergänzen oder sogar entgegengesetzt verlaufen. Die Analyse konzentriert sich auf die Bundesrepublik Deutschland, Frankreich und Großbritannien, da diese aufgrund historischer Prägung und ihrer Wirtschaftsmacht eine bedeutende Rolle in der internationalen Diplomatie spielen. Darüber hinaus verfügen Frankreich und Großbritannien über einen ständigen Sitz im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen und haben somit erheblichen Einfluss auf internationale Entwicklungen und Entscheidungen.
Kapitel 1 führt in die Thematik ein und grenzt den Untersuchungsgegenstand ab. Es werden die zentralen Fragestellungen und das methodische Vorgehen der Arbeit erläutert, sowie die relevanten Literaturquellen und Materialien vorgestellt.
Kapitel 2 bietet einen Überblick über den Libyen-Konflikt. Es werden die wirtschaftlichen und außenpolitischen Gegebenheiten des Landes beleuchtet, sowie die Rolle der Resolutionen 1970 und 1973 des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen im Kontext der Revolution von 2011.
Kapitel 3 untersucht die strategischen Interessen der Bundesrepublik Deutschland im Libyen-Konflikt. Hierbei werden die außenpolitische Tradition, das Abstimmungsverhalten im Konflikt sowie das wirtschaftliche Interesse Deutschlands analysiert.
Kapitel 4 beleuchtet die strategischen Interessen Frankreichs im Libyen-Konflikt. Die Kapitel befasst sich mit der außenpolitischen Tradition Frankreichs, den politischen Motiven für den Einsatz im Libyenkonflikt und dem wirtschaftlichen Interesse Frankreichs an Libyen.
Kapitel 5 analysiert die strategischen Interessen Großbritanniens im Libyen-Konflikt. Es werden die außenpolitische Tradition Großbritanniens, die politischen Beweggründe für den Einsatz im Libyenkonflikt sowie die wirtschaftlichen Interessen Großbritanniens im Zusammenhang mit Libyen beleuchtet.
Die Arbeit fokussiert auf die strategischen Interessen Deutschlands, Frankreichs und Großbritanniens im Libyen-Konflikt. Die Untersuchung deckt Themen wie die außenpolitische Kontinuität, das Abstimmungsverhalten der Staaten im Sicherheitsrat, die wirtschaftlichen Verflechtungen mit Libyen sowie die Rolle der Resolutionen 1970 und 1973 der Vereinten Nationen ab. Zentral sind dabei die Analyse der politischen Motivation und der jeweiligen Interessen der Länder im Kontext des Libyen-Konflikts.
Sie stellen die größten Volkswirtschaften der EU dar; Frankreich und Großbritannien haben zudem ständige Sitze im UN-Sicherheitsrat.
Grundlage waren die Resolutionen 1970 und 1973 des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen zum Schutz der Zivilbevölkerung während der Revolution.
Während Frankreich eine führende Rolle beim Militäreinsatz einnahm, verfolgte Deutschland eine eher zurückhaltende Linie, was sich auch im Abstimmungsverhalten zeigte.
Libyen ist ein wichtiger Rohstofflieferant (Öl und Gas) und Handelspartner für europäische Industriestaaten.
Der Libyenkonflikt zeigte deutlich, dass die strategischen Interessen der Mitgliedsstaaten oft divergieren, was eine gemeinsame Position erschwert.
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