Doktorarbeit / Dissertation, 2013
254 Seiten
Diese Dissertation untersucht das Verhältnis zwischen Politik, Ökonomie und Zivilgesellschaft in der englischen klassischen Philosophie von Hobbes bis Mandeville. Ziel ist es, die philosophischen Konzepte und Argumentationslinien zu analysieren, die zur Entstehung des modernen Denkens über die menschliche Natur, das politische Leben und die ökonomischen Beziehungen beigetragen haben.
Die Dissertation beginnt mit einer Einleitung, die die zentralen Themen und den methodischen Ansatz der Arbeit vorstellt. Es werden die Biografien und Werke von Hobbes und Mandeville beleuchtet, sowie die Relevanz ihrer Denkansätze für die heutige Zeit. Das erste Kapitel analysiert das Konzept des Naturzustands bei Hobbes und Mandeville und untersucht die Rolle von Freiheit, Egoismus und Furcht in der Entstehung von Gesellschaft und Politik. Das zweite Kapitel befasst sich mit der menschlichen Natur, indem es die Theorien von Hobbes und Mandeville über den Menschen als Individuum und die Rolle von Leidenschaften und Vernunft in der moralischen Entwicklung untersucht.
Die wichtigsten Schlüsselbegriffe und Themen der Arbeit umfassen: Naturzustand, Gesellschaftsvertrag, Individualismus, Kollektivismus, Egoismus, Moral, Politik, Ökonomie, Zivilgesellschaft, Hobbes, Mandeville, englische klassische Philosophie, Menschenbild, philosophische Anthropologie.
Sie analysiert das Verhältnis von Politik, Ökonomie und Zivilgesellschaft im Hinblick auf das Individuum in der englischen Philosophie des 17. und 18. Jahrhunderts.
Bei Hobbes wird Ordnung künstlich durch einen Vertrag (Souverän) geschaffen; bei Mandeville entsteht sie spontan durch das Spiel der egoistischen Interessen.
Mandeville zeigt, dass private Laster (Egoismus) in einer arbeitsteiligen Gesellschaft zu öffentlichen Vorteilen und Wohlstand führen können.
Es ist eine methodische Fiktion, um die menschliche Natur (Triebe, Furcht, Freiheit) vor der Entstehung staatlicher Ordnung zu beschreiben.
Es soll gezeigt werden, wie Produktion und Austausch die Gesellschaft beleben und welche Regeln Regierungen für den Wohlstand anwenden sollten.
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