Bachelorarbeit, 2017
78 Seiten, Note: 1,0
Die vorliegende Bachelorarbeit befasst sich mit der Frage der Textverständlichkeit in Online-Nachrichten. Ziel der Arbeit ist es, zu untersuchen, welche Verständlichkeitshürden sich aus dem Lesen von Online-Texten ergeben könnten und ob Online-Redaktionen im Laufe der Zeit begonnen haben, ihren Schreibstil an die neue Lesesituation anzupassen. Dabei wird die Verständlichkeit von journalistischen Texten als oberstes Ziel betrachtet.
Die Einleitung führt in die Thematik der Textverständlichkeit in Online-Nachrichten ein und erläutert die Relevanz und Aufgabe der Arbeit sowie deren Gliederung. Im zweiten Kapitel wird das Konzept der Textverständlichkeit näher beleuchtet, wobei Textmerkmale, Lesermerkmale, Bewertungsverfahren, Grenzen und Krise sowie die Besonderheiten von Online-Texten und journalistischen Texten im Fokus stehen. Kapitel drei widmet sich der Verständlichkeitsforschung, betrachtet deren Vorgeschichte und erste schriftliche Erwähnungen sowie empirische und theoretische Forschungsansätze. Kapitel vier stellt die Untersuchung dar, wobei die gewählten Textmerkmale, die Quelle und die untersuchten Texte sowie der Ablauf und die Ergebnisse der Untersuchung erläutert werden. Im fünften Kapitel wird das Fazit der Arbeit gezogen und ein Ausblick auf zukünftige Forschungsfragen gegeben.
Textverständlichkeit, Online-Journalismus, Online-Texte, Journalistische Texte, Textmerkmale, Satzlänge, Wortlänge, Lesbarkeitsforschung, Verständlichkeitsforschung, Online-Redaktionen, Schreibstil, Lesesituation
Online-Texte müssen an eine neue Lesesituation angepasst werden, da das digitale Lesen oft oberflächlicher erfolgt und andere Hürden bietet.
Die Untersuchung analysierte über mehrere Jahre hinweg die Satzlänge und Wortlänge in Politik-Artikeln.
Es ist ein empirisch-induktives Modell, das Texte nach Kriterien wie Einfachheit, Gliederung, Kürze und Prägnanz bewertet.
Die Bachelorarbeit geht genau dieser Frage nach und prüft mittels quantitativer Analyse, ob Sätze und Wörter im Laufe der Zeit kürzer und verständlicher wurden.
Merkmale wie Wortwahl und Satzbau beeinflussen als kognitionspsychologische Faktoren maßgeblich, wie schnell und effizient Informationen aufgenommen werden.
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