Bachelorarbeit, 2017
95 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Motivation
1.2 Ziel und Aufbau der Arbeit
2 Stand der Forschung
2.1 Suchmaschinenmarketing und Bezug zur Suchergebnisliste
2.1.1 Struktur und Aufbau der SERPs
2.1.2 Suchmaschinenoptimierung und dessen Einfluss auf die SERPs
2.1.3 Wahrnehmung der SERPs
2.2 Ebay
2.2.1 Aufbau und Struktur der Suchergebnisliste
2.2.2 Einflussfaktoren im Ranking
2.3 Zusammenfassung und Hypothesenbildung
3 Methode
3.1 Eye-Tracking
3.2 Messung des Klickverhaltens
3.3 Leitfadengestütztes Interview
4 Versuchsaufbau
4.1 Forschungsumgebung
4.2 Pretest
4.3 Testpersonen
4.4 Entwicklung der Testszenarien
4.5 Versuchsablauf
5 Ergebnisse
5.1 Darstellung der Eye-Tracking Ergebnisse
5.2 Wahrnehmung der SERP
5.2.1 Wahrnehmung bis zur ersten Aktion
5.2.2 Wahrnehmung der Werbung
5.3 Verhalten der Testpersonen
5.3.1 Dauer der Szenarien
5.3.2 Dauer bis zur ersten Selektion
5.3.3 Anzahl und Art der Selektionen
5.3.4 Scrollverhalten
5.4 Subjektive Einschätzung der Testpersonen
5.4.1 Bewertung der Produktfaktoren
5.4.2 Subjektive Einschätzung der Werbung
5.4.3 Einfluss der zusätzlichen Verkaufsangaben
5.4.4 Einfluss der Position
6 Gesamtperspektive
7 Methodenkritik und Limitationen
8 Fazit und Ausblick
Diese Bachelorarbeit untersucht das Suchverhalten und die Wahrnehmung der Suchergebnisliste bei Ebay mittels Eye-Tracking und leitfadengestützten Interviews, um zu ermitteln, welche Faktoren das Klick- und Auswahlverhalten von Nutzern bei informationalen und transaktionalen Suchanfragen beeinflussen.
2.1.1 Struktur und Aufbau der SERPs
Die Struktur der Suchergebnisliste in Suchmaschinen besteht größtenteils aus den organischen und bezahlten Suchtreffern, sowie den Navigierungselementen. Die organischen Ergebnisse werden je nach Relevanz und nach den festgelegten Ranking-Faktoren der jeweiligen Suchmaschine angezeigt, wohingegen die bezahlten Suchtreffer die entgeltliche Platzierung der eigenen Webpräsenz in Form von Werbeanzeigen darstellen (vgl. Moz 2017a). Demnach haben die Nutzer durch die Erstellung von individuellen Werbeanzeigen und durch Optimierungsmaßnahmen auf der eigenen Webpräsenz einen bedeutenden Einfluss auf die Suchergebnisliste.
Die einzelnen Treffer bestehen aus Snippets, die den Titel, die Kurzbeschreibung sowie die URL der Website beinhalten. Hierbei sind die jeweiligen Faktoren auf eine gewisse Zeichenanzahl begrenzt und werden beim Überschreiten des Grenzwertes nicht vollständig angezeigt. Neben diesen Standard-Snippets existieren noch die Rich-Snippets (s. Abbildung 1), die eine erweiterte Snippet-Art darstellen. So können Rich-Snippets neben den genannten Grundelementen auch Elemente wie Bewertungssterne, Links, Bilder, Videos, Preise u.a. enthalten (vgl. Spencer 2010). Die Vorteile liegen hierbei in der gesteigerten Aufmerksamkeit des Nutzers. Durch die zusätzliche Darstellung von Elementen wie Produktbewertungen soll das Vertrauen beim Nutzer geweckt werden, welches eine erhöhte Klickrate zur Folge haben kann (vgl. Budde 2014).
1 Einleitung: Die Arbeit motiviert die Untersuchung des Suchverhaltens auf Ebay, um das Kaufverhalten der Nutzer und die Wahrnehmung der Suchergebnisliste besser zu verstehen.
2 Stand der Forschung: Hier werden bestehende Studien zur Nutzerwahrnehmung auf Suchergebnisseiten sowie der spezifische Aufbau und die Ranking-Faktoren von Ebay erläutert.
3 Methode: Es wird die Verwendung von Eye-Tracking als quantitativer Methode zur Blickerfassung sowie leitfadengestützte Interviews zur qualitativen Datenerhebung vorgestellt.
4 Versuchsaufbau: Dieser Abschnitt beschreibt die Forschungsumgebung, die Auswahl der Testpersonen sowie die Entwicklung und den Ablauf der vier spezifischen Suchszenarien.
5 Ergebnisse: Die Ergebnisse der Eye-Tracking-Studie sowie der Befragungen werden detailliert hinsichtlich der Nutzerwahrnehmung, des Klickverhaltens und der subjektiven Einschätzungen ausgewertet.
6 Gesamtperspektive: Die im Vorfeld abgeleiteten Hypothesen werden anhand der gewonnenen Studiendaten überprüft und bestätigt oder widerlegt.
7 Methodenkritik und Limitationen: Es werden methodische Einschränkungen der Studie sowie Faktoren für die Interpretation der Ergebnisse kritisch reflektiert.
8 Fazit und Ausblick: Die Arbeit fasst die zentralen Erkenntnisse über das Suchverhalten auf Ebay zusammen und gibt einen Ausblick auf zukünftige Forschungsmöglichkeiten.
Ebay, Suchverhalten, Eye-Tracking, Suchergebnisliste, SERP, Nutzerwahrnehmung, Online-Shopping, Klickrate, Transaktionale Suche, Informationale Suche, Ranking-Faktoren, Produktbilder, Werbeanzeigen, Banner Blindness, Usability.
Die Arbeit untersucht, wie Nutzer die Suchergebnisliste von Ebay wahrnehmen und wie sie sich bei der Suche nach Produkten verhalten.
Die zentralen Themen sind Nutzerwahrnehmung, Suchverhalten (transaktional vs. informational), Eye-Tracking-Analysen und der Einfluss von Faktoren wie Produktbildern, Ranking-Positionen und Werbung.
Das Ziel ist es zu ermitteln, welche Faktoren die Interaktion mit der Suchergebnisliste steuern und wie diese die Produktauswahl und Kaufentscheidung beeinflussen.
Es wird ein Methodenmix aus Eye-Tracking (zur quantitativen Analyse des Blickverhaltens) und leitfadengestützten Interviews (zur qualitativen Erfassung subjektiver Einschätzungen) eingesetzt.
Der Hauptteil behandelt den Stand der Forschung, den Aufbau des Ebay-Rankings, das Design und den Ablauf des Eye-Tracking-Experiments sowie die detaillierte Auswertung der Ergebnisse.
Wichtige Begriffe sind Ebay, SERP, Eye-Tracking, Suchverhalten, Nutzerwahrnehmung, Banner Blindness und Klickrate.
Die Studie zeigt signifikante Unterschiede im Suchverhalten, da bei informationalen Suchen ein höherer Aufwand für Informationsvergleiche betrieben wird, was die Bearbeitungszeit verlängert.
Es handelt sich um ein Verhaltensmuster, bei dem Nutzer ihre Aufmerksamkeit primär zwischen den Produktbildern, den Preisangaben und dem Produkttitel aufteilen.
Die Mehrheit der Testpersonen assoziiert eine hohe Ranking-Position mit einer höheren Relevanz und Seriosität des Anbieters, was sich positiv auf die Klickwahrscheinlichkeit auswirkt.
Er beschreibt das Phänomen, dass Nutzer Werbeanzeigen oft bewusst oder unterbewusst ignorieren und ihren Blickfokus gezielt auf die organischen Suchergebnisse richten.
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