Bachelorarbeit, 2016
63 Seiten, Note: 1,3
1 Einführung
1.1 Einleitung
1.2 Problembeschreibung mit Forschungsfrage
1.3 Anlass und Anliegen der Arbeit
2 Methode der Recherche
3 Praxisanleitung in der Gesundheits- und Krankenpflege
3.1 Erläuterung und Bestimmung der Begrifflichkeiten
3.1.1 Praxisanleitung
3.1.2 Praxisbegleitung
3.2 Situation der Praxisanleitung in der Pflege
3.3 Praxisanleitung im Krankenpflegegesetz
3.3.1 Aktuelle Gesetzgebung
3.3.2 Das neue Pflegeberufegesetz
3.4 Aufgaben von Praxisanleitung
3.5 Qualifikation von Praxisanleitenden
3.6 Praxisanleitung in anderen Ländern
4 Grundständige Qualifizierung des Pflegeberufes auf Bachelorniveau in Deutschland
4.1 Unterschiedliche Formen und Modelle der grundständigen pflegerischen Studiengänge
4.2 Hochschulische Qualifikationsziele für grundständige Pflegestudiengänge
4.3 Kompetenzen der Studierenden
4.4 Identifizierung von Aufgaben und Tätigkeiten der zukünftigen Bachelorabsolventen
4.5 Erfahrungen mit der praktischen Ausbildung von dualen Pflegestudierenden
5 Praxisanleitung von grundständig, berufsqualifizierenden Pflegestudierenden
5.1 Aufgaben die Praxisanleitende bei der Betreuung von Studierenden übernehmen
5.2 Erwartungen von Praxisanleitungen und Studierenden
5.3 Qualifizierungsbedarf von Praxisanleiterinnen und Praxisanleitern
6 Erstellung eines Konzeptes zur Praxisanleitung von Studierenden der Gesundheits- und Krankenpflege
6.1 Ziel
6.2 Voraussetzungen
6.2.1 Aufgaben von Praxisanleitung
6.2.2 Qualifikation der Praxisanleitenden
6.2.3 Organisation der Praxisanleitung
6.2.4 Rahmenbedingungen für die Praxisanleitung
6.3 Handlungsempfehlungen
6.3.1 Gesprächsführung
6.3.2 Lernangebote erarbeiten
6.3.3 Kompetenzerwerb
6.3.4 Praxisanleitertag
6.3.5 Arbeitsaufträge
6.4 Herausforderungen und Risiken
7 Diskussion der Ergebnisse
8 Fazit und Ausblick
Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit der Praxisanleitung von grundständig, berufsqualifizierenden Pflegestudierenden auseinander, um auf Basis einer Literaturrecherche ein strukturiertes Konzept zur Optimierung der praktischen Ausbildung zu entwickeln und somit den Theorie-Praxis-Transfer zu fördern.
6.4. Herausforderungen und Risiken
Damit das dargestellte Konzept umgesetzt werden kann, sollten ebenfalls die vorhandenen Herausforderungen und Risiken betrachtet werden. Zunächst gibt es immer noch Pflegende in der Praxis die nicht wissen, dass es Pflegestudierende gibt (vgl. Belzner 2014, S. 53f). Deshalb gilt es Aufklärungsarbeit in allen Bereichen zu leisten. Durch gezielte kommunikative Maßnahmen kann mehr Transparenz hergestellt werden. Ebenso mangelt es durch die noch relativ jungen Studiengänge an Vorbildern in der Praxis. Als Vorbilder für die dualen Studierenden und auch die traditionell Auszubildenden dienen bislang die Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter. Diese nehmen ihr Aufgabenfeld professionell wahr und geben den Lernenden Sicherheit im Umgang mit zu Pflegenden (vgl. Mamerow 2016, S.59). Gerade die traditionell Auszubildenden dürfen nicht vergessen werden. Sie benötigen ebenso eine professionelle und geplante Anleitung wie die Studierenden. Ihnen sollen die gleichen Möglichkeiten und Rahmenbedingungen zur Verfügung gestellt werden wie diesen, um aufkommenden Unmut zu vermeiden. Es soll nicht kommuniziert werden, dass die Studierenden besser sind als die traditionell Auszubildenden. Es liegt im Ermessen des Auszubildenden und des Praxisanleitenden zu differenzieren auf welchem Ausbildungsstand der Lernende sich befindet. Je nach Wissensstand kann dieser dieselben Lernangebote wahrnehmen wie die Studierenden. Wichtig ist es, dass die anleitende Pflegeperson die Lernziele individuell mit dem Lernenden festlegt und diesen nicht über- oder unterfordert. Ein weiteres Risiko kann sein, dass die organisatorischen Absprachen und die Rahmenbedingungen nicht eingehalten werden. Es liegt im Aufgabenbereich der Hochschule bzw. der berufsausbildenden Schule dafür Sorge zu tragen, dass das nicht geschieht. Auch kann es sein das Praxisanleitende, die schon lange diese Position ausüben, keine Bereitschaft zur Weiterbildung zeigen. Fehlt ihnen das notwendige Fachwissen und die erforderlichen Kompetenzen, ist es nicht möglich, sie als Praxisanleitende bei der Ausbildung von Studierenden einzusetzen.
1 Einführung: Diese Kapitel beleuchtet den demografischen Wandel sowie die Akademisierung der Pflege und leitet daraus die Relevanz der Fragestellung zur Praxisanleitung ab.
2 Methode der Recherche: Hier wird der systematische Ansatz der Literaturrecherche beschrieben, der zur fundierten Beantwortung der Forschungsfrage genutzt wurde.
3 Praxisanleitung in der Gesundheits- und Krankenpflege: Dieses Kapitel definiert zentrale Begrifflichkeiten, analysiert die aktuelle gesetzliche Situation und betrachtet die Rolle sowie Aufgaben von Praxisanleitenden.
4 Grundständige Qualifizierung des Pflegeberufes auf Bachelorniveau in Deutschland: Es werden verschiedene Studienmodelle sowie die spezifischen Qualifikationsziele und Kompetenzen von Pflegestudierenden erörtert.
5 Praxisanleitung von grundständig, berufsqualifizierenden Pflegestudierenden: Der Fokus liegt hier auf den konkreten Betreuungsaufgaben, den Erwartungen aller Akteure und dem identifizierten Qualifizierungsbedarf der Anleitenden.
6 Erstellung eines Konzeptes zur Praxisanleitung von Studierenden der Gesundheits- und Krankenpflege: Dieses Kapitel präsentiert ein konkretes Konzept mit Handlungsempfehlungen zur Strukturierung und Verbesserung der Anleitung in der Praxis.
7 Diskussion der Ergebnisse: Die Ergebnisse aus Theorie und Befragungen werden kritisch reflektiert und in den aktuellen pflegewissenschaftlichen Kontext eingeordnet.
8 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Notwendigkeit veränderter Strukturen zusammen und plädiert für eine stärkere Akademisierung der Praxisanleitung zur Sicherung der Ausbildungsqualität.
Praxisanleitung, Pflegestudium, Akademisierung der Pflege, Duales Studium, Pflegeberufegesetz, Bachelor of Science, Theorie-Praxis-Transfer, Professionelle Handlungskompetenz, Praxisanleiter, Anleitungskonzept, Pflegeausbildung, Gesundheits- und Krankenpflege, Kompetenzentwicklung.
Die Arbeit untersucht die Herausforderungen und Anforderungen bei der praktischen Ausbildung von Pflegestudierenden in grundständigen, berufsqualifizierenden Studiengängen und entwickelt darauf basierend ein Konzept für die Praxisanleitung.
Die Arbeit behandelt die Akademisierung der Pflege, die gesetzlichen Rahmenbedingungen der Praxisanleitung, die spezifischen Anforderungen an duale Pflegestudierende und die notwendigen Qualifikationen für Praxisanleitende.
Ziel ist es, den aktuellen Entwicklungsstand der Praxisanleitung zu analysieren, Veränderungsbedarfe zu identifizieren und ein Konzept zu erstellen, das eine strukturierte und qualitätsgesicherte Anleitung ermöglicht.
Die Autorin führte eine systematische Literaturrecherche durch, wobei sie Fachzeitschriften, Datenbanken, Gesetzestexte und Positionspapiere auswertete, um den aktuellen Wissensstand abzubilden.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung zur Praxisanleitung, die spezifische Qualifizierung auf Bachelorniveau sowie die detaillierte Konzeptentwicklung, inklusive Handlungsempfehlungen für die Praxis.
Zu den prägenden Begriffen gehören Praxisanleitung, Akademisierung der Pflege, duale Pflegestudiengänge, Pflegeberufegesetz und Kompetenzentwicklung im Pflegeberuf.
Pflegestudierende bringen laut Arbeit eine stärkere wissenschaftliche Orientierung mit, hinterfragen Pflegeinterventionen häufiger und stellen somit neue Anforderungen an eine begleitende, anstatt rein ausführende Praxisanleitung.
Er dient dazu, dem Zeitmangel im Arbeitsalltag entgegenzuwirken, indem gezielt 10 Prozent der Ausbildungszeit für strukturierte Anleitungen, Reflexionen und die Bearbeitung von Lernzielen außerhalb des regulären Dienstes freigestellt werden.
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