Bachelorarbeit, 2017
45 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
1.1 Relevanz des Themas / Problemstellung
1.2 Aktueller Forschungsstand / Forschungslücke
1.3 Zielsetzung
2. Theoretische Grundlagen
2.1 Definitionen
2.2 Ausstattung zur Handynutzung in und außerhalb der Schule
2.3 Potenziale und Problematiken
2.4 Entwicklung und Anpassung
2.4.1 Entwicklung der Lehrerrolle
2.4.2 Anpassung schulischer Grundlagen
2.5 Effektivität und Erfolgsfaktoren
3. Praktische Umsetzung im Geographieunterricht
3.1 Lernstandskontrollen mit Kahoot!
3.2 Topographie mit MxGeo Pro
3.3 GPS und Geocaching mit Actionbound
3.4 Erweiterte Realität mit wikitude
3.5 GIS mit dem Explorer kennenlernen
3.6 Thematischer Einstieg mit der Grundwasser App
3.7 Auswertung
4. Fazit
5. Zusammenfassung / abstract
Die Arbeit untersucht die Integration von Smartphones in den Geographieunterricht unter Berücksichtigung von Mobile Learning. Ziel ist es, den Mehrwert des Smartphone-Einsatzes durch die Analyse von Potenzialen und Problematiken zu bewerten und konkrete Konzepte für Unterrichts-Apps zu entwickeln.
3.1 Lernstandskontrollen mit Kahoot!
-Anleitung-
Auf kahoot.com kann nach der Registrierung kostenlos ein Quiz erstellt werden. Dabei wird je eine Frage mit bis zu vier Antwortmöglichkeiten eingegeben und die richtige Antwort festgelegt. Mitspieler können sich anschließend die Kahoot!-App herunterladen oder im Browser kahoot.it öffnen, um über die mobile Website mitzuspielen. Auf dem Bildschirm/der Leinwand wird zu Beginn ein Code angezeigt, der dann von den Mitspielern eingegeben werden muss, um teilzunehmen. Das Mitspielen ist im Einzelspieler- oder Teammodus möglich. Jeder Spieler gibt einen Nicknamen ein, mit denen nach jeder Frage ein Zwischenstand eingeblendet wird. Je schneller die Frage korrekt durch Antippen der entsprechenden Farbe beantwortet wird, desto größer ist die erhaltene Punktzahl für das Ranking.
-Didaktisches Potential-
Kahoot! ist eine Möglichkeit, Lernstandskontrollen und somit Prüfungssituationen mit modernen Medien wie dem Smartphone durchzuführen. Aufgrund der hohen Flexibilität und Freiheit beim Erstellen bietet sich die App nicht nur für den Geographieunterricht an. Kahoot fragt dabei interaktiv und anschaulich Fachwissen ab und motiviert Schüler aufgrund der Mediennutzung gleichzeitig.
1. Einleitung: Das Kapitel führt in die Thematik der Smartphone-Nutzung in der digitalisierten Welt ein und zeigt die Diskrepanz zwischen privater Mediennutzung und schulischer Praxis auf.
2. Theoretische Grundlagen: Hier werden zentrale Begriffe wie Mobile Learning und Medienkompetenz definiert und die aktuelle mediale Ausstattung sowie die didaktischen Potenziale und Problematiken im Schulkontext erörtert.
3. Praktische Umsetzung im Geographieunterricht: Dieses Kapitel stellt verschiedene App-Konzepte vor, die in den Geographieunterricht integriert werden können, und evaluiert diese anhand spezifischer Kriterien.
4. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, betont die Notwendigkeit einer verbesserten Infrastruktur und fordert eine gezielte Medienkompetenzentwicklung bei Lehrkräften.
5. Zusammenfassung / abstract: Eine komprimierte Darstellung der wesentlichen Erkenntnisse der Arbeit in deutscher und englischer Sprache.
Mobile Learning, Smartphone, Geographieunterricht, Medienkompetenz, Digitalisierung, Apps, Kahoot, Actionbound, MxGeo Pro, didaktisches Potenzial, Unterrichtskonzepte, Lernstandskontrolle, Mediendidaktik, mobile Endgeräte, Schulentwicklung
Die Arbeit befasst sich mit der Nutzung von Smartphones im schulischen Geographieunterricht und der Frage, wie mobile Endgeräte sinnvoll und zielführend integriert werden können.
Es werden Definitionen von Mobile Learning, die technische Ausstattungssituation, die Rolle der Lehrkraft sowie ethische und rechtliche Problematiken, wie etwa Datenschutz oder Cyber-Mobbing, analysiert.
Das Ziel ist es, den pädagogischen Mehrwert des Smartphone-Einsatzes zu beleuchten und durch die Konzeptualisierung spezifischer Apps praxisnahe Anwendungsmöglichkeiten für den Unterricht zu schaffen.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und einer konzeptuellen Untersuchung, bei der bestehende Anwendungen für den Geographieunterricht auf ihre Eignung geprüft und anhand didaktischer Kriterien bewertet werden.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Grundlagenteil und einen umfangreichen praktischen Teil, in dem konkrete Apps wie Kahoot!, MxGeo Pro und Actionbound analysiert und methodisch für den Unterricht aufbereitet werden.
Zu den wichtigsten Begriffen gehören Mobile Learning, Medienkompetenz, Geographieunterricht, App-Konzeptualisierung und moderne Mediendidaktik.
Der Autor argumentiert, dass eine solide technische Infrastruktur zwingend notwendig ist, da an vielen Schulen derzeit noch erhebliche Defizite beim WLAN-Zugang während des Unterrichts bestehen.
Die Apps werden als wertvolle Werkzeuge zur Förderung von Interaktivität und selbstgesteuertem Lernen bewertet, wobei der Autor betont, dass sie den Unterricht ergänzen, aber nicht den Lehrer ersetzen sollten.
Der Autor stellt fest, dass die Gefahr von Cyber-Mobbing und Missbrauch von Bildrechten durch die gezielte Vermittlung von Medienkompetenz und eine entsprechende Vorbild- und Begleitfunktion der Lehrkräfte eingedämmt werden kann.
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