Bachelorarbeit, 2016
51 Seiten, Note: 1,0
Die Bachelorarbeit untersucht die Darstellung der Innenwelt von Frauen in Arthur Schnitzlers Werken "Fräulein Else", "Traumnovelle" und "Therese - Chronik eines Frauenlebens". Im Zentrum steht die Frage, wie Schnitzler die Gedanken und Gefühle der weiblichen Figuren in seinen Werken darstellt.
Das erste Kapitel führt in das Thema der Arbeit ein und stellt die Fragestellung sowie den Aufbau der Arbeit vor. Das zweite Kapitel widmet sich dem kulturhistorischen Hintergrund der Werke und beleuchtet die geistige und sexuelle Unterdrückung von Frauen im 19. Jahrhundert. Das dritte Kapitel bietet eine knappe inhaltliche Vorstellung der drei Werke "Fräulein Else", "Traumnovelle" und "Therese - Chronik eines Frauenlebens".
Im vierten Kapitel wird die Analysekategorie "Erzähltechnik" behandelt. Die Analyse zeigt die Verwendung des inneren Monologs, der direkten Rede und der erlebten Rede auf, um in die Innenwelt der Frauenfiguren einzutauchen. Das fünfte Kapitel befasst sich mit der Analysekategorie "Traum" und untersucht die Bedeutung des Traums als Spiegelbild der Wünsche, Ängste und Sehnsüchte der Frauenfiguren.
Das sechste Kapitel analysiert die Analysekategorie "Moral, Erotik und Sexualität" und beleuchtet die Positionierung der Frauenfiguren in Bezug auf gesellschaftliche Normen und Geschlechterrollen. Die Analyse fokussiert auf die Auswirkungen des patriarchalischen Systems auf die Lebensrealitäten der Frauenfiguren.
Die Arbeit konzentriert sich auf die Themen Frauenliteratur, Arthur Schnitzler, Jahrhundertwende, Patriarchat, Erzähltechnik, Innenwelt, Gedankenwelt, Traum, Moral, Erotik, Sexualität, Unterdrückung, Selbstbestimmung, Fräulein Else, Traumnovelle, Therese - Chronik eines Frauenlebens.
Schnitzler nutzt innovative Techniken wie den inneren Monolog und die erlebte Rede, um die unterdrückten Wünsche, Gedanken und Gefühle seiner weiblichen Figuren unmittelbar erlebbar zu machen.
Der Traum dient als Ventil für verborgene erotische Sehnsüchte und Ängste der Figur Albertine, die im realen patriarchalen Alltag keinen Platz finden.
Das gesamte Werk ist als innerer Monolog gestaltet, was dem Leser einen radikalen Einblick in Elses psychischen Zerfall und ihren Konflikt mit gesellschaftlichen Erwartungen gibt.
Die Figuren leiden unter der geistigen und sexuellen Unterdrückung des patriarchalen Wiens, in dem Frauen oft nur als "Puppen" im männlichen Welttheater fungieren durften.
In "Therese - Chronik eines Frauenlebens" wird eine eher selbstbestimmte Sexualität und die damit verbundene soziale Bindungslosigkeit und Prekarität thematisiert.
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