Bachelorarbeit, 2016
97 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Motivation
1.2 Zielsetzung und Aufbau
1.2.1 Zielsetzung
1.2.2 Aufbau
2 Stand der Forschung und Technik
2.1 Angewandte Methoden und Verfahren
2.2 Identifikations- und Kommunikationssysteme in der Logistik
2.2.1 Barcode
2.2.2 RFID
2.2.3 WLAN
2.3 Kommissionierung
2.3.1 Kommissionierungsstrategien
2.3.2 Kommissionierungstechniken
2.4 Innerbetriebliche Transportmittel und –systeme
2.4.1 Stapler
2.4.2 Schleppzug
2.4.3 Fahrerloses Transportsystem
2.5 Wichtige Begriffe und logistische Prozesse eines Automobilherstellers
2.5.1 Transportkonzepte
2.5.1.1 Direkttransporte
2.5.1.2 Milk-Run
2.5.1.3 Sammelguttransporte
2.5.2 Operative Bereiche und Prozesse
2.5.3 Prinzip einer Perlenkette
2.5.4 Behältermanagement in der Automobilbranche
3 Industrie 4.0, Logistik 4.0 und Intralogistik 4.0
3.1 Entwicklung der Industrie
3.2 Industrie 4.0
3.2.1 Voraussetzungen zur Einführung von Industrie 4.0
3.2.2 Big Data und Echtzeitdaten
3.2.3 Cyber-physische Systeme
3.2.4 Internet der Dinge
3.2.5 Augmented Reality
3.3 Logistik 4.0 und Intralogistik 4.0
3.3.1 Die Intralogistik in der Gesamtlogistik eines Automobilherstellers und deren Steuerung
3.3.2 Logistik 4.0 und Intralogistik 4.0
4 Ausgewählte Bereiche aus der Intralogistik
4.1 Ausgangszustand des Wareneingangs
4.1.1 Prozesse
4.1.2 Herausforderungen des Wareneingangs
4.2 Kommissionierung und Materialbereitstellung in der Montage
4.2.1 Prozesse
4.2.2 Herausforderungen in der Kommissionierungszone und des Transports mit Materialbereitstellung in der Montage
5 Konzepte zur Optimierung ausgewählter Bereiche mit Methoden der Industrie 4.0
5.1 Optimierung der Prozesse im Wareneingang
5.1.1 Konzept 1
5.1.2 Konzept 2
5.1.3 Vergleich und Bewertung der Konzepte
5.2 Kommissionierung und Materialbereitstellung in der Montage
5.2.1 Konzept 1
5.2.2 Konzept 2
5.2.3 Vergleich und Bewertung der Konzepte
6 Zusammenfassung und Ausblick
Ziel der Bachelorarbeit ist es, Konzepte zu entwickeln, wie ausgewählte intralogistische Prozesse eines Automobilherstellers durch den gezielten Einsatz von Technologien aus dem Bereich Industrie 4.0 optimiert werden können, um die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und Fehleranfälligkeiten zu reduzieren.
4.1 Ausgangszustand des Wareneingangs
Der Wareneingang (WE) stellt das Element dar, bei dem die Ware der Lieferanten über einen Spediteur angeliefert wird und mit der Intralogistik des Herstellers in Kontakt tritt. Hier werden die Materialien sowohl physisch als auch elektronisch vereinnahmt. Prinzipiell fungiert der Wareneingang als Bestätigung des physischen Erhalts des Materials, auch wenn die Avisierung bereits vorher durch den Lieferanten versichert wird.
Sehr oft wird der Vorteil verschiedener Wareneingänge mit dezentralen Funktionen genutzt, um lange Wartezeiten und unnötige interne Transporte zu reduzieren. Als Beispiel können hier Bereiche wie Bug- und Heckverkleidungen, Karosseriebau sowie Aggregate- und Motorenbau genannt werden, die entsprechende eigene Wareneingänge verzeichnen können. Im engeren Sinne können auch Direktanlieferungen an das Hauptmontageband im Just-in-time-Verfahren oder Just-in-sequence-Verfahren als dezentrale Wareneingänge bezeichnet werden.
Dennoch gibt es die Option eines Hauptwareneinganges, bei dem unterschiedliche Materialien angeliefert und vereinnahmt werden müssen. Die Ware befindet sich in Universalladungsträgern beziehungsweise in Sonderladungsträgern, die durch verschiedene Einlagen und Trennwände aus Universalladungsträger umfunktioniert wurden. Dabei wird versucht durch standardisierte Ladungsträger möglichst wenig Umpackaufwand zu betreiben, da das Material neben der direkten Koordination der Transporte zum direkten Verbauort auch Ein- und Auslagerungsprozessen ausgesetzt wird. Hintergrund hierfür sind beispielsweise die Nutzung eines automatischen Palettenlagers oder eines automatischen Kleinteilelagers, bei denen nur standardisierte Ladungsträger ein- und ausgelagert werden können.
1 Einleitung: Motivation und Zielsetzung der Bachelorarbeit im Kontext von Industrie 4.0 und intralogistischen Herausforderungen in der Automobilindustrie.
2 Stand der Forschung und Technik: Überblick über verwendete Methoden, Identifikationssysteme, Kommissionierung sowie logistische Prozesse bei Automobilherstellern.
3 Industrie 4.0, Logistik 4.0 und Intralogistik 4.0: Theoretische Einordnung der Begriffe Industrie 4.0, Logistik 4.0 und deren spezifische Bedeutung für die Intralogistik.
4 Ausgewählte Bereiche aus der Intralogistik: Analyse und Auswahl intralogistischer Prozessbereiche hinsichtlich ihrer Fehleranfälligkeit und ihres Optimierungspotentials.
5 Konzepte zur Optimierung ausgewählter Bereiche mit Methoden der Industrie 4.0: Entwicklung, Darstellung und vergleichende Bewertung von Optimierungskonzepten für Wareneingang und Kommissionierung.
6 Zusammenfassung und Ausblick: Resümee der Arbeit sowie Einschätzung der Zukunftsrelevanz von Industrie 4.0 für die Automobilbranche.
Industrie 4.0, Intralogistik, Automobilindustrie, Logistik 4.0, Prozessoptimierung, Wareneingang, Kommissionierung, RFID, Fahrerlose Transportsysteme, Augmented Reality, Lean Management, Nutzwertanalyse, Materialfluss, Automatisierung, Supply Chain.
Die Arbeit untersucht, wie Konzepte der Industrie 4.0 genutzt werden können, um ausgewählte Prozesse in der Intralogistik eines Automobilherstellers effizienter zu gestalten.
Die zentralen Themen umfassen Logistik 4.0, moderne Identifikations- und Kommunikationssysteme, Materialbereitstellungskonzepte sowie die Digitalisierung und Automatisierung logistischer Prozesse.
Das Ziel ist die Identifikation von Prozessbereichen mit hohem Optimierungspotential und die Entwicklung sowie Bewertung konkreter Konzepte zur Implementierung von Industrie 4.0-Technologien.
Zur Auswahl und Bewertung der Konzepte werden eine Entscheidungsmatrix, ein Prozessportfolio sowie eine Nutzwertanalyse eingesetzt.
Im Hauptteil werden der Wareneingang sowie die Kommissionierung und Materialbereitstellung in der Montage detailliert analysiert und mit verschiedenen Konzepten optimiert.
Industrie 4.0, Intralogistik, Prozessoptimierung, Automobilindustrie und Materialfluss sind die prägendsten Begriffe.
Der Wareneingang ist aufgrund zahlreicher manueller Buchungsvorgänge sehr fehleranfällig; Fehler hier führen zu Intransparenz und wirken sich negativ auf alle nachfolgenden Prozesse aus.
Konzept 1 setzt auf einen umfassenden technologischen Ansatz mit vollautonomen Systemen, während Konzept 2 eine weniger komplexe, kostengünstigere Lösung mit Assistenzsystemen für Mitarbeiter verfolgt.
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