Masterarbeit, 2017
72 Seiten, Note: 1,3
Die vorliegende Masterarbeit befasst sich mit Besonderheiten bei der Unternehmensbewertung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) mittels des Discounted Cashflow (DCF)-Verfahrens. Die Arbeit verfolgt das Ziel, die spezifischen Herausforderungen und Modifikationen des DCF-Verfahrens bei der Bewertung von KMU zu analysieren und zu beleuchten.
Die Einleitung führt in die Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit ein. Kapitel 2 behandelt die theoretischen Grundlagen der Unternehmensbewertung, wobei insbesondere die DCF-Methode mit ihren verschiedenen Varianten beleuchtet wird. Kapitel 3 fokussiert sich auf die spezifischen Modifikationen des DCF-Verfahrens für die Bewertung von KMU, wie z.B. die Herleitung des Kapitalisierungszinssatzes und die Anpassung der finanziellen Überschüsse. Kapitel 4 bietet eine kritische Würdigung der Modifikationen und verdeutlicht die Anwendung des DCF-Verfahrens anhand eines Beispiels. Die Arbeit endet mit einer Zusammenfassung und einem Ausblick.
Unternehmensbewertung, KMU, DCF-Verfahren, Kapitalisierungszinssatz, Finanzielle Überschüsse, Modifikationen, Kritik, Beispiel.
KMU sind oft nicht börsennotiert, weshalb keine direkten Marktdaten für Eigenkapitalkosten vorliegen. Zudem mangelt es häufig an verlässlichen langfristigen Planzahlen.
Es werden spezifische Modifikationen vorgenommen, wie z.B. Zuschläge für mangelnde Fungibilität, fehlende Diversifikation der Eigentümer oder den sogenannten „Size Effect“ (Größenaufschlag).
Da Inhaber von KMU oft kein marktübliches Gehalt beziehen, muss für eine korrekte Ermittlung der finanziellen Überschüsse ein fiktiver, angemessener Unternehmerlohn abgezogen werden.
Es muss geprüft werden, inwieweit der Erfolg des Unternehmens an die Person des Inhabers gebunden ist. Wenn das Know-how mit dem Ausscheiden des Inhabers verloren geht, sinkt der Unternehmenswert.
Zu den gängigen Varianten gehören das WACC-Verfahren (gewichtete Kapitalkosten), das APV-Verfahren (Adjusted Present Value) und das Flow-to-Equity-Verfahren.
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