Masterarbeit, 2017
100 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung, Zielsetzung, Fragestellung
1.1 Einleitung
1.2 Zielsetzung
1.3 Fragestellungen
2 Theoretischer Hintergrund
2.1 Definitionen
2.1.1 Hämodialyse
2.1.2 Klassifikation der Gefäßzugänge
2.1.3 Ultraschall und Dopplertechnik in der Medizin
2.1.4 Begriff der Lebensqualität
2.2 Geschichtliche Entwicklung und Technik des Dopplerultraschalls
2.2.1 Geschichtliche Entwicklung
2.2.2 Technik des Ultraschalls
2.3 Empirische Befunde zur ultraschallgestützten Venenpunktion
3 Methodisches Vorgehen
4 Die Anwendung der ultraschallgesteuerten Shuntpunktion
5 Ökonomische Evaluation der Versorgungsformen
5.1 Kosten und Erlöse in der Dialysetherapie
5.1.1 Kosten der Therapie aus Sicht der Kostenträger
5.1.2 Kosten der Therapie aus Sicht der Krankenhäuser
5.1.3 Kosten der Therapie aus Sicht der Dialyseeinrichtungen
5.1.4 Opportunitätskosten der Dialyseeinrichtungen
5.2 Erlösarten
5.2.1 Erlöse der Krankenhäuser
5.2.2 Erlöse der Dialyseeinrichtungen
5.3 Kosten-Nutzen-Analyse
5.3.1 Kosten-Nutzen-Analyse aus Sicht der Kostenträger
5.3.2 Kosten-Nutzen-Analyse aus Sicht der Krankenhäuser
5.3.3 Kosten-Nutzen-Analyse aus Sicht der Dialyseeinrichtung
6 Erwartete Ergebnisse
6.1 Nutzen der Ultraschalltechnik für Kostenträger und Leistungserbringer
6.1.1 Nutzen der Ultraschalltechnik aus Sicht der Kostenträger
6.1.2 Nutzen der Ultraschalltechnik aus Sicht der Krankenhäuser
6.1.3.Nutzen der Ultraschalltechnik aus Sicht der Dialyseeinrichtung
6.2 Shuntpunktion, Shuntüberleben und Lebensqualität
6.2.1 Punktionsqualität und Shuntüberleben
6.2.2 Lebensqualität
7 Resümee und Bezug zu den Forschungsfragen
7.1 Monetärer Nutzen
7.2 Akzeptanz durch die Patienten
7.3 Punktionsqualität und Shuntüberleben
8 Kritische Betrachtung und weiterer Forschungsbedarf
Die Arbeit analysiert die gesundheitsökonomische Relevanz der ultraschallgesteuerten Shuntpunktion in Deutschland. Ziel ist es, den monetären Nutzen für Kostenträger und Dialyseeinrichtungen sowie den Einfluss auf die Patientenzufriedenheit und die medizinische Qualität (Shuntüberleben) auf Basis einer strukturierten Literaturanalyse und Kostenkalkulation zu bewerten.
2.1.2 Klassifikation der Gefäßzugänge
Bis 2009 gab es in Deutschland eine heterogene Landschaft in Bezug auf Dialysezugänge, was die Bezeichnung, ihre Anlage und den Stellenwert für die Nierenersatztherapie betrifft. Auf Initiative der Deutschen Arbeitsgemeinschaft für klinische Nephrologie schlossen sich die Vorstände verschiedener Fachgesellschaften 2008 zur GHIA zusammen. Aus ihren interdisziplinären Empfehlungen wurde die Leitlinie „Gefäßzugang zur Hämodialyse“ entwickelt (vgl. Hollenbeck; Mickley; Brunckwall et al., 2009).
Diese Leitlinie basiert auf den „European Best Practice Guidelines on Vascular access“ (vgl. Tordior; Canaud; Haage et al., 2007, S. ii88ff). Danach werden Hämodialysezugänge in Zugänge der ersten bis dritten Wahl klassifiziert:
Zugang der ersten Wahl:
Anlage einer nativen AVF – Die radiocephalica (RC) AVF am Handgelenk bildet die erste Option. Bei adäquater Reifung kann eine Nutzung über Jahre bei minimaler Komplikationsrate, Revisionen und Interventionen erfolgen. Die Langzeitfunktionsrate liegt bei 65 – 90 % nach einem und 60 – 80 % nach zwei Jahren, bei gleichzeitig niedriger Inzidenzrate von Thrombosen (0,2 Ereignisse je Patient und Jahr) und Infektionen (2 %). Ein Nachteil ist die Rate an Frühverschlüssen von 5 – 30 % (vgl. Hollenbeck; Mickley; Brunkwall et al., 2009, S. 161).
1 Einleitung, Zielsetzung, Fragestellung: Diese Einführung erläutert die hohe Anzahl an Dialysepatienten, die Bedeutung funktionierender Gefäßzugänge und definiert die Forschungsfragen zur ökonomischen und qualitativen Bewertung der ultraschallgesteuerten Shuntpunktion.
2 Theoretischer Hintergrund: Es werden grundlegende medizinische Begriffe zur Hämodialyse, Gefäßzugängen und Ultraschalltechnik definiert, sowie die historische Entwicklung der Doppler-Sonographie beleuchtet.
3 Methodisches Vorgehen: Dieses Kapitel beschreibt die strukturierte Literaturanalyse, die Recherche in medizinischen Datenbanken sowie die Herleitung der Kosten- und Erlösdaten für die ökonomische Evaluation.
4 Die Anwendung der ultraschallgesteuerten Shuntpunktion: Hier werden internationale und nationale Studien zusammengefasst, die den derzeitigen Wissensstand zur Anwendung und Ausbildung für diese Punktionstechnik dokumentieren.
5 Ökonomische Evaluation der Versorgungsformen: Eine detaillierte Kosten-Nutzen-Analyse wird durchgeführt, wobei die Kosten und Erlöse aus der Sicht von Kostenträgern, Krankenhäusern und Dialyseeinrichtungen gegenübergestellt werden.
6 Erwartete Ergebnisse: Das Kapitel präsentiert die Analyseergebnisse hinsichtlich des ökonomischen Nutzens der Ultraschalltechnik und deren direkten Einfluss auf Shuntüberleben und Patientenzufriedenheit.
7 Resümee und Bezug zu den Forschungsfragen: Eine Zusammenführung der Ergebnisse beantwortet die zu Beginn gestellten Forschungsfragen und diskutiert den monetären Nutzen sowie die Akzeptanz bei Patienten.
8 Kritische Betrachtung und weiterer Forschungsbedarf: Der abschließende Teil reflektiert die Limitationen der Datenlage, insbesondere die Schwierigkeit der Datengewinnung in Deutschland, und formuliert Anforderungen für zukünftige Studien.
Hämodialyse, Shuntpunktion, Ultraschall, Gefäßzugang, Gesundheitsökonomie, Kosten-Nutzen-Analyse, Dialysequalität, Patientenzufriedenheit, Shuntüberleben, Fallpauschalen, EBM, Nephrologie, Prozessoptimierung, Qualitätssicherung, AVF.
Die Arbeit befasst sich mit der ökonomischen und qualitativen Bewertung der ultraschallgesteuerten Shuntpunktion bei Dialysepatienten, um zu untersuchen, ob dieses Verfahren Vorteile gegenüber herkömmlichen Punktionsmethoden bietet.
Zentrale Themen sind die Dialysetherapie, die verschiedenen Arten der Gefäßzugänge (AVF, AVG, CVC), die Ultraschalltechnik, gesundheitsökonomische Evaluationsverfahren sowie die Auswirkungen der Punktionsqualität auf das Shuntüberleben.
Das Ziel ist es, zu klären, ob der Einsatz der Ultraschalltechnik für Kostenträger und Dialyseeinrichtungen einen monetären Nutzen bietet, die Akzeptanz durch Patienten verbessert und zu einem längeren Shuntüberleben beiträgt.
Es wurde eine strukturierte Literaturanalyse durchgeführt, die durch eine ökonomische Modellrechnung (Kosten-Nutzen-Analyse) auf Basis von DRG-Daten und EBM-Abrechnungsziffern ergänzt wurde.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, eine methodische Beschreibung, eine detaillierte Analyse der Kosten- und Erlössituation in Krankenhäusern und Dialysepraxen sowie eine umfassende ökonomische Auswertung.
Wichtige Begriffe sind Hämodialyse, Shuntpunktion, Ultraschall, Gefäßzugang, Kosten-Nutzen-Analyse und Dialysequalität.
Der Autor zeigt auf, dass trotz kurzfristiger Investitionskosten und eines anfänglichen Mindererlöses in der Lernphase die Methode langfristig durch die Vermeidung von teuren Krankenhausinterventionen wirtschaftlich vorteilhaft ist.
Die Autorin schlussfolgert, dass die Methode nicht nur die Qualität der Punktion erhöht, sondern durch die Verringerung von Komplikationen und Schmerzen die Lebensqualität der chronisch kranken Patienten maßgeblich steigert.
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