Bachelorarbeit, 2017
89 Seiten, Note: 1,7
1.Einleitung
2.Methodik
3.Grundlagen
3.1 Alkohol
3.1.1 Alkoholmetabolismus
3.1.2 Alkohol und weltweite Gesundheit
3.1.3 Globaler Alkoholkonsum
3.1.4 Alkoholkonsum in Deutschland
3.2 Auswirkungen von Alkohol auf biochemische Prozesse
3.2.1 Alkohol und oxidativer Status
3.2.2 Alkohol und Blutdruck
3.2.3 Alkohol und Entzündungswerte
3.2.4 Alkohol und Lipidwerte
3.2.5 Alkohol und Glukosemetabolismus
3.2.6 Alkohol und Blutgerinnung
3.2.7 Alkohol und Endothelfunktion
3.2.8 Alkohol und Atherosklerose
3.3 Genetik und Alkoholmetabolismus
3.3.1 Mendelsche Randomisierung
3.3.2 Gentische Variationen und Alkoholmetabolismus
3.3.3 Gentische Variationen der asiatischen Bevölkerung und Alkoholmetabolismus
3.4 Inhaltsstoffe Wein
3.4.1 Französisches Paradox
3.4.2 Phenole
3.4.3 Stilebenen
3.4.4 Resveratrol
3.4.5 Phenolwerte
3.5 Herzkrankheiten
3.5.1 Akutes Koronarsyndrom
3.5.2 Koronare Herzkrankheit
3.5.3 Angina pectoris
3.5.4 Herzinsuffizienz
3.5.5 Plötzlicher Herztod
3.6 Schlaganfall
3.6.1 Transitorisch ischämische Attacke
3.6.2 Subarachnoidalblutung
Ergebnisse ausgewählter Studien
4.1 Studie 1: Association between clinically recorded alcohol consumption and initial presentation of 12 cardiovascular diseases: population based cohort study using linked health records (Bell, Daskalopoulou, Rapsomaniki et al. 2017)
4.2 Studie 2: Alcohol Consumption and Mortality From Coronary Heart Disease: An Updated Meta-Analysis of Cohort Studies (Zhao, Stockwell, Roemer et al. 2017)
4.3 Studie 3: Alcohol consumption and risk of heart failure: Meta-analysis of 13 prospective studies (Larsson, Wallin,Wolk 2017)
4.4 Studie 4: Patterns of alcohol consumption and ischaemic heart disease in culturally divergent countries: the Prospective Epidemiological Study of Myocardial Infarction (PRIME) (Ruidavets, Ducimetiere, Evans et al. 2010)
4.5 Studie 5: Alcohol and Immediate Risk of Cardiovascular Events: A Systematic Review and Dose-Response Meta-Analysis (Mostofsky, Chahal, Mukamal et al. 2016)
5. Diskussion der Studienergebnisse
6. Zusammenfassung
Diese Bachelorarbeit untersucht den Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum und dem Risiko für Herzkrankheiten sowie Schlaganfälle. Ziel ist es, anhand ausgewählter wissenschaftlicher Kohortenstudien und Meta-Analysen zu prüfen, ob moderater Alkoholkonsum schützende Effekte auf das Herz-Kreislauf-System ausübt oder ob ein gesundheitliches Risiko besteht.
3.1.2 Alkohol und weltweite Gesundheit
Die schädliche Verwendung von Alkohol verursacht eine große Anzahl an Krankheiten, sowie soziale und wirtschaftliche Belastungen in der Gesellschaft. Umweltfaktoren, wie die wirtschaftliche Entwicklung, Kultur, Verfügbarkeit von Alkohol, die Höhe und Wirksamkeit der Alkoholpolitik, sind relevante Faktoren bei der Unterscheidung der historischen Tendenzen des Alkoholkonsums und der damit verbundenen Schäden. Ein alkoholbedingter Schaden wird durch das Volumen des verbrauchten Alkohols, das Trübungsmuster und in seltenen Fällen durch die Qualität des verbrauchten Alkohols bestimmt. Alkohol ist die Ursache von mehr als 200 Krankheiten. Der Konsum ist mit dem Risiko verbunden gesundheitliche Probleme, psychische- und Verhaltensstörungen, Alkoholabhängigkeit sowie schwerwiegende Erkrankungen wie Leberzirrhose, Krebsarten und Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu entwickeln. Zudem verursacht der Konsum von Alkohol viele Verletzungen durch Gewalt und Straßenkollisionen (WHO 2014, S.2).
1.Einleitung: Einführung in die Thematik der Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Verbindung mit der physiologischen Wirkung von Ethanol und der Relevanz moderaten Konsums.
2.Methodik: Beschreibung der systematischen Literaturrecherche in wissenschaftlichen Datenbanken wie PubMed und offiziellen Gesundheitsorganisationen.
3.Grundlagen: Vermittlung von Basiswissen zu Chemie, Stoffwechsel, Genetik und Inhaltsstoffen von Alkohol sowie Definitionen relevanter Herz- und Gefäßerkrankungen.
Ergebnisse ausgewählter Studien: Detaillierte Präsentation und Diskussion von fünf klinischen Studien zur Assoziation zwischen Trinkverhalten und kardiovaskulären Ereignissen.
5. Diskussion der Studienergebnisse: Kritische Auseinandersetzung mit den gewonnenen Daten unter Berücksichtigung von Störfaktoren, Referenzgruppen und gesundheitlichen Auswirkungen.
6. Zusammenfassung: Synthese der Kernergebnisse und Schlussfolgerungen zur kardiovaskulären Wirkung von Alkohol.
Alkohol, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfall, Moderater Konsum, Ethanol, Koronare Herzkrankheit, Herzinsuffizienz, Meta-Analyse, Herzinfarkt, Inhaltsstoffe, Resveratrol, Metabolismus, Epidemiologie, Risikofaktoren, Genetik
Die Arbeit analysiert, inwiefern der Konsum von Alkohol, insbesondere in moderaten Mengen, das Risiko für die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Schlaganfällen beeinflusst.
Neben den biochemischen Grundlagen des Alkoholabbaus und genetischen Faktoren werden klinische Studien zu verschiedenen Herzerkrankungen sowie epidemiologische Unterschiede im Trinkverhalten analysiert.
Die Forschungsfrage lautet, ob moderater Alkoholkonsum positive Effekte auf das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen hat oder ob die gesundheitlichen Risiken überwiegen.
Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die systematisch Ergebnisse aus Kohortenstudien und Meta-Analysen selektiert und diskutiert.
Der Hauptteil gliedert sich in ein theoretisches Grundlagenkapitel und die detaillierte Auswertung von fünf ausgewählten, aktuellen Studien zu verschiedenen kardiovaskulären Endpunkten.
Wichtige Begriffe sind Herzinfarkt, Schlaganfall, Resveratrol, Alkoholverstoffwechsel, kardiovaskuläres Risiko und Epidemiologie.
Es wird als Beispiel für die potenzielle schützende Wirkung von Rotweininhaltstoffen wie Phenolen und Resveratrol auf das Herz-Kreislauf-System thematisiert.
Die Arbeit erläutert, dass genetische Polymorphismen (z.B. ALDH2-Mangel) den Alkoholabbau beeinflussen, was zu unterschiedlichen Verträglichkeiten und gesundheitlichen Auswirkungen in verschiedenen ethnischen Populationen führt.
Die Autorin hebt hervor, dass insbesondere exzessives Rauschtrinken ("Binge-Drinking"), selbst bei moderatem wöchentlichen Gesamtkonsum, ein signifikantes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen darstellt.
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