Bachelorarbeit, 2018
47 Seiten, Note: 2,3
1 Einleitung
2 Landflucht – damals und heute
2.1 Begriff „Landflucht“
2.2 Landflucht im 19. und 20. Jahrhundert
2.3 Landflucht in der Gegenwart
3 Landflucht im Sauerland
3.1 Demografische Entwicklungstendenzen
3.2 Politik –Programme und Strategien
4 Infrastruktur – Grundstein der Dorfentwicklung
4.1 Immaterielle Infrastruktur
4.1.1 Sozialer Sektor – Vereine, Traditionen und Unterstützung
4.1.2 Bildungssektor – Rationalisierung der Dorfgemeinschaft am Beispiel von Grundschulen
4.1.3 Ärztemangel
4.2 Materielle Infrastruktur
4.2.1 Wirtschaftsstandort Sauerland
4.2.1.1 Fachkräftemangel
4.2.1.2 Industrieregion Südwestfalen – Dienstleistungsregion Köln
4.2.2 Technische Infrastrukturausstattung
4.2.2.1 Breitbandausbau
4.2.2.2 Verkehrsinfrastruktur mit besonderen Bezug auf die Industrieregionen in Südwestfalen
4.2.2.3 Tourismus – starker wirtschaftlicher Faktor
5 Politik
5.1 Umsetzung der Maßnahmen
5.2 Stärkung der Region - Beispiel der Region Altena
6 Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht die Phänomene und Auswirkungen der Landflucht mit einem speziellen Fokus auf die Region Südwestfalen. Das primäre Ziel ist es, die Bedeutung der Region als Lebens- und Wirtschaftsstandort für Nordrhein-Westfalen hervorzuheben sowie die zentralen Steuerungsfaktoren des demografischen Wandels zu analysieren und kritisch zu beleuchten.
4.2.1.1 Fachkräftemangel
Der Bereich Ausbildung ist dem Bildungssektor zugehörig, aber ein in sich verzahnter abhängiger Prozess in Bezug auf den wirtschaftlichen Faktor einer Region. Da in diesem Abschnitt verstärkt auf den Bereich Fachkräftemangel eingegangen wird, wurde das Kapitel der materiellen Infrastruktur dem wirtschaftlichen Bereich zugeordnet.
Fachkräftemangel durch Ausbildungsrückgang
Durch den verstärkten Wegzug junger Ausbildungsanwärter sind die Ausbildungsstellen in Südwestfalen, aber auch in vielen anderen Regionen NRWs nicht ausreichend besetzt.
Die Agentur für Arbeit Köln meldete in ihrem Jahresabschlussbericht 2016 zur Ausbildungssituation, dass im kaufmännischen Bereich weniger Ausbildungsverträge abgeschlossen worden seien. Die Handwerkskammer hingegen verzeichnet ein Plus von 4,6 %. Aber auch in der NRW-Metropole machen sich steigende Akademisierung und demografischer Wandel bemerkbar.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Themen Globalisierung und Urbanisierung ein und legt das Ziel fest, die Bedeutung von Südwestfalen trotz demografischen Wandels aufzuzeigen.
2 Landflucht – damals und heute: Das Kapitel bietet einen historischen Überblick über das Phänomen Landflucht und analysiert aktuelle demografische Faktoren wie Geburtenrückgang und Wanderungsbewegungen.
3 Landflucht im Sauerland: Hier liegt der Fokus auf der spezifischen demografischen Entwicklung der Region Südwestfalen und den dort angewandten politischen Strategien.
4 Infrastruktur – Grundstein der Dorfentwicklung: Dieses umfangreiche Kapitel untersucht sowohl immaterielle als auch materielle Faktoren, die für die Attraktivität und Zukunftsfähigkeit ländlicher Räume entscheidend sind.
5 Politik: Dieser Teil kritisiert die bisherige Umsetzung von Fördermaßnahmen und präsentiert das Beispiel Altena als Erfolgsprojekt der Regionalentwicklung.
6 Fazit: Das Fazit fasst die Prognosen für die Region zusammen und betont die Notwendigkeit eigenständiger Interessensvertretungen und gezielter Infrastrukturreformen.
Landflucht, Südwestfalen, Sauerland, Demografischer Wandel, Infrastruktur, Breitbandausbau, Fachkräftemangel, Regionalentwicklung, Urbanisierung, Dorfentwicklung, Wirtschaftskraft, Bildung, Politische Maßnahmen, Bevölkerungsrückgang, LEADER
Die Arbeit befasst sich mit dem Trend der Landflucht und dessen Auswirkungen auf ländliche Räume, wobei der Schwerpunkt auf der Region Südwestfalen und deren Vergleich mit städtischen Metropolen wie Köln liegt.
Die Arbeit beleuchtet die demografische Entwicklung, die Bedeutung der sozialen und technischen Infrastruktur für die Dorfgemeinschaft, den Fachkräftemangel sowie politische Förderprogramme.
Ziel der Arbeit ist es, die Wichtigkeit der Region Südwestfalen als Wirtschaftsstandort aufzuzeigen und die wesentlichen Faktoren zu identifizieren, die den demografischen Wandel steuern und beeinflussen.
Die Arbeit nutzt eine deskriptive Analyse auf Basis aktueller statistischer Daten (z.B. vom Statistischen Bundesamt, BBSR) sowie den Vergleich zwischen strukturschwachen ländlichen Räumen und urbanen Zentren.
Der Hauptteil analysiert die soziale Infrastruktur (Vereine, Bildung, Gesundheit), wirtschaftliche Faktoren (Fachkräftemangel, Industrie) sowie die technische Ausstattung (Breitband, Verkehr) in Südwestfalen.
Die zentralen Begriffe sind Landflucht, demografischer Wandel, Südwestfalen, Infrastruktur, Fachkräftemangel und regionale Wirtschaftsförderung.
Köln dient als Kontrastbeispiel, um die unterschiedlichen strukturellen Herausforderungen von Metropolen und ländlichen Regionen bezüglich Bevölkerungsdichte, Infrastruktur und wirtschaftlicher Dynamik zu verdeutlichen.
Altena gilt als Leuchtturmprojekt, das durch Bürgerinitiativen und tiefgreifende Strukturveränderungen beweist, dass auch schrumpfende Kommunen erfolgreich gegen den negativen Trend der Landflucht gegensteuern können.
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