Bachelorarbeit, 2017
72 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
2 Grundbegriffe
2.1 Spiritualität – Zwischen Esoterik und Agnostik?
2.2 Ressource – Der Schlüssel zur Bewältigung?
2.3 Coping – Mehr als eine Ressource?
3 Eine aktuelle Bestandsaufnahme
3.1 Kinder und Jugendliche und ihr Verhältnis zu Spiritualität und Religiosität
3.2 Psychotherapie und Spiritualität – eine erprobte Beziehung?
4 Spiritualität in der Therapie mit Kindern und Jugendlichen
4.1 Spiritualität und die Möglichkeit der passiven und aktiven Ressourcenorientierung
4.2 Aktive Möglichkeiten der Ressourcenorientierung
4.3 Passive Faktoren – Der Zusammenhang zwischen positiven Lebensweisen und Spiritualität
5 Ressourcenorientierung in der Krisenintervention
5.1 Krisenintervention – Kritische Lebensereignisse erfordern besondere Methoden
5.2 Einbeziehung der Ressource in der Krisenintervention
5.3 Spiritualität als „Puffer"?
6 Sprachfähig in Glaubensfragen werden – zuerst als Mensch, dann als Fachkraft
7 Kritik
7.1 Spiritualität und ihre Auswirkungen auf den Menschen
7.2 Spiritualitätsforschung und die Anwendung der Ergebnisse in der Psychotherapie
7.3 Ressourcenorientierung in der Krisenintervention
8 Ausblick und Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial von Spiritualität als Ressource und Copingfaktor in der Psychotherapie mit Kindern und Jugendlichen. Dabei steht die Forschungsfrage im Vordergrund, ob und wie spirituelle Aspekte professionell und gewinnbringend in therapeutische Prozesse integriert werden können, ohne dabei ethische Standards zu verletzen.
4.2.1.1 Die Meditation
Die Meditation [zu Deutsch: Nachdenken, überlegen] hat ihre Wurzeln im religiös-spirituellen Bereich und stellt damit eine Ausnahme in der Reihe der vorgestellten Methoden dar. So wird diese Methode auf dem ganzen Globus von unterschiedlichen Individuen aus unterschiedlichen Gründen für ein unterschiedliches Ziel eingesetzt, daher zeichnet sich diese Form der aktiven Ressourcenorientierung gerade durch seine Heterogenität aus. Es existieren Formen der Meditation, die mit Bewegung arbeiten, manche entspringen einer christlichen oder fernöstlichen Tradition oder stammen aus dem Kreis des Zen oder des Vipassana (vgl. Ott 2009, S. 133). Weiter zählen auch die Methoden Yoga und seine vielen Unterformen zur Meditation. Viele versuchen Ihre spirituelle Entwicklung zu fördern oder gar bis hin zu einer Erleuchtung zu kommen. Die Entspannung und Ruhe sind dabei nicht das Ziel, sondern eine Grundvoraussetzung für die Meditation, was häufig außen vor gelassen wird (vgl. Ott 2009, S. 132). Durch Übungen, die gut für die Achtsamkeit oder Konzentration sind, soll sich der Geist sammeln und beruhigen. Dabei wird versucht je nach Tradition Eins zu sein mit der Natur und Umwelt, Anzukommen im Hier und Jetzt und die Gegenwart zu realisieren oder sich von störenden Gedanken zu befreien. Aufgrund der vorhergehenden Merkmale der Meditation, können Parallelen zu der Arbeitsdefinition von Spiritualität gezogen werden, weswegen die Meditation zu einer Methode aus dem spirituellen Anwendungsgebiet gezählt werden kann.
In den fernöstlichen Traditionen wird weiter unterschieden zwischen Methoden der Konzentration, bei welchen sich während der Übung die Aufmerksamkeit auf ein bestimmtes Objekt richtet oder die Achtsamkeitsmeditation, bei der wichtig ist, dass alle Eindrücke gleichermaßen mit einer distanzierten Haltung verarbeitet werden (vgl. Ott 2009, S. 132f.).
1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Problematik des Leistungsdrucks bei Kindern und Jugendlichen ein und begründet die Relevanz einer spirituell orientierten therapeutischen Arbeit.
2 Grundbegriffe: Dieses Kapitel definiert essenzielle Fachbegriffe wie Spiritualität, Ressource und Coping, um eine gemeinsame theoretische Basis für die Arbeit zu schaffen.
3 Eine aktuelle Bestandsaufnahme: Hier wird der Forschungsstand zum Verhältnis junger Menschen zu Spiritualität sowie der Diskurs zwischen Psychologie und Spiritualitätsforschung dargelegt.
4 Spiritualität in der Therapie mit Kindern und Jugendlichen: Das Kapitel erläutert, wie Spiritualität sowohl als passive Stütze als auch durch aktive Methoden wie Achtsamkeit, Meditation, AT und PMR ressourcenorientiert genutzt werden kann.
5 Ressourcenorientierung in der Krisenintervention: Hierbei wird untersucht, welche Rolle Spiritualität bei der Bewältigung akuter Krisen spielt und inwieweit sie als Pufferfunktion fungieren kann.
6 Sprachfähig in Glaubensfragen werden – zuerst als Mensch, dann als Fachkraft: Dieses Kapitel thematisiert die Notwendigkeit der professionellen Selbstreflexion und der theologischen Grundqualifikation für therapeutisches Personal.
7 Kritik: In diesem Kapitel werden die Grenzen der Spiritualitätsforschung sowie ethische und theologische Bedenken hinsichtlich der Integration in die Therapie kritisch hinterfragt.
8 Ausblick und Fazit: Das abschließende Kapitel fasst die Hypothesen zusammen, bewertet die Erkenntnisse und formuliert einen Ausblick auf künftigen Forschungsbedarf.
Spiritualität, Psychotherapie, Kinder und Jugendliche, Ressourcenorientierung, Krisenintervention, Copingstrategien, Achtsamkeit, Meditation, Autogenes Training, Progressive Muskelrelaxation, Sinnfindung, Resilienz, Gesundheitsförderung, Psychohygiene, interdisziplinäre Arbeit.
Die Arbeit untersucht das Potenzial von Spiritualität als Ressource in der therapeutischen Arbeit mit jungen Menschen und beleuchtet deren Rolle als unterstützender Faktor im Genesungsprozess.
Zentrale Schwerpunkte sind die Definition spiritueller Begriffe, deren Einbindung in wissenschaftlich evaluierte Methoden (wie AT oder PMR) und die Anwendung in der psychotherapeutischen Krisenintervention.
Die Arbeit verfolgt das Ziel herauszufinden, ob und wie Spiritualität professionell und lösungs- sowie ressourcenorientiert in die Therapie von Kindern und Jugendlichen integriert werden kann.
Der Autor führt eine Literaturanalyse durch, wertet aktuelle Metastudien aus und prüft deren Anwendbarkeit und Validität im therapeutischen Kontext der Kinder- und Jugendpsychotherapie.
Der Hauptteil erörtert aktuelle Forschungsstände, praktische achtsamkeitsbasierte Verfahren sowie die theoretische Fundierung von Spiritualität als Puffer in Krisensituationen.
Spiritualität, Psychotherapie, Ressourcenorientierung, Krisenintervention, Achtsamkeit, Coping und Resilienz sind die prägenden Begriffe.
Nein, der Autor betont, dass nur wissenschaftlich evaluierte Methoden genutzt werden dürfen und die therapeutische Arbeit stets dem Berufskodex unterliegt.
Weil therapeutische Arbeit von den Weltanschauungen der Fachkräfte beeinflusst wird. Eine vorherige Auseinandersetzung mit eigenen Sinnfragen verhindert die instrumentelle Nutzung von Spiritualität.
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