Bachelorarbeit, 2016
114 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Methodische Vorgehensweise
1.3 Gliederung und Abgrenzung
2 Begriffserklärung Hochhaus und hybride Nutzung
2.1 Definition Hochhaus
2.2 Definition der hybriden Nutzung
3 Technische Besonderheiten von Hochhäusern mit Büro- und Wohnnutzung
3.1 Baukonstruktion - Tragwerksystem
3.2 Baukonstruktion - Fassade
3.3 Baukonstruktion - Innenausbau und Mindestmaße
3.4 Sicherheitstechnik - Rettungswege und sonstige Anforderungen
3.5 Sicherheitstechnik - Technischer Brandschutz
4 Rechtliche Besonderheiten von Hochhäusern mit Büro- und Wohnnutzung
4.1 Öffentliches Baurecht und Baunutzungsverordnung
4.2 Gesetze für Wohnhochhäuser
4.3 Gesetze für Bürohochhäuser
5 Betriebswirtschaftliche Besonderheiten von Hochhäusern mit Büro- und Wohnnutzung
5.1 Marktsituation und Nachfrage
5.2 Kosten und Rentabilität
6 Gebäudebetriebliche Besonderheiten von Hochhäusern mit Büro- und Wohnnutzung
6.1 Haustechnik - Installationsschächte
6.2 Haustechnik - Beleuchtung und Belüftung
6.3 Haustechnik - Aufzüge
6.4 Qualitatives und funktionierendes Facility Management
7 Praxisbeispiele - Bürohochhaus, Wohnhochhaus, Hybridhochhaus
7.1 Bürohochhäuser Messe Turm, Commerzbank Tower, Tower 185, Trianon und Tanusturm
7.2 Wohnhochhäuser Axis und Unicenter
7.3 Hybridhochhäuser Main Tower, Eurotheum und Skylight
8 Vergleich der Praxisbeispiele und theoretischen Ansätze und systematische Lösungsansätze für Hybridhochhäuser
8.1 Technische Besonderheiten von Hybridhochhäusern
8.1.1 Baukonstruktion - Tragwerksystem
8.1.2 Baukonstruktion - Fassade
8.1.3 Baukonstruktion - Innenausbau und Mindestmaße
8.1.4 Sicherheitstechnik - Rettungswege, technischer Brandschutz und sonstige Anforderungen
8.2 Rechtliche Besonderheiten von Hybridhochhäusern
8.2.1 Öffentliches Baurecht und Baunutzungsverordnung
8.2.2 Gesetze für hybride Hochhäuser mit Wohn- und Büronutzung
8.3 Betriebswirtschaftliche Besonderheiten von Hybridhochhäusern
8.3.1 Marktsituation und Nachfrage
8.3.2 Kosten und Rentabilität
8.4 Gebäudebetriebliche Besonderheiten von Hybridhochhäusern
8.4.1 Haustechnik - Installationsschächte
8.4.2 Haustechnik - Beleuchtung
8.4.3 Haustechnik - Belüftung
8.4.4 Haustechnik - Aufzüge
8.4.5 Qualitatives und funktionierendes Facility Management
9 Zusammenfassung und Ausblick
10 Literaturverzeichnis
Die Arbeit untersucht die technischen, rechtlichen, betriebswirtschaftlichen und gebäudebetrieblichen Besonderheiten bei der Projektentwicklung von hybriden Hochhäusern, die die Nutzungen Wohnen und Arbeiten kombinieren. Das primäre Ziel ist es, auf Basis theoretischer Ansätze und eines Vergleichs realisierter Praxisbeispiele systematische Lösungsansätze zu identifizieren, um diese mischgenutzten Hochhäuser auch in Deutschland zukünftig wirtschaftlich rentabel in den Stadtraum zu integrieren.
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
„Der Hybrid ist in.“ Hybridität beim wohl faszinierendsten und optisch beeindruckendsten Gebäudetyp, dessen modernder Bautyp seit Ende des 18. Jahrhunderts in Amerika seinen Ursprung fand: Dem Hochhaus.
Während einst die monofunktionale Hochhausbauweise, d.h. nur eine Nutzungsart im Hochhaus, für die Trennung von Wohn- und Büroraum sorgte und dies zu zahlreichen städtebaulichen Problemen, wie beispielsweise Verkehrsproblemen und die Auslöschung des nächtlichen Stadtlebens etc. führte, erhoffen sich die Developer durch die Mischnutzung im Hochhaus den gegenteiligen Effekt.
Beim multifunktionalen Hochhaus, bzw. hybriden Hochhaus werden zahlreiche Nutzungsarten, wie Wohnen, Arbeiten, Einzelhandel etc. miteinander kombiniert und tragen damit einen positiven Beitrag zur Öffentlichkeit bei. In Europa ist dieser Gebäudetyp, im Gegensatz zu China und Amerika, jedoch noch selten realisiert worden, allerdings werden aktuell in Deutschland immer mehr Hochhäuser mit Mischnutzung geplant und gebaut. Dabei wird vor allem in den meisten Fällen mindestens eine der beiden Hauptnutzungsarten Wohnen oder Arbeiten im Gebäudeinneren realisiert. Doch welche Besonderheiten und Problematiken können entstehen, wenn diese beiden Nutzungen in einem Gebäude gleichzeitig entwickelt werden und mit welchen Lösungsansätzen können diese Faktoren gelöst werden, damit sich Hybridhochhäuser zukünftig auch in Deutschland wirtschaftlich rentabel in den öffentlichen Lebens- und Stadtraum integrieren? Und wie werden sich die hybriden Hochhäuser zukünftig in Deutschland weiterentwickeln?
Ziel der Arbeit ist es zunächst die technischen, rechtlichen, betriebswirtschaftlichen und gebäudebetrieblichen Besonderheiten von Wohn- und Bürohochhäusern aufzuzeigen. An Hand der theoretischen Ansätze und dem Vergleich von Praxisbeispielen aus Büro-, Wohn und Hybridhochhäusern sollen die Problematiken aufgezeigt werden, wenn Wohnen und Arbeiten in einem Gebäude parallel realisiert werden und für diese mischgenutzten Hochhäuser systematische Lösungsansätze gefunden werden.
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der hybriden Hochhausnutzung ein, definiert die Problemstellung sowie die Zielsetzung und erläutert die methodische Vorgehensweise der Arbeit.
2 Begriffserklärung Hochhaus und hybride Nutzung: Hier werden die zentralen Begrifflichkeiten "Hochhaus" gemäß Musterbauordnung und die spezifische Bedeutung von "hybrider Nutzung" im Kontext dieser Arbeit definiert.
3 Technische Besonderheiten von Hochhäusern mit Büro- und Wohnnutzung: Das Kapitel behandelt konstruktive, sicherheitstechnische und brandschutzrelevante Aspekte bei monofunktionalen Büro- und Wohnhochhäusern als technologische Grundlage.
4 Rechtliche Besonderheiten von Hochhäusern mit Büro- und Wohnnutzung: Hier werden baurechtliche Anforderungen, die Baunutzungsverordnung sowie spezifische gesetzliche Regulierungen für Wohn- und Büroimmobilien analysiert.
5 Betriebswirtschaftliche Besonderheiten von Hochhäusern mit Büro- und Wohnnutzung: Dieses Kapitel beleuchtet die Marktsituation, Nachfragefaktoren sowie Aspekte der Kosten und Rentabilität bei Hochbauprojekten.
6 Gebäudebetriebliche Besonderheiten von Hochhäusern mit Büro- und Wohnnutzung: Der Fokus liegt hier auf haustechnischen Anlagen, der Rolle des Facility Managements und der Bedeutung für den laufenden Gebäudebetrieb.
7 Praxisbeispiele - Bürohochhaus, Wohnhochhaus, Hybridhochhaus: Eine detaillierte Übersicht realisierter Bauprojekte in Deutschland dient als empirische Datenbasis für die anschließende Analyse.
8 Vergleich der Praxisbeispiele und theoretischen Ansätze und systematische Lösungsansätze für Hybridhochhäuser: Im Hauptteil werden die theoretischen Erkenntnisse mit den Praxisbeispielen abgeglichen, um konkrete Lösungsansätze für technische, rechtliche, wirtschaftliche und betriebliche Herausforderungen zu formulieren.
9 Zusammenfassung und Ausblick: Das Fazit fasst die wesentlichen Ergebnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung und Integration von Hybridhochhäusern.
Hybridhochhaus, Immobilienmanagement, Projektentwicklung, Mischnutzung, Bürohochhaus, Wohnhochhaus, Hochhausbau, Flächeneffizienz, Gebäudebetrieb, Facility Management, Baunutzungsverordnung, Brandschutz, Wirtschaftlichkeit, Tragwerksystem, Innenstadtentwicklung.
Die Arbeit analysiert die Herausforderungen und Potenziale bei der Projektentwicklung von hybriden Hochhäusern, die Wohnen und Arbeiten in einem Gebäude kombinieren.
Die Untersuchung umfasst technische Konstruktion, rechtliche Rahmenbedingungen, betriebswirtschaftliche Rentabilität und gebäudebetriebliche Anforderungen.
Ziel ist es, systematische Lösungsansätze für die Planung und den Betrieb von Hybridhochhäusern in Deutschland zu entwickeln, um diese wirtschaftlich rentabel umzusetzen.
Es erfolgt eine Kombination aus Literaturanalyse zu monofunktionalen Hochhäusern und einer qualitativen Forschung in Form von schriftlichen Expertenbefragungen sowie ein Abgleich mit Praxisbeispielen.
Der Hauptteil analysiert die spezifischen Besonderheiten von Büro- und Wohnhochhäusern getrennt und führt diese im Analyseteil zusammen, um daraus Strategien für hybride Gebäudetypen abzuleiten.
Wesentliche Begriffe sind Hybridhochhaus, Mischnutzung, Projektentwicklung, Wirtschaftlichkeit und Gebäudebetrieb.
Aufgrund ihrer Flexibilität ermöglicht sie eine freie Grundrissgestaltung und die Anpassung an unterschiedliche Anforderungen von Wohn- und Büronutzung innerhalb eines Gebäudes.
Aufgrund der komplexen Mischnutzung ist ein qualitatives und funktionierendes Facility Management essenziell, um den Gebäudebetrieb zu koordinieren, die Sicherheit zu gewährleisten und die verschiedenen Nutzergruppen zu bedienen.
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