Masterarbeit, 2016
115 Seiten, Note: 1,3
Diese Arbeit befasst sich mit der veränderten Feedbackkultur im Sportunterricht im Kontext von kooperativen Lernformen. Das Ziel ist es, die Perspektive der Schülerinnen und Schüler auf Feedback und ihre Beteiligung an den Feedbackprozessen zu erfassen. Dabei steht im Vordergrund, wie sie mit ihren neuen Rollen umgehen und wie sie das Feedback ihrer Mitschüler zur eigenen Leistungsverbesserung nutzen.
Die Einleitung führt in die Thematik der veränderten Feedbackkultur im Sportunterricht ein und erläutert die Bedeutung von Feedback für den Lernprozess. Kapitel 2 beschäftigt sich mit dem Konzept des kooperativen Lernens im Sportunterricht, dessen Begründungsmuster, Potentiale und Probleme beleuchtet werden. Außerdem werden konstitutive Merkmale und Rollen im Rahmen dieser Lernform besprochen. Kapitel 3 widmet sich der veränderten Feedbackkultur im Sportunterricht und definiert den Feedbackbegriff. Die verschiedenen Feedbackfunktionen und Gelingensbedingungen werden erläutert, sowie der Einsatz von Feedback im Sportunterricht, insbesondere im Zusammenhang mit Bewegungslernen.
Kapitel 4 fasst die bisherige Diskussion zusammen und stellt die Forschungsfrage der Arbeit. Kapitel 5 beschreibt das methodische Vorgehen der Studie, die in Form problemzentrierter Interviews durchgeführt wurde. Hier werden die Stichprobenauswahl, die Untersuchungsmethode und die Datenauswertung erläutert. Kapitel 6 präsentiert die Untersuchungsergebnisse, die sich auf die Leistungsentwicklung, die Beteiligung an Feedbackprozessen und die Wahrnehmung von Feedback beziehen.
Kooperatives Lernen, Sportunterricht, Feedback, Feedbackkultur, Mitschülerfeedback, Leistungsentwicklung, Lernprozess, Gelingensbedingungen, qualitative Interviewstudie, subjektives Begriffsverständnis.
Schüler nutzen Feedback von Mitschülern, um ihre eigenen Bewegungsabläufe oder Leistungen aus einer anderen Perspektive zu sehen, Fehler zu korrigieren und ihre Selbstwahrnehmung zu schärfen.
Es handelt sich um ein Lernkonzept, bei dem Schüler in Kleingruppen zusammenarbeiten, um gemeinsame Ziele zu erreichen, wobei jeder Verantwortung für den Lernprozess der Gruppe trägt.
Schüler wechseln zwischen der Rolle des Feedbackgebers (Beobachter und Berater) und des Feedbackempfängers, was soziale Kompetenzen und fachliches Verständnis fördert.
Feedback muss konstruktiv, konkret, verständlich und wertschätzend sein. Zudem benötigen Schüler klare Kriterien, anhand derer sie die Leistung beurteilen können.
Beide Formen ergänzen sich. Während Lehrer fachliche Expertise bieten, wird Mitschülerfeedback oft als weniger bedrohlich wahrgenommen und kann im Unterrichtsalltag häufiger und unmittelbarer erfolgen.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

