Bachelorarbeit, 2017
83 Seiten, Note: 2.0
Jura - Zivilrecht / Handelsrecht, Gesellschaftsrecht, Kartellrecht, Wirtschaftsrecht
Diese Arbeit analysiert die wirtschaftlichen und rechtlichen Folgen der Flüchtlingskrise für Europa. Der Fokus liegt dabei auf dem Gemeinsamen Europäischen Asylsystem (GEAS) und dessen Auswirkungen auf die Asylpolitik der Europäischen Union.
Kapitel 1 führt in die Thematik der Flüchtlingskrise und ihre Relevanz für Europa ein. Kapitel 2 erläutert die grundlegenden Begriffe im Kontext der Flüchtlingskrise und Asylpolitik, darunter Flüchtlingsbegriff, Aufenthaltserlaubnis aus humanitären Gründen, Asyl, Drittstaat und sicherer Drittstaat sowie Ratifizierung.
Kapitel 3 analysiert den Verlauf der Flüchtlingskrise und beleuchtet die europäischen Fluchtbekämpfungsmaßnahmen, Asylentscheidungen in der EU und den wirtschaftlichen Effekt der Flüchtlingskrise. Kapitel 4 befasst sich mit dem internationalen Flüchtlingsrecht, einschließlich der Genfer Flüchtlingskonvention, weiteren Rechtsakten des Flüchtlingsvölkerrechts und dem Flüchtlingsschutz im Recht der EU.
Kapitel 5 untersucht die Qualifikationsrichtlinie und ihre Anwendung in der Praxis, einschließlich der Regelungen in Art. 20 RL 2011/95/EU und der Ergebnisse der Anwendung dieser Richtlinie. Das Kapitel geht auch auf Reformvorschläge für die Qualifikationsrichtlinie ein.
Die Arbeit befasst sich mit den zentralen Themen der Flüchtlingskrise, des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems, des internationalen und europäischen Flüchtlingsrechts, der Qualifikationsrichtlinie, der Dublin-Krise, sowie der Asylpolitik und der Flüchtlingspolitik der Europäischen Union. Die Untersuchung beleuchtet die wirtschaftlichen und rechtlichen Herausforderungen, die mit der Flüchtlingskrise verbunden sind.
Die Krise brachte sowohl kurzfristige fiskalische Belastungen für die Aufnahmeländer als auch langfristige Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt und das Wirtschaftswachstum der EU-Mitgliedstaaten mit sich.
Das GEAS wurde 1999 eingeführt, um einheitliche Standards im Asylverfahren zu schaffen und eine ungleichmäßige Belastung der EU-Mitgliedstaaten durch Geflüchtete zu verhindern.
Die Richtlinie (RL 2011/95/EU) legt Kriterien fest, wer als Flüchtling oder als Person mit Anspruch auf subsidiären Schutz gilt, und zielt auf eine Gleichbehandlung dieser Schutzgruppen ab.
Die Dublin-Krise beschreibt das Versagen des Systems, wonach der Staat der ersten Einreise für das Asylverfahren zuständig ist. Dies führte während der Flüchtlingskrise zu einer Überlastung der Grenzstaaten und einem Kontrollverlust.
Seit 1951 bildet sie die völkerrechtliche Grundlage für den Flüchtlingsschutz. Über 140 Staaten haben sich darin verpflichtet, Menschen, die vor Verfolgung fliehen, Asyl zu gewähren.
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