Masterarbeit, 2015
223 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Anlass und Bedarf
1.2 Zielsetzung
1.3 methodisches Vorgehen
1.4 Ablauf
2 Ergebnispräsentation in der Marktforschung
2.1 Funktion und Stellenwert
2.2 Ist-Analyse
3 Das Phänomen Infotainment
3.1 Information
3.2 Unterhaltung
3.3 Infotainment
3.4 Postulierte Wirkung von Infotainment
4 Theoretische Fundierung
4.1 Aktivierung und die Lambda Hypothese
4.2 Aufmerksamkeit
4.3 Involvement
4.4 Informationsverarbeitungsprozess
4.5 Elaboration
4.6 Schematheorie
4.7 Emotionen und Stimmungen
4.8 Emotionen und kognitive Prozesse
4.9 Wirkungsgeflecht Informationsverarbeitung
5 Umsetzung von Infotainment in der Ergebnispräsentation
5.1 Best-Practice-Beispiel
5.2 Einsatzmöglichkeiten in der Marktforschung
5.2.1 Humor
5.2.2 Storytelling
5.2.3 weitere Stilmittel
6 Wirkungen auf den Zuhörer
6.1 Humor
6.2 Storytelling
6.3 Infotainment
6.4 Erfolgs- und Risikofaktoren
7 Experteninterviews
7.1 Vorgehen
7.2 Ergebnisse
7.2.1 Herausforderungen und Handlungsbedarf
7.2.2 Bedingungen und Limitationen beim Einsatz von Infotainment
7.2.3 Umsetzung Infotainment
7.2.4 Erfolgs- und Risikofaktoren
7.2.5 Potenzial für Unternehmen
7.2.6 Emotionale Ebene im Beruf
7.2.7 Ausblick
7.3 Zusammenfassung und Limitationen
8 Potenzial für Marktforschungsinstitute
8.1 Prüfung der Bedingungen
8.2Optimierung der Ergebnispräsentation
8.3 Auswirkungen auf den (monetären) Unternehmenserfolg
9 Fazit
9.1 Zusammenfassung
9. 2 Abschließende Darstellung des Potenzials
9.3Limitationen und weiterer Forschungsbedarf
Die Arbeit untersucht das Potenzial von Infotainment als Strategie zur Optimierung der Ergebnispräsentation in der Marktforschung, um die Kommunikation zwischen Marktforschern und Auftraggebern zu verbessern und einen ökonomischen Mehrwert zu generieren.
1. Eine gelungene Story enthält ein zentrales Ereignis!
Ein Grundelement einer Geschichte stellt das Ereignis dar. „Erzählt werden die Erlebnisse, die »ereignishaft« sind, in denen »irgendetwas passiert«, das aus dem Normalen herausgehoben ist.“ Frenzel et al. betiteln das Ereignis sogar als das wichtigste Element einer Geschichte, denn ohne dieses gäbe es keine. Eine Geschichte sei letztlich etwas, dass ein zentrales Ereignis erzählt. Neben diesem zentralen Ereignis könne es auch weitere Ereignisse geben, aber das zentrale Ereignis stelle den Dreh und Angelpunkt einer Geschichte dar. Im Fall von Roslings Geschichte stellt das zentrale Ereignis den Einzug der Waschmaschine in den Haushalt der Familie Rosling dar: „I was only four years old when I saw my mother load a washing machine for the very first time in her life. That was a great day for my mother. My mother and father had been saving money for years to be able to buy that machine, and the first day it was going to be used, even Grandma was invited to see the machine.“
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Wandel der Medienlandschaft hin zu Infotainment und stellt die Forschungsfrage nach dem Potenzial dieses Konzepts für die Ergebnispräsentation in der Marktforschung.
2 Ergebnispräsentation in der Marktforschung: Dieses Kapitel definiert die Funktion der Ergebnispräsentation als Kommunikationsschnittstelle und identifiziert durch eine Ist-Analyse bestehende Schwachstellen in der aktuellen Praxis.
3 Das Phänomen Infotainment: Es erfolgt eine theoretische Einordnung und Abgrenzung des Infotainment-Begriffs sowie eine Beschreibung seiner postulierten Wirkungen auf den Rezipienten.
4 Theoretische Fundierung: Dieser Abschnitt liefert die theoretische Basis durch Modelle der kognitiven Psychologie und Emotionsforschung, um die Wirkungsweise von Infotainment wissenschaftlich zu untermauern.
5 Umsetzung von Infotainment in der Ergebnispräsentation: Basierend auf einem Best-Practice-Beispiel werden konkrete Stilmittel und Techniken zur Umsetzung von Infotainment in der Marktforschung abgeleitet.
6 Wirkungen auf den Zuhörer: Das Kapitel analysiert die Wirkungsweisen von Humor und Storytelling auf den Zuhörer und identifiziert spezifische Erfolgs- und Risikofaktoren für den Einsatz in Präsentationen.
7 Experteninterviews: Dieser Teil präsentiert die Ergebnisse qualitativer Experteninterviews, die die theoretischen Erkenntnisse validieren und um praktische Praxiseinblicke erweitern.
8 Potenzial für Marktforschungsinstitute: Es wird geprüft, unter welchen Bedingungen Infotainment erfolgreich eingesetzt werden kann und wie es zur Optimierung der Ergebnispräsentation und zur Steigerung des Unternehmenserfolgs beiträgt.
9 Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse, einer abschließenden Einschätzung des Potenzials sowie Empfehlungen für die Branche und Hinweisen für weiteren Forschungsbedarf.
Infotainment, Marktforschung, Ergebnispräsentation, Storytelling, Humor, Emotionspsychologie, Kundenbindung, Informationsverarbeitung, Kommunikation, Wettbewerbsvorteil, Kundenorientierung, Beratung, Präsentationstechnik, Aufmerksamkeit, Unternehmenserfolg.
Die Arbeit analysiert, inwieweit das aus der Medienbranche bekannte Konzept des Infotainments erfolgreich auf die Ergebnispräsentation in der Marktforschung übertragen werden kann.
Die Schwerpunkte liegen auf der Kommunikationsfunktion der Ergebnispräsentation, der psychologischen Wirkung von Information und Unterhaltung sowie der praktischen Anwendung von Stilmitteln wie Storytelling und Humor.
Das Ziel ist es, das Potenzial von Infotainment für die Ergebnispräsentation zu bewerten und zu ermitteln, welche ökonomischen Mehrwerte sich daraus für Marktforschungsinstitute ergeben.
Die Arbeit nutzt die theoriebasierte Exploration zur Modellentwicklung, untermauert durch eine qualitative empirische Studie in Form von problemzentrierten Experteninterviews.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Informationsverarbeitung und Emotionsforschung sowie eine explorative Analyse der praktischen Anwendungsmöglichkeiten von Infotainment.
Zu den zentralen Begriffen zählen Infotainment, Ergebnispräsentation, Marktforschung, Kundenbindung, Storytelling und kognitive Informationsverarbeitung.
Nein, die Experten geben zu bedenken, dass bei sehr sensiblen Themen, wie etwa in der Krebsforschung, ein sensiblerer Umgang oder ein Verzicht auf Infotainment-Elemente ratsam sein kann.
Laut den Experten ist Infotainment zu einem großen Teil Handwerk, das erlernt werden kann, wobei grundlegende rhetorische Fähigkeiten und ein Gespür für das Publikum gefördert werden sollten.
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