Bachelorarbeit, 2017
49 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielstellung der Arbeit
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Die gesetzliche Krankenversicherung
2.1 Geschichtliche Entwicklung
2.2 Kassenarten
2.2.1 Primärkassen
2.2.2 Ersatzkassen
2.2.3 Spezialkassen
2.3 Körperschaften des öffentlichen Rechts in Selbstverwaltung
2.4 Strukturprinzipien der GKV
2.4.1 Solidaritätsprinzip
2.4.2 Sachleistungsprinzip
2.4.3 Wirtschaftlichkeitsprinzip
3 Wichtige politische Rahmenbedingungen der GKV
3.1 Übersicht der Reformen und Gesetzte
3.2 Das Gesundheitsstrukturgesetz
3.3 Neuordnungsgesetz der GKV
3.4 Gesetz zur Modernisierung der GKV
3.5 Wettbewerbsstärkungsgesetz
3.6 Kontrahierungszwang
4 Leistung
4.1 Dreigeteilter Markt
4.2 Der Leistungskatalog
5 Finanzierung
5.1 Krankenkassenbeitrag
5.2 Finanzstruktur der GKV
5.3 Morbiditätsorientierter Risikostrukturausgleich
5.4 Einnahmen- und Ausgabenentwicklung
6 Entwicklung des Krankenkassenmarktes
6.1 Konzentrationsprozess
6.2 Verteilung der GKV Versicherten
7 Wettbewerb
7.1 Wettbewerbsvoraussetzungen
7.2 Gestaltungsmöglichkeiten des Angebots
7.3 Wettbewerb GKV – PKV
7.4 Wettbewerbsinstrumente der GKV
7.4.1 Zusatzbeitrag
7.4.2 Service- und Zusatzleistungen
7.4.3 Integrierte Versorgungsverträge
7.4.4 Marketingmaßnahmen und Kommunikation
7.4.5 Morbi-RSA
7.5 Erfolgsfaktoren
7.5.1 Niedriger Zusatzbeitrag
7.5.2 Markenimage
7.5.3 Mitarbeiterzufriedenheit
7.5.4 Kundenzufriedenheit
8 Ergebnisse
8.1 Fazit
8.2 Ausblick
Ziel dieser Bachelorarbeit ist die Analyse und Identifizierung von Potenzialen und Strategien für Krankenkassen in einem sich durch zunehmende Konzentration wandelnden Wettbewerbsumfeld der gesetzlichen Krankenversicherung.
7.5 Erfolgsfaktoren
Die Entstehung des Wettbewerbsmarktes der Krankenkassen begann mit der Krankenkassenwahlfreiheit 1996. Von dann an mussten Krankenkassen „um das Überleben“ am Krankenkassenmarkt kämpfen. Durch den funktionsfähigen Wettbewerb soll ein spürbarer Änderungs- und Anpassungsdruck auf die Kassen erfolgen. Sie haben einen Anreiz bekommen, sich intensiver mit den Interessen und Bedürfnissen ihrer Versicherten auseinanderzusetzen. Die Absicht dahinter ist, sich mit Qualität, Wirtschaftlichkeit und Effizienz in den eigenen Kassen zu beschäftigen und diese zu optimieren. Die Wandlung vom Versicherten zum Kunden zwang die Kassen sich mit unternehmerischen Verhaltensweisen auseinanderzusetzen. Unternehmerisches Denken und Handeln war ab jetzt gefragt, um auf den Wettbewerbsmärkten mit anderen Krankenkassen konkurrieren zu können. Die Wettbewerbsmärkte lassen sich in drei Teilmärkte aufteilen: der Versicherungsmarkt, der Leistungsmarkt und der Behandlungsmarkt. Eine direkte Beeinflussung des Wettbewerbs kann die Krankenkasse nur über die beiden ersten Märkte vornehmen. Die Hauptaufgabe auf dem Versicherungsmarkt ist die Kundenakquise und -bindung. Beim Leistungsmarkt ist dies, bestmögliche Verträge für ein möglichst umfangreiches Leistungsangebot mit den Leistungserbringern zu verhandeln. Auf den Behandlungsmarkt kann die Krankenkasse nur indirekt durch ihr Leistungsangebot einwirken, weil dieser um den Wettbewerb zwischen Patient und Leistungserbringer handelt. Über die Wettbewerbsinstrumente können Krankenkassen ihren Unternehmenserfolg im Wettbewerb auf den Märkten steuern. Welche Instrumente sich als geeignete Erfolgsfaktoren ergeben, wird im Folgenden genauer erklärt.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die historische Reduzierung der Krankenkassenanzahl und die wachsende Bedeutung von Kundenorientierung in einem dynamischen Wettbewerbsumfeld.
2 Die gesetzliche Krankenversicherung: Dieses Kapitel erläutert die geschichtliche Entstehung, die verschiedenen Kassenarten sowie die zentralen Strukturprinzipien und die Selbstverwaltung der GKV.
3 Wichtige politische Rahmenbedingungen der GKV: Hier werden die wesentlichen Gesetzesreformen dargestellt, die den Wandel der GKV von einer rein beitragsorientierten Versorgung zu einem wettbewerblichen System eingeleitet haben.
4 Leistung: Das Kapitel beschreibt die dreigeteilte Marktbeziehung sowie den Leistungskatalog und die Ausgabenstruktur innerhalb der GKV.
5 Finanzierung: Es wird die Finanzierungsstruktur erläutert, inklusive des Gesundheitsfonds, des Risikostrukturausgleichs und der Entwicklung der Ein- und Ausgaben.
6 Entwicklung des Krankenkassenmarktes: Dieses Kapitel analysiert den Konzentrationsprozess und die Marktanteilsverteilung unter den verschiedenen Kassenarten.
7 Wettbewerb: Das Kernkapitel untersucht die Wettbewerbsvoraussetzungen, Instrumente wie Zusatzbeiträge und Serviceangebote sowie die Erfolgsfaktoren für Krankenkassen.
8 Ergebnisse: Das Fazit fasst die Wandlung der Krankenkassen zu modernen Dienstleistern zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Bedeutung der Qualitätsorientierung.
Gesetzliche Krankenversicherung, GKV, Krankenkassen, Wettbewerb, Kassenwahlfreiheit, Gesundheitsfonds, Morbiditätsorientierter Risikostrukturausgleich, Morbi-RSA, Kundenorientierung, Zusatzbeitrag, Konzentrationsprozess, Versorgungsstruktur, Marketing, Kundenzufriedenheit, Leistungskatalog.
Die Arbeit analysiert den Wandel der gesetzlichen Krankenkassen zu modernen Dienstleistungsunternehmen und untersucht, welche Erfolgsfaktoren im aktuellen Wettbewerbsumfeld für ihr Bestehen entscheidend sind.
Zentrale Themen sind die Entwicklung der Krankenkassenlandschaft, die gesetzlichen und finanziellen Rahmenbedingungen, Konzentrationsprozesse sowie moderne Strategien der Kundenorientierung und Differenzierung.
Das primäre Ziel ist die Identifizierung von Potenzialen und Maßnahmen, mit denen Krankenkassen im Wettbewerb erfolgreich bestehen und sich gegenüber anderen Kassen positionieren können.
Es handelt sich um eine literatur- und sachverhaltsbasierte Analyse, die historische Entwicklungen und aktuelle Marktdaten sowie gesetzliche Rahmenbedingungen auswertet.
Der Hauptteil behandelt die historische Entwicklung, die Finanzierungsstruktur, die politischen Reformen, den Marktkonzentrationsprozess sowie die konkreten Wettbewerbsinstrumente und Erfolgsfaktoren.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Wettbewerb, GKV, Risikostrukturausgleich, Konzentrationsprozess und Kundenorientierung charakterisiert.
Er dient als finanzieller Ausgleichsmechanismus für unterschiedliche Risikostrukturen und verhindert eine einseitige Risikoselektion gesunder Patienten, beeinflusst jedoch maßgeblich die Kalkulation der Zusatzbeiträge.
Eine hohe Kundenzufriedenheit ist ein entscheidender Erfolgsfaktor, da sie die Kundenbindung erhöht und die Wechselwahrscheinlichkeit zu anderen Kassen bei Unzufriedenheit deutlich senkt.
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