Diplomarbeit, 2003
37 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
2. Die Balanced Scorecard
3. Die verschiedenen Perspektiven der Balanced Scorecard
3.1. Die finanzwirtschaftliche Perspektive
3.2. Die Kundenperspektive
3.3. Die interne Prozessperspektive
3.4. Die Lern- und Entwicklungsperspektive
3.5. Verknüpfung der BSC-Kennzahlen mit der Unternehmensstrategie
3.5.1. Ursache-Wirkungsbeziehungen
3.5.2. Ergebniskennzahlen und Leistungstreiber
3.5.3. Verknüpfung mit den Finanzen
4. Die Erarbeitung der Balanced Scorecard in einem Franchise-Unternehmen
4.1. Das Beispielunternehmen
4.2. Das Franchise-System
4.3. Die Unternehmensstrategie
5. Aufbau einer Balanced Scorecard: Der Prozess
5.1. Zielfindung
5.2. Strategischen Handlungsrahmen entwickeln
5.3. Füllen des Handlungsrahmens mit konkreten Aktionen
5.4. Entwicklung strategischer Projekte
5.5. Durchführung strategischer Projekte
5.6. Organisation des Lernprozesses
6. Die Scorecards im Überblick
6.1. Scorecard Mitarbeiterperspektive
6.2. Scorecard interne Prozessperspektive
6.3. Scorecard Kundenperspektive
6.4. Ergänzung: Lieferantenperspektive
6.5. Finanzwirtschaftliche Perspektive
7. Unternehmens-Scorecard
8. Balanced Scorecard erfolgreich einführen
9. Fazit
Die Arbeit untersucht die Anwendung des Balanced Scorecard-Konzepts innerhalb eines spezifischen Franchise-Unternehmens, um eine strategische Steuerung zu ermöglichen, die über rein finanzielle Kennzahlen hinausgeht. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie die Balanced Scorecard als Instrument zur Strategieumsetzung und zur Förderung einer lernenden Organisation in einem Franchise-Kontext implementiert werden kann, um langfristige Wettbewerbsvorteile zu sichern.
3.2. Die Kundenperspektive
Der Weg zur Erreichung der monetären Ziele führt nur über den Kunden, der die Produkte und Dienstleistungen des Unternehmens nachfragt und dem Unternehmen damit Finanzmittel zuführt. Deshalb sollen der Einsatz unserer finanziellen Mittel, der Einsatz alle Mitarbeiter, die Geschäftsprozesse unseres Unternehmens vornehmlich dazu dienen, dem Kunden Lösungen für seine Probleme zu bieten. In der Kundenperspektive geht es auch darum, die Kunden- und Marktsegmente zu identifizieren, in denen das Unternehmen konkurrenzfähig sein soll.
Die nachfolgende Aufstellung zeigt mögliche Faktoren auf um Potentiale der Kundenperspektive durch geeignete Aktionen zu entwickeln:
- Service- und Produkteigenschaften
- Image und Reputation
- Kunden-Beziehungen
- Kunden-Zufriedenheit
- Kunden-Treue
- Neukundengewinnung
- Kunden-Rentabilität
- Marktanteil
Jede Perspektive, so auch die Kundenperspektive lässt sich in zwei Gruppen von Kennzahlen abbilden: Die sog. Kernkennzahlen (oder Ergebniskennzahlen) messen das ergebnis unseres Tuns, verfügen daher als Spätindikatoren über wenig Steuerungspotential. Als Kernkennzahlen der Kundenperspektive gelten Kundenzufriedenheit, Kundentreue, Kundenrentabilität, Neukundengewinnung und Marktanteil.
1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert die Notwendigkeit von Performance Measurement in Zeiten revolutionärer Veränderungsprozesse und führt in die Balanced Scorecard ein.
2. Die Balanced Scorecard: Das Kapitel erläutert das Managementkonzept von Kaplan und Norton, welches Strategien durch Kennzahlen in vier Perspektiven in Handeln übersetzt.
3. Die verschiedenen Perspektiven der Balanced Scorecard: Hier werden die klassischen Perspektiven (Finanz-, Kunden-, Prozess-, Lern- und Entwicklung) sowie die Prinzipien der Ursache-Wirkungsketten detailliert beschrieben.
4. Die Erarbeitung der Balanced Scorecard in einem Franchise-Unternehmen: Es wird das Beispielunternehmen (N+K Textil GmbH) eingeführt und die Besonderheiten des Franchise-Systems sowie die dort verfolgte Strategie beleuchtet.
5. Aufbau einer Balanced Scorecard: Der Prozess: Das Kapitel beschreibt den sechsphasigen Entwicklungsplan, von der Zielfindung über den Handlungsrahmen bis zur Organisation des strategischen Lernprozesses.
6. Die Scorecards im Überblick: Eine konkrete Darstellung der erarbeiteten Scorecards für die verschiedenen Perspektiven im Beispielunternehmen, inklusive der Lieferantenperspektive.
7. Unternehmens-Scorecard: Die Zusammenführung aller Perspektiven zu einem ganzheitlichen Ursache-Wirkungsmodell für das gesamte Unternehmen.
8. Balanced Scorecard erfolgreich einführen: Dieser Abschnitt behandelt kritische Erfolgsfaktoren bei der Implementierung, wie Akzeptanz, Kommunikation und die zielgerichtete Auswahl von Kennzahlen.
9. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Bewertung, die die Balanced Scorecard als wichtiges Kommunikations- und Führungsinstrument hervorhebt.
Balanced Scorecard, Franchise, Unternehmensstrategie, Performance Measurement, Kennzahlen, Leistungstreiber, Prozessmanagement, Strategieumsetzung, Kundenrentabilität, Mitarbeiterpotenzial, Ursache-Wirkungsbeziehungen, Unternehmensführung, Lernprozess, Finanzziele, Wettbewerbsvorteile
Die Arbeit befasst sich mit der Implementierung einer Balanced Scorecard als strategisches Führungsinstrument in einem mittelständischen Franchise-Unternehmen.
Im Zentrum stehen die strategische Ausrichtung, die Entwicklung von Kennzahlensystemen über vier Perspektiven sowie die Verknüpfung von operativen Maßnahmen mit langfristigen Unternehmenszielen.
Das Ziel ist die Erarbeitung einer Balanced Scorecard, die das Unternehmen befähigt, seine Strategie in praktisches Handeln zu übersetzen und die Mitarbeiter stärker in den strategischen Prozess einzubinden.
Die Arbeit nutzt die Methodik der Balanced Scorecard nach Kaplan und Norton, ergänzt durch spezifische Analysen der Wertschöpfungskette und Ursache-Wirkungs-Modelle für das Franchise-Modell.
Der Hauptteil widmet sich dem konkreten Prozess der Scorecard-Entwicklung, von der Mission und Vision bis zur Definition spezifischer Kennzahlen und Projekte in den vier klassischen Perspektiven sowie einer zusätzlichen Lieferantenperspektive.
Die zentralen Schlagworte sind Balanced Scorecard, Franchise, Strategieumsetzung, Performance Measurement, Kennzahlen und strategische Führung.
Da der Erfolg des Franchise-Nehmers stark von den Leistungen und Vorgaben des Franchise-Gebers abhängt, war eine Erweiterung der klassischen Perspektiven um diesen Aspekt für eine vollständige Abbildung der Abhängigkeiten notwendig.
Die Arbeit betont, dass die Scorecard kein reines Management-Geheimnis bleiben darf, sondern bis hin zum Mitarbeiter an der Basis kommuniziert werden muss, um als verbindliche Orientierung für tägliches Handeln zu dienen.
Ergebniskennzahlen messen als Spätindikatoren das Resultat vergangenen Handelns, während Leistungstreiber als Frühindikatoren die Aktivitäten benennen, die für den künftigen Erfolg und die Zielerreichung entscheidend sind.
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