Fachbuch, 2018
54 Seiten
1 Einleitung
2 Definition
2.1 Armut
2.2 Von Kinder- zur Altersarmut
2.3 Soziale Ungleichheit
3 Lebenswelten im Alter
3.1 Lebensweltorientierung
3.2 Ab wann ist man alt?
3.3 Lebenswelten im Alter
3.4 Zusammenfassung der Lebenswelten im Alter
4 Das System der Deutschen Rentenversicherung
4.1 Geschichtliche Entwicklungen des Rentenversicherungssystems
4.2 Grundlagen der Altersvorsorge in der gesetzlichen Rentenversicherung heute
4.3 Grundlagen der Altersvorsorge in der Beamtenversorgung
5 Demographischer Wandel
5.1 Entwicklungen der Bevölkerung
5.2 Die Bedeutung der demographischen Entwicklung für das Rentensystem
6 Soziale Ausgrenzung als Konsequenz des Rentensystems
6.1 Alleinerziehende
6.2 Menschen mit Migrationshintergrund
6.3 Zusammenfassung
7 Altenhilfe als Feld der Sozialen Arbeit
7.1 Entwicklung der Profession Soziale Arbeit im Kontext zur Sozial- und Altenpolitik
7.2 Felder der Sozialen Arbeit mit älteren Menschen
8 Fazit
Die Arbeit untersucht die Auswirkungen des deutschen Rentensystems auf individuelle Altersverläufe und analysiert, wie politische Rentenreformen in Verbindung mit sozioökonomischen Faktoren soziale Ausgrenzungsprozesse beeinflussen. Dabei liegt der Fokus auf der Identifikation von Risikogruppen für Altersarmut und der Rolle der Sozialen Arbeit als intervenierende Instanz.
3.1 Lebensweltorientierung
Das Konzept der Lebensweltorientierung ist eine Theorie der Sozialen Arbeit, welche in der Praxis der Sozialen Arbeit dem/der professionellen Sozialarbeiter/in eine Orientierung geben soll. „Das Konzept verknüpft eine spezifische Sicht der Bestimmungsmerkmale heutiger Lebensverhältnisse mit darauf sich ergebenden Konstruktionsprinzipien der Sozialen Arbeit“ (Grundwald, Thiersch 2004, S. 13).
Soziale Arbeit konzentriert sich heutzutage nicht mehr nur auf die traditionellen Bereiche der Armut und Menschen in Not. Die Gesellschaft ist von zunehmender sozialer Ungleichheit geprägt, welche einen „wachsenden allgemeinen Bedarf an Hilfe bei der alltäglichen Bewältigung“ (ebd. S. 16) benötigt. Soziale Arbeit sieht ihre Aufgabe also darin, ihre Hilfsangebote für alle anzubieten. Somit rückt die „Soziale Arbeit in die Mitte der Gesellschaft“ (ebd.). Hierbei wird das Konzept der Lebensweltorientierung benötigt. Lebensweltorientierung bedeutet, den Alltag der individuellen Person zunächst zu kennen und das darauf aufbauende Handeln der Person zu verstehen. Lebenswirklichkeit und Handlungsmuster werden unter dem Aspekt der Alltäglichkeit rekonstruiert (vgl. ebd. S. 18). „Die alltägliche Lebenswelt ist strukturiert durch die erlebte Zeit, den erlebten Raum und die erlebten sozialen Bezüge, in ihr wird pragmatisch Relevantes von Nicht-Relevantem unterschieden; Interpretationen und Handlungen gerinnen zu Alltagswissen und Routinen“ (ebd.).
1 Einleitung: Die Einleitung legt das Ziel dar, die Auswirkungen des deutschen Rentensystems auf individuelle Altersverläufe zu untersuchen und dabei insbesondere armutsgefährdete Bevölkerungsgruppen in den Fokus zu rücken.
2 Definition: Dieses Kapitel erörtert verschiedene Armutsbegriffe, analysiert die Ursachen von Kinder- und Altersarmut und beleuchtet das Phänomen der sozialen Ungleichheit.
3 Lebenswelten im Alter: Es wird das Konzept der Lebensweltorientierung erläutert und analysiert, wie sich die Lebensphase Alter definiert und welche Faktoren die Lebenswirklichkeit älterer Menschen maßgeblich beeinflussen.
4 Das System der Deutschen Rentenversicherung: Das Kapitel bietet einen historischen Abriss des Rentensystems, erläutert die Grundlagen der gesetzlichen Rentenversicherung und vergleicht diese mit der Beamtenversorgung.
5 Demographischer Wandel: Hier werden die Komponenten des demographischen Wandels, wie Geburtenrate, Lebenserwartung und Zuwanderung, beschrieben und deren drastische Bedeutung für das Rentensystem verdeutlicht.
6 Soziale Ausgrenzung als Konsequenz des Rentensystems: Das Kapitel untersucht, warum spezifische Personengruppen wie Alleinerziehende und Menschen mit Migrationshintergrund ein erhöhtes Risiko für Altersarmut und soziale Ausgrenzung tragen.
7 Altenhilfe als Feld der Sozialen Arbeit: Es wird die Entwicklung der Profession Soziale Arbeit im Bereich der Altenhilfe dargestellt und aufgezeigt, welche konkreten Handlungsfelder und Beratungsangebote existieren.
8 Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und diskutiert mögliche politische Reformansätze sowie die Rolle der Sozialen Arbeit bei der Gestaltung moderner Alternsprozesse.
Rentensystem, Altersarmut, Soziale Arbeit, Altersvorsorge, Demographischer Wandel, Soziale Ausgrenzung, Lebensweltorientierung, Sozialpolitik, Generationenvertrag, Rentenreform, Armutsgefährdung, Beamtenversorgung, Altenhilfe, Migration, Intersektionalität.
Die Arbeit untersucht, wie das deutsche Rentensystem die Lebensverhältnisse im Alter beeinflusst und welche Risiken für Armut und soziale Ausgrenzung für verschiedene Bevölkerungsgruppen bestehen.
Die Arbeit fokussiert sich auf die Funktionsweise der Rentenversicherung, die Auswirkungen des demographischen Wandels sowie die Rolle der Sozialen Arbeit im Kontext der Altenhilfe und Armutsprävention.
Das Hauptziel ist es, die Auswirkungen des Rentensystems auf individuelle Altersverläufe zu analysieren und aufzuzeigen, unter welchen Bedingungen soziale Ausgrenzung im Alter entsteht und wie diese verhindert werden kann.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender theoretischer Konzepte der Armutsforschung, sozialwissenschaftlicher Daten zum demographischen Wandel sowie gesetzlicher Grundlagen des Renten- und Beamtenrechts.
Der Hauptteil befasst sich mit den Definitionen von Armut, den Lebenswelten im Alter, der historischen und strukturellen Entwicklung der Rentenversicherung sowie den sozialen Konsequenzen, die aus dem Rentensystem für bestimmte Gruppen erwachsen.
Die Arbeit ist zentral durch Begriffe wie Rentensystem, Altersarmut, soziale Ungleichheit, demographischer Wandel, soziale Ausgrenzung und Soziale Arbeit charakterisiert.
Während die Rentenversicherung auf beitragsbasierten Entgeltpunkten und einer Umlagefinanzierung der Erwerbsbiografie basiert, erfolgt die Beamtenversorgung über das Alimentationsprinzip durch den Dienstherrn aus Steuergeldern.
Diese Gruppen weisen oft Lücken in der Erwerbsbiografie oder prekäre Beschäftigungsverhältnisse auf, was zu niedrigeren Rentenanwartschaften führt und sie somit verstärkt auf Grundsicherung im Alter angewiesen macht.
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