Bachelorarbeit, 2015
43 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Theoretische Grundlagen
2.1 Definition von Persönlichkeit
2.2 Das Fünf-Faktoren-Modell der Persönlichkeit
2.3 Definition von subjektiver Studienerfolg
2.4 Das Makromodell der Bedingungsfaktoren schulischer Leistungen
2.5 Forschung
2.6 Fragestellung
3. Methode
3.1 Stichprobe
3.2 Materialien
3.3 Durchführung
4. Ergebnisse
4.1 Deskriptive Statistik
4.2 Inferenzstatistik
5. Diskussion
5.1 Mögliche Ursachen fehlender Signifikanz
5.2 Positive Aspekte und Ausblick
Diese Bachelor-Thesis untersucht den Zusammenhang zwischen den Big Five Persönlichkeitsmerkmalen und dem subjektiv wahrgenommenen Studienerfolg von Studierenden. Das primäre Ziel ist es, zu analysieren, ob individuelle Persönlichkeitsdispositionen einen signifikanten Einfluss auf die subjektive Zufriedenheit mit den eigenen akademischen Leistungen haben.
Einleitung
Beobachtet man aufmerksam das Treiben der Studierenden während einer Vorlesung, erkennt man schnell, dass es unterschiedliche Typen von Studierenden gibt. Da gibt es solche, die sich fleißig auf jede bevorstehende Stunde vorbereiten, aufmerksam die PowerPoint Präsentation verfolgen und sich mehrfach während einer Vorlesung melden. Der Ehrgeiz ist kaum zu übersehen. Der Studierende zeigt sich diszipliniert bis zum Ende der Veranstaltung. Dann gibt es aber auch noch diejenigen, die tief versunken in ihren Laptops, kaum nach vorne zum Dozenten schauen, da es auf Facebook oder Instagram gerade interessanteres gibt, als dem Vortrag des Dozenten über die Frustrations-Aggressions-Hypothese zu folgen. Schließlich gibt es auch noch die Kandidaten, die es gar nicht erst für nötig halten, in die Vorlesung zu gehen.
Auch beim Lernverhalten gibt es bei den Studierenden erhebliche Unterschiede. Während die eine Hälfte des Kurses sich intensiv mit der Literatur, welche von den Dozenten als Pflichtlektüre empfohlen wird befasst, beschränkt sich die andere Hälfte fast ausschließlich auf die Foliensätzen der Vorlesung nach dem Motto „Mut zur Lücke“. Man könnte meinen, dass sich das Verhalten eines Studierenden während der Vorlesung sich auch in der Studienleistung bzw. dem Studienerfolg widerspiegelt.
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der individuellen Unterschiede im studentischen Verhalten ein und begründet die Relevanz der Untersuchung von Persönlichkeitsfaktoren auf den Studienerfolg.
2. Theoretische Grundlagen: Hier werden das Fünf-Faktoren-Modell der Persönlichkeit, Konzepte des subjektiven Studienerfolgs sowie bestehende theoretische Modelle und Forschungsergebnisse zum akademischen Erfolg systematisch aufgearbeitet.
3. Methode: Dieser Abschnitt beschreibt das Design der empirischen Untersuchung, die Stichprobenzusammensetzung, die verwendeten Erhebungsinstrumente (NEO-FFI) sowie den Ablauf der Online-Datenerhebung.
4. Ergebnisse: Das Kapitel präsentiert die statistische Auswertung der Daten, einschließlich deskriptiver Kennwerte und inferenzstatistischer Analysen, um die aufgestellten Hypothesen zu prüfen.
5. Diskussion: Abschließend werden die Ergebnisse interpretiert, mögliche Ursachen für das Ausbleiben signifikanter Zusammenhänge kritisch hinterfragt und ein Ausblick für zukünftige Forschungsansätze gegeben.
Big Five, Persönlichkeit, subjektiver Studienerfolg, NEO-FFI, akademischer Erfolg, Persönlichkeitspsychologie, Gewissenhaftigkeit, Neurotizismus, Extraversion, Offenheit für Erfahrungen, Verträglichkeit, Online-Umfrage, empirische Studie, Selbstwirksamkeit, Leistungsmotivation.
Die Arbeit untersucht, ob und wie die fünf grundlegenden Persönlichkeitsmerkmale (Big Five) den subjektiv wahrgenommenen Erfolg von Studierenden im Studium beeinflussen.
Die Arbeit fokussiert sich auf die Persönlichkeitspsychologie, das Fünf-Faktoren-Modell, die Definition von Studienerfolg und die Faktoren, die schulische bzw. akademische Leistungen bedingen.
Das Ziel ist die Prüfung der Hypothese, ob Persönlichkeitseigenschaften einen statistisch nachweisbaren Zusammenhang mit der subjektiven Zufriedenheit und dem Erfolgsempfinden im Studium aufweisen.
Es wurde eine empirische quantitative Studie mittels Online-Fragebogen durchgeführt, wobei die Persönlichkeit mit dem NEO-FFI-Test erfasst und der subjektive Studienerfolg durch ein eigens konstruiertes Instrument gemessen wurde.
Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte theoretische Einleitung, eine detaillierte methodische Beschreibung, die statistische Ergebnisauswertung sowie eine kritische Diskussion der Befunde.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Big Five, NEO-FFI, Persönlichkeit, subjektiver Studienerfolg und akademischer Erfolg.
Die Autorin diskutiert als Hauptursache die zu kleine Stichprobengröße sowie methodische Schwächen bei der Online-Umfrage, die möglicherweise zu mangelnder Sorgfalt bei der Beantwortung geführt haben könnten.
In der einschlägigen Fachliteratur wird Gewissenhaftigkeit konsistent als stärkster Prädiktor für Studienerfolg genannt; diese Studie konnte diesen Zusammenhang jedoch nicht signifikant bestätigen.
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