Bachelorarbeit, 2017
37 Seiten, Note: 1,0
Diese Arbeit untersucht die Migration von 24h-Pflegekräften aus dem osteuropäischen Raum in Österreich und ihre Auswirkungen auf die Versorgung älterer Menschen. Die Arbeit befasst sich mit den Herausforderungen, Chancen und Risiken dieser Arbeitsmigration für die Pflegequalität und die Lebensbedingungen der betroffenen Pflegekräfte.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die die Problemstellung und das Ziel der Arbeit definiert. Im Anschluss wird die Methodik der Arbeit erläutert, die auf einer systematischen Literaturanalyse beruht. Die Ergebnisse der Literaturanalyse werden im dritten Kapitel vorgestellt, wobei verschiedene Aspekte der Arbeitsmigration in der Pflege beleuchtet werden, wie z.B. die Definition von Begriffen, die Regulierung des Arbeitsmarktes, die Ausbildung von Pflegekräften, die Qualität der Pflege und die Gender-Thematik.
Die Diskussion der Ergebnisse erfolgt im vierten Kapitel, in dem die Herausforderungen und Chancen der Arbeitsmigration in der Pflege beleuchtet werden. Die Arbeit untersucht insbesondere die Probleme des grauen Arbeitsmarktes, die Ausbeutung von Pflegekräften und die Auswirkungen auf die Pflegequalität. Schließlich werden Lösungsansätze zur Verbesserung der Situation diskutiert.
Migration, Pflegequalität, Pendelmigration, 24h-Pflege, Care drain in Österreich, Arbeitsbedingungen, Ausbeutung, Gender-Thematik, Lösungsansätze.
Das österreichische System der Altenversorgung wäre ohne die migrierten Pflegekräfte nicht funktionsfähig, da der Bedarf an häuslicher Betreuung im Inland nicht gedeckt werden kann.
Viele Kräfte arbeiten in prekären Verhältnissen, leiden unter psychischer Belastung durch mangelnde Privatsphäre und sind oft von Ausbeutung auf dem „grauen Arbeitsmarkt“ betroffen.
Sprachliche Hürden können die Kommunikation zwischen Pflegekraft und älterem Menschen erschweren, was sich negativ auf das Vertrauensverhältnis und die pflegerische Sicherheit auswirkt.
Es beschreibt das Abwandern von Pflegepersonal aus den Herkunftsländern nach Österreich, wodurch dort wiederum Lücken in der Versorgung entstehen.
Gefordert werden ordentliche Beschäftigungsverhältnisse, klare Reglementierungen gegen Ausbeutung sowie ein Fokus auf adäquate Ausbildungen des Personals.
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