Lizentiatsarbeit, 2016
17 Seiten, Note: Bestanden
Einführung
1. Bedingungsanaylse
1.1. Lernvoraussetzungen der SuS
2. Sach- und Wertanalyse
3. Didaktische Reflexion und Planung
3.1. Lernziele
3.2. Methodische Überlegungen, Medien und Sozialformen
4.Strukturskizze
4.1. Tafelplanung
5. Anhang
6. Literaturverzeichnis
6. 1 Quellenverzeichnis
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, eine didaktisch fundierte Unterrichtseinheit zum Drama „Nathan der Weise“ von Gotthold Ephraim Lessing zu konzipieren, um den Schülerinnen und Schülern die Thematik der Aufklärung sowie die Charakterentwicklung der Figur des Tempelherrn näherzubringen. Im Fokus steht dabei die Forschungsfrage, wie durch den Einsatz handlungsorientierter Methoden und die Reflexion von Tugenden und Fehlern ein tiefgreifendes Verständnis für die Leitgedanken des Werks sowie deren Bedeutung für die Gegenwart gefördert werden kann.
3.2. Methodische Überlegungen, Medien und Sozialformen
Als Einstieg ins Thema zeigt der LP den SuS ein Bild des Tempelherrn. Die SuS beschreiben das Bild und mit Hilfe von dem LP erkennen sie, was das Bild darstellt. Da die SuS als Hausaufgabe, den Templerorden zu erforschen hatten, besprechen sie die Lebensform der Templerritter und vergleichen sie mit der Figur des Templers im Drama „Nathan der Weise“.
Diese Sozialform (Unterrichtsgespräch), oder besser gesagt sokratisches Gespräch eignet sich gut für diesen Teil der Stunde, weil die SuS von selbst auf die Lösung kommen (die Fragen werden vom LP genau vorhergesehen). So werden die SuS für das Thema der Stunde motiviert und ihr Interesse wird geweckt. Da der Frontalunterricht vermieden werden sollte, muss die LP eine Lösung finden und als Moderator Unterrichtseinstieg, als auch den kompletten Unterrichtsprozess gestalten. Diese Vorgehensweise eignet sich sehr, weil die Resultate den SuS allein gehören, was zeigt, dass sie selbstständig denken und arbeiten und sich mit dem Lernstoff auseinandersetzen.
Einführung: Der Abschnitt erläutert die Herausforderungen bei der Konstruktion effektiven Unterrichts und führt das Konzept der "Big Ten" für erfolgreiches Lehren ein.
1. Bedingungsanaylse: Es werden die Lernvoraussetzungen der spezifischen gymnasialen Klasse beschrieben, inklusive Leistungsstand, Motivation und Sozialklima.
2. Sach- und Wertanalyse: Das Kapitel bietet die fachlichen Grundlagen für die Unterrichtsstunde und beleuchtet die Bedeutung des Werks „Nathan der Weise“ für die heutige Zeit.
3. Didaktische Reflexion und Planung: Dieser Teil beschreibt die didaktischen Überlegungen, die Festlegung von Lernzielen sowie die Auswahl von Methoden und Medien für die Unterrichtseinheit.
4.Strukturskizze: Die Sektion bietet einen tabellarischen Überblick über den Ablauf der Unterrichtsphasen, inklusive Inhalten, Methoden und eingesetzten Medien.
5. Anhang: Hier finden sich ergänzende Materialien wie Links zu Videos und Texten sowie das Bildmaterial zur Unterrichtsgestaltung.
6. Literaturverzeichnis: Das Kapitel listet sämtliche verwendete Quellen und wissenschaftliche Literatur auf, die der Ausarbeitung zugrunde liegen.
Nathan der Weise, Aufklärung, Deutschunterricht, Didaktik, Tempelherr, Unterrichtsplanung, Handlungsorientierung, Sozialform, Lernziele, Sokratisches Gespräch, Literaturanalyse, Charakterentwicklung, Methodenorchestration, Kompetenzorientierung, Toleranz
Die Arbeit befasst sich mit der didaktischen Planung und Vorbereitung einer Deutschstunde auf Gymnasialstufe zum Drama „Nathan der Weise“ von Lessing.
Zentrale Themen sind die Epoche der Aufklärung, die Analyse von Charakteren anhand von Textauszügen und die Verknüpfung dieser Inhalte mit der aktuellen Lebenswelt der Schüler.
Das Ziel ist es, dass die Schülerinnen und Schüler den zweiten Aufzug des Werks verstehen, interpretieren und die Entwicklung der Figur des Tempelherrn kritisch reflektieren können.
Die Arbeit stützt sich auf Konzepte der Allgemeinen Didaktik, insbesondere auf den „Funktionsrhythmus“ nach Baeriswyl und die didaktische Wertanalyse nach Kafka.
Im Hauptteil werden die Bedingungsanalyse der Klasse, die Sach- und Wertanalyse des Dramas sowie die detaillierte didaktische Planung und methodische Vorgehensweise erläutert.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Nathan der Weise, Aufklärung, Handlungsorientierung, didaktische Planung, Tempelherr und Kompetenzorientierung.
Dies ist ein methodisches Schema, das an der Tafel genutzt wird, um die widersprüchlichen Eigenschaften des Tempelherrn – zwischen Stolz und Sensibilität – für die Schüler visualisierbar zu machen.
Die Hausaufgabe dient dazu, den Transfer der literarischen Figur in die heutige Zeit zu leisten, wodurch die Schüler das Thema aktiv mit ihrer eigenen Lebenswirklichkeit verknüpfen.
Durch gezielte Fragen der Lehrperson sollen die Schüler selbstständig zu Erkenntnissen gelangen, was ihr Interesse weckt und den Frontalunterricht durch interaktive Beteiligung ersetzt.
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