Masterarbeit, 2013
120 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
2 Zentrale Definitionen
2.1 CEO vs. Vorstandsvorsitzender
2.2 Performance-Kennzahlen
2.3 Markt- und Technologieorientierung
3 CEO-Einfluss – Entwicklung eines Bezugsrahmens
3.1 Theoretische Grundlagen
3.2 Leadership School vs. Constraints View
3.3 Von CEO-Charakteristika zur Unternehmensperformance
3.4 Beeinflussende Faktoren
3.4.1 Einfluss auf den Zusammenhang zwischen CEO und Unternehmensperformance
3.4.2 Einfluss auf die Ernennung zum CEO
4 Literaturüberblick zu den CEO-Charakteristika
4.1 CEO-Charakteristika und Unternehmensperformance
4.1.1 Ausbildung
4.1.2 Allgemeine Charakteristika
4.1.3 Karriereweg
4.1.4 Sozioökonomische Charakteristika
4.1.5 Finanzielle Charakteristika
4.2 Exkurs: CEO-Charakteristika und F&E-Ausgaben
5 Hypothesenentwicklung
6 Daten und Methode
6.1 Datenauswahl
6.2 Methodische Grundlagen
6.3 Deskriptive Analyse des Datensatzes
7 Ergebnisse
7.1 Korrelationsanalyse
7.2 Regressionsanalyse
8 Diskussion
Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss verschiedener Hintergrundcharakteristika von Vorstandsvorsitzenden deutscher DAX- und MDAX-Konzerne auf die Unternehmensperformance sowie deren Technologieorientierung, um die Übertragbarkeit US-amerikanischer CEO-Forschungsergebnisse auf den deutschen Kontext zu prüfen.
Die Ausbildungsstätte
Top-Platzierungen in internationalen Hochschulrankings. Kaderschmiede zukünftiger CEOs. Elite-Universitäten, wie Harvard, genießen einen exzellenten Ruf. Jedoch stellt sich die Frage, ob lediglich der Besuch einer Elite-Universität aus Studenten gute zukünftige CEOs macht.
Doch inwiefern ist Elite überhaupt messbar? Die CEO-Literatur bedient sich dabei dreierlei Ansätze. Einerseits werden bestehende Indikatoren, wie z.B. Rankings, Akkreditierungen oder Zugehörigkeit zur Ivy League herangezogen (vgl. z.B. Jalbert/Jalbert/Furumo 2011). Andererseits klassifizieren einige Autoren Hochschulen unter Betrachtung der durchschnittlichen Punktzahl des SAT/GMAT/LSAT ihrer Studenten (vgl. z.B. Gottesman/Morey 2006). Anhand des standardisierten SAT(-Tests) entscheiden Universitäten über die Zulassung zu einem Bachelorstudium, während der GMAT bzw. LSAT zur Zulassung zu einem betriebswirtschaftlichen Masterstudium bzw. Jura-Studium benötigt wird. Zuletzt dient auch die Anzahl der CEOs, die eine Universität hervorgebracht hat, als Indikator für Elite (vgl. z.B. Jalbert/Rao/Jalbert 2002). Die Klassifikation als Top-Universität erfolgt allerdings unabhängig vom Abschlussjahr des CEO. Dies schränkt die Aussagekraft der Studien ein, da die Qualität der Hochschule sich seit dem Abschluss eines CEO geändert haben kann (vgl. Jalbert/Jalbert/Furumo 2011, S. 103).
1 Einleitung: Motivation und Zielsetzung der Untersuchung werden dargelegt, wobei der Fokus auf dem Einfluss von Hintergrundcharakteristika auf die Unternehmensperformance deutscher Vorstandsvorsitzender liegt.
2 Zentrale Definitionen: Grundlegende Begriffe wie CEO, Vorstandsvorsitzender, Performance und Technologieorientierung werden definiert und voneinander abgegrenzt.
3 CEO-Einfluss – Entwicklung eines Bezugsrahmens: Es werden theoretische Grundlagen zum CEO-Einfluss diskutiert und ein Bezugsrahmen entwickelt, der das Zusammenwirken von CEO-Merkmalen, Umweltfaktoren und Unternehmenserfolg darstellt.
4 Literaturüberblick zu den CEO-Charakteristika: Die bestehende Forschungsliteratur zu verschiedenen Merkmalen wie Ausbildung, Alter, Karriereweg und Vergütung wird systematisch aufgearbeitet.
5 Hypothesenentwicklung: Basierend auf dem Literaturüberblick werden konkrete Hypothesen über den Einfluss der Ausbildungsmerkmale deutscher Vorstandsvorsitzender auf Strategie und Performance formuliert.
6 Daten und Methode: Der Datensatz der 105 Vorstandsvorsitzenden wird beschrieben und das methodische Vorgehen mittels Random Effects Paneldatenregression erläutert.
7 Ergebnisse: Präsentation der deskriptiven Analyse, Korrelationsrechnungen und der Ergebnisse der Regressionsmodelle.
8 Diskussion: Interpretation der statistischen Resultate im Kontext der ökonomischen Theorie sowie Reflexion über die methodischen Grenzen der Arbeit.
Vorstandsvorsitzender, CEO, Unternehmensperformance, Ausbildung, Elite-Universität, Karriereweg, Technologieorientierung, F&E-Intensität, Unternehmenserfolg, Upper Echelon Theory, Paneldatenregression, Deutschland, DAX, MDAX, Strategie.
Die Arbeit untersucht, ob und wie verschiedene persönliche Hintergrundmerkmale (insbesondere die Ausbildung) von Vorstandsvorsitzenden in großen deutschen Unternehmen deren Performance und die strategische Technologieorientierung beeinflussen.
Die zentralen Themen sind die Rolle des Top-Managements für den Unternehmenserfolg, der Einfluss von Ausbildungsbiographien, das Konzept des "Upper Echelon" und die strategische Bedeutung von Forschung und Entwicklung (F&E).
Das Ziel ist es, Erkenntnisse aus der meist US-geprägten CEO-Forschung auf den deutschen Kontext (DAX/MDAX) zu übertragen und empirisch zu prüfen, ob bestimmte Qualifikationen tatsächlich zu messbar besseren Unternehmensergebnissen führen.
Es handelt sich um eine quantitative Analyse, bei der Paneldaten von 105 Vorstandsvorsitzenden im Zeitraum von 2007 bis 2012 mittels eines Random Effects Models statistisch ausgewertet werden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Entwicklung des Bezugsrahmens, einen umfassenden Literaturüberblick zu CEO-Charakteristika und eine methodische Beschreibung der Datenauswahl und statistischen Analyse.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Unternehmensperformance, Elite-Bildung, Fachrichtung, Karriereweg, F&E-Intensität und strategische Unternehmensführung charakterisieren.
Die Arbeit zeigt, dass ein Abschluss an einer Elite-Universität die Unternehmensperformance positiv beeinflusst, besonders in komplexen Situationen, wobei dieser Effekt jedoch je nach gewählter Performance-Kennzahl variiert.
Die Arbeit hebt hervor, dass US-amerikanische CEOs aufgrund monistischer Governance-Strukturen oft eine größere Machtfülle besitzen, während deutsche Vorstandsvorsitzende im dualistischen System als Teil eines gleichwertigen Vorstandsteams agieren und somit eine geringere individuelle Entscheidungsmacht haben.
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