Fachbuch, 2018
124 Seiten
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
1 Einleitung
1.1 Zielsetzung und Relevanz
1.2 Aufbau und Vorgehensweise
2 Theoretischer Hintergrund
2.1 Begriffsbestimmung
2.2 Einordnung als interdisziplinäres Forschungsfeld
2.3 Das IR- Typen-Tableau nach Köhler (2015)
2.4 Web 2.0
3 Die klassische Investor Relations-Arbeit
3.1 Ziele und Aufgaben
3.2 Klassische Instrumente
3.3 Zielgruppen
3.4 Gesetzliche Rahmenbedingungen
4 IR 2.0 - Der Einsatz von Social Media in den Investor Relations
4.1 Forschungsstand
4.2 Risiken
4.3 Vorteile
5 IR 2.0 – Bestimmung des Eignungsgrads
5.1 Die Sozialen Plattformen
5.2 Zielgruppen
5.3 Unternehmen
5.4 Best-Practice-Beispiele
6 IR 2.0 – eine empirische Untersuchung
6.1 Datenerhebung – das Experteninterview
6.2 Datenaufbereitung
6.3 Methodik der Datenauswertung
6.4 Auswertung der Experteninterviews
7 Handlungsempfehlungen – IR 2.0
8 Fazit
Die Arbeit untersucht, wie börsennotierte Unternehmen Social Media-Kanäle effektiv für ihre Investor Relations-Arbeit nutzen können, um dem veränderten Kommunikationsverhalten im Zeitalter des Web 2.0 zu begegnen. Das primäre Ziel ist die Identifikation von Mehrwerten sowie die Entwicklung konkreter Handlungsempfehlungen für die Praxis unter Berücksichtigung regulatorischer und inhaltlicher Anforderungen.
1.1 Zielsetzung und Relevanz
Der Wandel in der Kapitalmarktkommunikation ist auf das veränderte Kommunikationsverhalten der Menschen im Zeitalter des Web 2.0 zurückzuführen: Informationen werden sowohl schnell und gezielt über das Internet verbreitet als auch aktiv beschafft, soziale Netzwerke gewinnen im Zuge dessen zunehmend an Bedeutung. Der Informationsfluss verläuft immer schneller; die Informationsquellen, auch für Investmententscheidungen, haben sich durch Online-Angebote wie soziale Medien erweitert. Nutzer partizipieren aktiv, die Gatekeeper-Funktion von Journalisten oder Unternehmen schwindet (vgl. DIRK 2014c). Unternehmen müssen diesem Wandel aktiv begegnen – dies gilt auch für die IR-Abteilungen.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema ein, erläutert die Forschungsfrage sowie die Zielsetzung und beschreibt den Aufbau der Arbeit.
2 Theoretischer Hintergrund: Hier werden zentrale Begriffe definiert, der theoretische Rahmen abgesteckt und das IR-Typen-Tableau nach Köhler vorgestellt.
3 Die klassische Investor Relations-Arbeit: In diesem Kapitel werden die traditionellen Ziele, Aufgaben, Instrumente und Rahmenbedingungen der klassischen Investor Relations behandelt.
4 IR 2.0 - Der Einsatz von Social Media in den Investor Relations: Dieser Abschnitt beleuchtet den Forschungsstand sowie die Chancen und Risiken des Einsatzes sozialer Medien in der Finanzkommunikation.
5 IR 2.0 – Bestimmung des Eignungsgrads: Hier wird die Eignung verschiedener Plattformen, Zielgruppen und Unternehmenstypen für IR 2.0-Aktivitäten untersucht.
6 IR 2.0 – eine empirische Untersuchung: Dieses Kapitel widmet sich der methodischen Herleitung, Durchführung und Auswertung qualitativer Experteninterviews.
7 Handlungsempfehlungen – IR 2.0: Auf Basis der vorangegangenen Analysen werden konkrete Empfehlungen für die praktische Umsetzung von Social Media in der IR formuliert.
8 Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen.
Investor Relations, Social Media, Web 2.0, Finanzkommunikation, Kapitalmarkt, Anleger, Digitalisierung, Online-Strategie, Dialog, Transparenz, Equity Story, Experteninterview, Handlungsempfehlungen, Unternehmenskommunikation, IR 2.0
Die Arbeit analysiert den Einsatz und Mehrwert von sozialen Medien innerhalb der Investor Relations-Arbeit börsennotierter Unternehmen.
Die Themen umfassen die theoretischen IR-Grundlagen, die Auswirkungen des Web 2.0, eine Bestandsaufnahme des Social Media-Einsatzes sowie eine qualitative Untersuchung durch Experteninterviews.
Ziel ist es, die Forschungsfrage zu klären, wie Unternehmen Social Media-Kanäle effektiv nutzen sollten, um ihre Finanzkommunikation zu optimieren.
Die Autorin kombiniert eine fundierte Literaturrecherche mit einer qualitativen empirischen Studie, basierend auf leitfadengestützten Experteninterviews mit fünf Branchenexperten.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, eine deskriptive Analyse der klassischen IR-Arbeit sowie eine darauf aufbauende Untersuchung des Social Media-Einsatzes unter Berücksichtigung von Chancen, Risiken und Eignungsfaktoren.
Zu den Kernbegriffen gehören Investor Relations, Social Media, Finanzkommunikation, IR 2.0, Anleger und Handlungsempfehlungen.
Es dient dazu, die unterschiedlichen Verständnisse von Investor Relations in Unternehmen zu systematisieren und die Handlungsempfehlungen passgenau auf das jeweilige IR-Modell zuzuschneiden.
Die Experten stehen dem aktuellen Nutzen von Social Media in der IR überwiegend skeptisch gegenüber, da sie keine signifikante Nachfrage seitens der Anleger sehen und auf hohen administrativen Aufwand sowie rechtliche Komplexität verweisen.
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