Bachelorarbeit, 2017
102 Seiten, Note: 1,1
A. Einleitung
B. Grundlagen
I. Marktdurchdringung von Elektroautos in Deutschland
II. Vor- und Nachteile von Elektroautos
1. Vorteile
a) Emissionsfreier Einsatz vor Ort
b) Nutzung von regenerativen Energien
c) Energieeffizienz des Elektromotors
d) Umweltschutz
e) Imageförderung der Kommune
2. Nachteile
a) Unwirtschaftlichkeit
b) Geringe Reichweite
c) Langer Ladevorgang
d) Rebound-Effekt
e) Netzüberlastung
C. Hauptteil
I. Politische Ziele
1. Marktziele
a) Zielsetzungen der Bundesregierung
b) Zielsetzungen der Landesregierung Baden-Württemberg
2. Umweltschutzziele
a) Zielsetzungen der Bundesregierung
b) Zielsetzungen der Landesregierung Baden-Württemberg
II. Rahmenbedingungen bei der Förderung von Elektroautos durch Kommunen
1. Rechtsgrundlage für Maßnahmen von Kommunen
2. Kostenkalkulation der Maßnahmen
3. Kommunale Zielsetzungen
4. Ausreichend qualifiziertes Personal
5. Maßnahmenkoordination
III. Maßnahmen zur Förderung von Elektroautos in Kommunen
1. Elektrifizierung des kommunalen Fuhrparks
2. Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur
3. Förderung von Elektroauto-Carsharing-Konzepten
4. Maßnahmen nach dem EmoG
a) Bevorrechtigungen beim Parken
aa) Vergünstigte Nutzung öffentlicher Parkplätze
bb) Exklusive Stellflächen für Elektroautos
b) Nutzung von für besondere Zwecke bestimmten öffentlichen Straßen
c) Ausnahmen von Verkehrsverboten
D. Fazit und Ausblick
Ziel dieser Arbeit ist es, den aktuellen Stand von Elektrofahrzeugen in Deutschland darzustellen, Potenziale der Elektromobilität unter Berücksichtigung politischer und kommunaler Ziele aufzuzeigen und fundierte Hilfestellungen für die Entwicklung kommunaler Förderstrategien zu erarbeiten.
II. Vor- und Nachteile von Elektroautos
Bevor eine Kommune beschließt, ob und wie sie dazu beitragen möchte Elektroautos vor Ort zu fördern, sollte sie sich zunächst über die grundlegenden Vor- und Nachteile dieses Fahrzeugtyps informieren. Im Folgenden werden daher die wichtigsten Vor- und Nachteile von Elektroautos kurz dargestellt und bewertet.
Vorteile
a) Emissionsfreier Einsatz vor Ort
Der größte Vorteil von Elektroautos ist, dass diese vor Ort weitgehend emissionsfrei eingesetzt werden können. Während der Fahrt entstehen lediglich geringe Feinstaubemissionen aufgrund von Brems- und Reifenabrieb. Abgesehen davon werden während der Fahrt keinerlei Luftschadstoffe ausgestoßen. Zudem entstehen beim Stehen, Anfahren und bei niedrigen Geschwindigkeiten von 30 bis ca. 50 km/h deutlich geringere Lärmemissionen als bei konventionellen Fahrzeugen. Damit bieten Elektroautos Potenziale zur Verbesserung städtischer Lebensqualität durch eine Reduzierung der Lärm- und Luftschadstoffbelastung vor Ort.
A. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Umweltproblematik des aktuellen Straßenverkehrs ein und erläutert die Bedeutung der Elektromobilität sowie die Rolle der Kommunen bei deren Förderung.
B. Grundlagen: Das Kapitel bietet eine Bestandsaufnahme zur aktuellen Marktdurchdringung von Elektroautos in Deutschland und bewertet deren ökologische und ökonomische Vor- und Nachteile.
C. Hauptteil: Der Hauptteil analysiert die politischen Zielsetzungen, erläutert die rechtlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen für Kommunen und stellt konkrete Fördermaßnahmen vor.
D. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst zusammen, dass Kommunen eine Schlüsselrolle bei der Verkehrswende zukommt und plädiert für eine stärkere gesetzliche Verbindlichkeit zur Förderung der Elektromobilität.
Elektromobilität, Elektroautos, Kommunale Strategien, Ladeinfrastruktur, EmoG, Klimaschutz, Verkehrswende, Fuhrparkelektrifizierung, Carsharing, Emissionsfreier Verkehr, Nachhaltige Mobilität, Öffentlicher Raum, Parkraumbewirtschaftung, Standortkonzept, Politische Ziele.
Die Arbeit untersucht die Möglichkeiten und Rahmenbedingungen für Kommunen in Deutschland, die Elektromobilität auf lokaler Ebene aktiv durch verschiedene Strategien und Maßnahmen zu fördern.
Im Zentrum stehen die politische Zielsetzung von Bund und Land, die rechtlichen Rahmenbedingungen für kommunales Handeln sowie praktische Maßnahmen wie die Umstellung kommunaler Fuhrparks und der Ausbau der Ladeinfrastruktur.
Das Hauptziel ist es, Potenziale von Elektroautos aufzuzeigen und Kommunen Hilfestellungen sowie Anreize zur Entwicklung eigener Strategien für eine erfolgreiche lokale Förderung der Elektromobilität zu bieten.
Die Arbeit stützt sich primär auf eine fundierte Literaturanalyse und die Auswertung bestehender Konzepte sowie Berichte aus Modellregionen, um Handlungsoptionen für die kommunale Verwaltung abzuleiten.
Der Hauptteil befasst sich mit der Analyse politischer Markt- und Umweltschutzziele, den strukturellen Rahmenbedingungen in der Kommunalverwaltung und der detaillierten Untersuchung konkreter Fördermaßnahmen nach dem Elektromobilitätsgesetz.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Elektromobilität, kommunale Handlungsoptionen, Ladeinfrastruktur, Klimaschutz, EmoG-Bevorrechtigungen, Carsharing-Konzepte und nachhaltige Mobilitätsplanung.
Kommunen sind näher an den örtlichen Gegebenheiten und können passgenaue Maßnahmen entwickeln, die direkt vor Ort zur Erreichung übergeordneter Umwelt- und Klimaschutzziele beitragen.
Das EmoG wird als wichtige rechtliche Grundlage gesehen, die Kommunen Flexibilität bietet, jedoch mangels gesetzlicher Pflicht zur Förderung auch eine Herausforderung bei der Umsetzung und Priorisierung darstellt.
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