Diplomarbeit, 2005
71 Seiten, Note: 1,3
Diese Arbeit befasst sich mit den sicherheitspolitischen Folgen eines möglichen EU-Beitritts der Türkei. Sie verfolgt die These, dass die von den Beitrittsbefürwortern beschriebenen positiven Auswirkungen auf die Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik (GASP) und die Europäische Sicherheits- und Verteidigungspolitik (ESVP) unwahrscheinlich sind und stattdessen eine Reihe von Problemen innerhalb und außerhalb der Türkei verursachen könnten, mit negativen Folgen für die europäische Sicherheit.
Die Arbeit fokussiert auf die europäische Sicherheitspolitik im Kontext eines möglichen EU-Beitritts der Türkei. Wichtige Schlüsselwörter sind: Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik (GASP), Europäische Sicherheits- und Verteidigungspolitik (ESVP), Akteurszentrierter Institutionalismus, Türkei, EU-Beitritt, Sicherheitsinteressen, Konfliktfelder, Modellstaat, islamische Welt, Renationalisierung europäischer Außen- und Sicherheitspolitik.
Die Türkei gilt aufgrund ihrer geostrategischen Lage am Bosporus als entscheidender Akteur für die Sicherheit der EU, insbesondere im Hinblick auf den Nahen und Mittleren Osten.
Während die Vollmitgliedschaft die vollständige Integration in EU-Strukturen bedeutet, ist die privilegierte Partnerschaft eine Kooperation unterhalb dieser Ebene, wie sie etwa von der CDU/CSU gefordert wurde.
Ein Beitritt könnte die Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik (GASP) vor neue Herausforderungen stellen, da die EU-Außengrenzen direkt an Krisenregionen im Osten grenzen würden.
Das Militär ist traditionell ein starker innenpolitischer Akteur in der Türkei, was im Kontext europäischer Demokratie- und Sicherheitsstandards kritisch analysiert wird.
Zu den internen Konfliktfeldern gehören unter anderem die Kurdenproblematik, der politische Islam und die Verteilung natürlicher Ressourcen wie Wasser.
Die Türkei wird oft als potenzielles Modell für die Vereinbarkeit von Demokratie und Islam in der islamischen Welt diskutiert, wobei diese Rolle in der Arbeit kritisch hinterfragt wird.
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