Diplomarbeit, 2005
102 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
2. Schule und ihre Aufgabe
3. Schule als Dienstleistungsbetrieb?
3.1. Definition Dienstleistung
3.2. Kundenorientierung und Dienstleistung in der Schule
4. Was ist Schulmarketing?
4.1. Schulmarketing als Marketing der öffentlichen Verwaltung
4.2. Schulmarketing als Dienstleistungsmarketing
4.3. Schulmarketing als Sozial-Marketing
4.4. Schulmarketing als internes Marketing
5. Zielgruppen der Schule
5.1. Die Schüler
5.2. Die Eltern
5.3. Die Lehrer
5.4. Das Schulpersonal
5.5. Weitere Zielgruppen der Schule
5.6. Imagezyklus
6. Schulmarketing-Konzept
6.1. Konzeptionsmodelle beim Schulmarketing
6.2. Stufe 1: Vom Schulzweck zur Schulidentität
6.2.1. Schulzweck
6.2.2. Schulphilosophie
6.2.3. Schulleitbild
6.2.4. Schulidentität
6.3. Stufe 2: Situationsanalyse
6.4. Stufe 3: Schulstrategie und Positionierung
6.5. Stufe 4: Schulmarketing-Ziele
6.6. Stufe 5: Schulmarketing-Strategien
6.6.1. Marktdurchdringung
6.6.2. Marktentwicklung
6.6.3. Leistungsentwicklung
6.6.4. Diversifikation
6.7. Stufe 6: Schulmarketing-Mix
6.7.1. Produktpolitik
6.7.2. Preispolitik
6.7.3. Distributionspolitik
6.7.4. Kommunikationspolitik
6.7.4.1. Öffentlichkeitsarbeit an der Schule
6.7.4.2. Schulsponsoring
6.7.4.3. Veranstaltungen der Schule
6.7.4.4. Online-Marketing
7. Das Schulmarketing-Konzept der Goethe-Realschule Eberswalde
7.1. Die Goethe-Realschule Eberswalde
7.2. Schulzweck
7.3. Schulleitbild und Schulidentität
7.4. Schulziele und -strategien
7.5. Schulprofil
7.6. Schulmarketing-Ziele der Goethe-Realschule
7.7. Schulmarketing-Strategien
7.8. Schulmarketing-Mix der Eberswalder Schule
7.8.1. Produktpolitik
7.8.2. Preispolitik
7.8.3. Distributionspolitik
7.8.4. Kommunikationspolitik
7.8.4.1. Öffentlichkeitsarbeit
7.8.4.2. Schulsponsoring
7.8.4.3. Veranstaltungen
7.8.4.4. Online-Marketing
8. Fazit
Ziel der Arbeit ist es, die Notwendigkeit und Anwendung marktwirtschaftlicher Marketingkonzepte auf den Bildungssektor zu untersuchen, um Schulen eine Orientierung zur Profilierung in einem zunehmend kompetitiven Umfeld zu bieten.
6.2.1. Schulzweck
Der Zweck für die Schule, die School Mission32, ist im Schulgesetz der jeweiligen Bundesländer festgeschrieben. So heißt es beispielsweise im Schulgesetz des Landes Rheinland-Pfalz im §1: „Der Auftrag der Schule bestimmt sich aus dem Recht des jungen Menschen auf Förderung seiner Anlagen und Erweiterung seiner Fähigkeiten sowie aus dem Anspruch von Staat und Gesellschaft an Bürgerinnen und Bürger zur Wahrnehmung von Rechten und Übernahme von Pflichten hinreichend vorbereitet zu sein.
In Erfüllung ihres Auftrags erzieht die Schule zur Selbstbestimmung in Verantwortung vor Gott und den Mitmenschen, zur Anerkennung ethischer Normen, zur Gleichberechtigung von Frau und Mann, zur Gleichstellung von behinderten und nicht behinderten Menschen, zur Achtung vor der Überzeugung anderer, zur Bereitschaft, die sozialen und politischen Aufgaben im freiheitlich-demokratischen und sozialen Rechtsstaat zu übernehmen, zum gewaltfreien Zusammenleben und zur verpflichtenden Idee der Völkergemeinschaft. (…)“
Innerhalb der Gesetze gibt es für jede Schule Spielraum und Bewegungsfreiheit, die individuell gestaltet werden können.
1. Einleitung: Beleuchtet den aktuellen Bildungsstand Deutschlands und begründet die Notwendigkeit einer Öffnung der Schulen sowie eines strategischen Marketings zur Profilbildung.
2. Schule und ihre Aufgabe: Definiert den staatlichen Bildungsauftrag und die grundlegende Differenzierung zwischen verschiedenen Schulstufen und Schularten.
3. Schule als Dienstleistungsbetrieb?: Diskutiert die Anwendbarkeit klassischer Dienstleistungsmerkmale auf Schulen und vergleicht diese mit wirtschaftlichen Unternehmen.
4. Was ist Schulmarketing?: Erläutert Schulmarketing als strategische Führungsphilosophie und ordnet es in die Kontexte von Verwaltungs-, Dienstleistungs-, Sozial- und internem Marketing ein.
5. Zielgruppen der Schule: Kategorisiert die internen und externen Zielgruppen einer Schule und betont deren wechselseitige Bedeutung im Imagezyklus.
6. Schulmarketing-Konzept: Stellt das Sechs-Stufen-Modell vor, das von der Schulidentität über die Situationsanalyse bis hin zum Marketing-Mix alle konzeptionellen Phasen umfasst.
7. Das Schulmarketing-Konzept der Goethe-Realschule Eberswalde: Dient als praxisnahes Fallbeispiel zur Anwendung der theoretischen Konzepte unter Berücksichtigung spezifischer regionaler Bedingungen.
8. Fazit: Führt die zentralen Forderungen für ein erfolgreiches Schulmarketing zusammen und unterstreicht die Rolle des Schulleiters als Managementkraft.
Schulmarketing, Dienstleistungsmarketing, Profilierung, Schulsponsoring, Corporate Identity, Bildungsauftrag, Zielgruppenanalyse, Marketing-Mix, Schulmanagement, Schulentwicklung, Öffentlichkeitsarbeit, Kundenzufriedenheit, Schulidentität, Bildungsqualität.
Die Arbeit untersucht, wie Schulen moderne Marketingmethoden nutzen können, um sich in einem wettbewerbsorientierten Umfeld zu profilieren und ihren Bildungsauftrag qualitativ zu verbessern.
Die zentralen Themen umfassen die Definition von Schule als Dienstleistungsbetrieb, die Analyse von Zielgruppen, die Entwicklung einer Corporate Identity sowie die Möglichkeiten und Grenzen des Schulsponsorings.
Das Ziel ist die Erstellung eines Leitfadens für Schulleiter und Lehrkräfte, wie ein schlüssiges Gesamtkonzept für das Marketing von Schulen entwickelt und implementiert werden kann.
Neben einer umfassenden Literatur- und Theorieanalyse der Marketinggrundlagen nutzt die Arbeit eine praktische Fallstudie der Goethe-Realschule Eberswalde.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Sechs-Stufen-Modells für Schulmarketing und dessen praktische Anwendung auf die spezifischen Strukturen einer öffentlichen Schule.
Wichtige Begriffe sind Schulmarketing, Schulsponsoring, Corporate Identity, Bildungsauftrag und Schulentwicklung.
Es dient als Instrument zur zusätzlichen Ressourcenbeschaffung und zur Vernetzung mit dem lokalen Umfeld, muss jedoch stets den pädagogischen Zielen untergeordnet bleiben.
Sie schafft ein unverwechselbares Image und fördert intern die Identifikation und das Wir-Gefühl, was sich wiederum positiv auf die pädagogische Qualität auswirkt.
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