Examensarbeit, 2000
82 Seiten, Note: 2,0
1 - LERNEN MIT DEM COMPUTER – COMPUTERLERNEN
1.1 - Programmierter Unterricht
1.2 - CBT – Computer Based Training
1.3 - Hypermedia
2 - COMPUTER IM PHYSIK-UNTERRICHT?
2.1 - Einsatzbereiche des Computers im Physikunterricht
2.1.1 - Mathematische Berechnungen
2.1.2 - Simulationen
2.1.3 - Auswertung von Ergebnissen
2.1.4 - Modellbildung
2.1.5 - Meßwerterfassung
3 - SOFTWARE-TYPOLOGIE
3.1 - Präsentations- und Visualisierungssoftware
3.2 - Drill- und Testsoftware
3.3 - Tutorensysteme
3.4 - Simulationen
3.5 - Modellbildungssoftware
4 - PROGRAMME FÜR DEN PHYSIKUNTERRICHT
4.1 - INTERACTIVE PHYSICS V2.5
4.1.1 - Kurzbeschreibung:
4.1.2 - Technische Beschreibung
4.1.2.1 - Editor-Fenster
4.1.2.2 - Editor-Leiste
4.1.2.3 - Play-Leiste
4.1.2.4 - Bestimmung der Zykloide eines Rades mit IP2.5
4.1.3 - INTERACTIVE PHYSICS im Unterricht
4.2 - DYNASYS
4.2.1 - Kurzbeschreibung
4.2.2 - Technische Beschreibung
4.2.2.1 - Modelleditor
4.2.2.2 - Diagramm- und Tabellenausgabe
4.2.2.3 - Die numerischen Verfahren
4.2.3 - DYNASYS im Unterricht
4.3 - DAVID
4.3.1 - Kurzbeschreibung
4.3.2 - Technische Beschreibung
4.3.2.1 - Aufnahme von Bewegungen
4.3.2.2 - Auswertung der Meßdaten
4.3.3 - DAVID im Unterricht
4.4 - EUKLID
4.4.1 - Kurzbeschreibung
4.4.2 - Technische Beschreibung
4.4.2.1 - Konstruieren von geometrischen Figuren
4.4.3 - EUKLID im Unterricht
4.4.3.1 - Optik
4.4.3.2 - Mechanik
4.4.3.3 - Akkustik
4.5 - PAKMA
4.5.1 - Kurzbeschreibung
4.5.2 - Technische Beschreibung
4.5.2.1 - Begriffsklärung
4.5.2.2 - Arbeiten mit vorhandenen Projekten
4.5.2.3 - Modifikationen an vorhandenen Projekten
4.5.2.4 - Erstellen eigener Projekte
4.5.3 - PAKMA im Unterricht
4.6 - HOME PLANET 3.1
4.6.1 - Kurzbeschreibung
4.6.2 - Technische Beschreibung
4.6.2.1 - Darstellungsmöglichkeiten des Himmels
4.6.2.2 - Der Objekt Katalog (Object catalogue)
4.6.2.3 - Weitere Darstellungsmöglichkeiten
4.6.3 - HOME PLANET im Unterricht
5 - FAZIT
Die Arbeit untersucht die Einsatzmöglichkeiten von Computer-Software im Physikunterricht der Sekundarstufe. Ziel ist es, Programme zu identifizieren, die den Physikunterricht bereichern, ohne einen unverhältnismäßig hohen Einarbeitungsaufwand zu erfordern, und dabei einen aktiven, erkenntnisorientierten Lernprozess unterstützen.
4.1 - INTERACTIVE PHYSICS V2.5
INTERACTIVE PHYSICS ist eine englischsprachige Simulationsumgebung für die klassische, Newtonsche Mechanik. Es erlaubt dem Benutzer das Konstruieren nahezu beliebig komplexer physikalischer (mechanischer) Systeme. Dies geschieht wie in einem Zeichenprogramm.
Der Benutzer hat die Möglichkeit, verschiedene vorgefertigte Objektformen zu verwenden, oder aber selbst Objekte „frei Hand“ zu zeichnen.
Diese können dann in beliebigem bezug zueinander gestellt, also miteinander verknüpft werden: So kann z.B. definiert werden, dass ein Ball an einem Seil befestigt ist, welches wiederum an einem Brett hängt.
Des weiteren ist es ebenfalls möglich, die Eigenschaften der verschiedenen Objekte bezüglich ihrer magnetischen und elektrischen Felder, Elastizität, Masse, Ladung, Reibung usw. zu definieren. Dadurch wird eine modellhafte Darstellung des jeweiligen Systems erreicht.
Die so konstruierten Systeme stellt das Programm grafisch dar und erlaubt eine Analyse der zu simulierenden Bewegungsabläufe.
1 - LERNEN MIT DEM COMPUTER – COMPUTERLERNEN: Dieses Kapitel gibt einen historischen Abriss über die Entwicklung von Lernsoftware, vom programmierten Unterricht über CBT bis hin zu modernen Hypermedia-Ansätzen.
2 - COMPUTER IM PHYSIK-UNTERRICHT?: Hier werden die generellen Chancen und didaktischen Möglichkeiten des Computereinsatzes im Physikunterricht sowie spezifische Anwendungsbereiche wie Modellbildung und Messwerterfassung diskutiert.
3 - SOFTWARE-TYPOLOGIE: Das Kapitel kategorisiert verschiedene Software-Idealtypen, wie Präsentationssoftware, Drill- & Testsysteme, Simulationen und Modellbildungswerkzeuge, anhand technischer und pädagogischer Kriterien.
4 - PROGRAMME FÜR DEN PHYSIKUNTERRICHT: Der umfangreiche Hauptteil stellt detailliert sechs praxisnahe Softwarepakete für den Physikunterricht vor, inklusive technischer Voraussetzungen und unterrichtlicher Einsatzszenarien.
5 - FAZIT: Eine zusammenfassende Bewertung der vorgestellten Programme, die betont, dass gute Physik-Software aktivitätsfördernd, vielfältig einsetzbar und zeitlich effizient im Unterricht zu nutzen sein sollte.
Physikunterricht, Lernsoftware, Simulation, Modellbildung, Messwerterfassung, Interactive Physics, Dynasys, DAVID, Euklid, PAKMA, Home Planet, Medienpädagogik, Kinematik, Mechanik, Software-Typologie
Die Arbeit befasst sich mit der Untersuchung und Bewertung verschiedener Softwareanwendungen, die speziell für den Einsatz im Physikunterricht der Sekundarstufe geeignet sind.
Neben einer allgemeinen Einführung in das computergestützte Lernen liegt der Fokus auf der Kategorisierung von Software (Software-Typologie) und der detaillierten Vorstellung spezifischer Programme, die den Physikunterricht praktisch unterstützen können.
Das Ziel ist es, dem Lehrer einen Überblick über leicht zu bedienende, didaktisch wertvolle Software zu geben, die den Schüler aktiv in den Lernprozess einbindet und physikalische Experimente sinnvoll ergänzt.
Die Arbeit nutzt eine deskriptive und analysierende Methode, bei der verschiedene Softwareprogramme nach einheitlichen Kriterien (Kurzbeschreibung, Technik, unterrichtlicher Einsatz) geprüft und beurteilt werden.
Der Hauptteil widmet sich der konkreten Vorstellung von sechs Programmen (Interactive Physics, Dynasys, DAVID, Euklid, PAKMA, Home Planet), inklusive technischer Details wie Systemvoraussetzungen und praktischer Bedienungsanleitungen.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Physikunterricht, Simulation, Modellbildung, Messwerterfassung und die spezifischen Programmnamen geprägt.
DAVID ermöglicht die direkte Auswertung von digitalen Videofilmen (avi-Format), indem komplexe Bewegungsabläufe erfasst und in physikalische Diagramme oder Tabellen umgewandelt werden.
Der Begriff bezieht sich auf den "Zugmodus" von EUKLID, der es erlaubt, einmal erstellte geometrische Konstruktionen durch Verschieben einzelner Punkte in Echtzeit zu verändern, wodurch physikalische Zusammenhänge fließend beobachtet werden können.
PAKMA ist ein offenes System, das neben Simulationen auch die Messwerterfassung von Real-Experimenten ermöglicht und es dem Anwender erlaubt, eigene mathematische Modelle zu erstellen oder vorhandene Projekte anzupassen.
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