Examensarbeit, 2005
62 Seiten, Note: 1,0
Didaktik für das Fach Deutsch - Pädagogik, Sprachwissenschaft
1. Einleitung
2. Grundlagen des kreativen Schreibens
2.1 Begriffliche Abgrenzung
2.1.1 Kreativität
2.1.2 Kreatives Schreiben
2.2 Prinzipien des kreativen Schreibens nach Kaspar Spinner
2.3 Geschichte des kreativen Schreibens
2.4 Gründe für das kreative Schreiben
3. Methoden des kreativen Schreibens
3.1 Was leisten die kreativen Schreibmethoden?
3.2 Methodengruppen des kreativen Schreibens
3.2.1 Assoziative Verfahren
3.2.2 Schreibspiele
3.2.3 Schreiben nach Vorgaben, Regeln und Mustern
3.2.4 Schreiben zu und nach (literarischen) Texten
3.2.5 Schreiben zu Stimuli
3.2.6 Weiterschreiben an kreativen Texten
4. Probleme und Grenzen des kreativen Schreibens
5. Praxisteil: Kreatives Schreiben in einer dritten Klasse
5.1 Vorstellen der Klasse
5.2 Weiterschreiben der Klassenlektüre
5.2.1 Vorüberlegungen
5.2.2 Grobziele und Intention der Aufgabe
5.2.3 Stundenverlauf
5.2.4 Reflexion
5.3 Unterrichtsstunde: Einführung des Elfchens
5.3.1 Vorüberlegungen
5.3.2 Grobziele und Intention der Stunde
5.3.3 Stundenverlauf
5.3.4 Reflexion
5.4 Unterrichtsstunde: Fantasiereise
5.4.1 Vorüberlegungen
5.4.2 Grobziele und Intention der Stunde
5.4.3 Stundenverlauf
5.4.4 Reflexion
6. Praxisteil: Kreatives Schreiben in einer vierten Klasse
6.1 Vorstellen der Klasse
6.2 Unterrichtsstunde: Fantasiegeschichte
6.2.1 Vorüberlegungen
6.2.2 Reflexion
6.3 Unterrichtsstunde: Schreiben zu einem Bild
6.3.1 Vorüberlegungen
6.3.2 Grobziele und Intention
6.3.3 Stundenverlauf
6.3.4 Reflexion
7. Reflexion
Die vorliegende Arbeit untersucht die theoretischen Grundlagen und die praktische Anwendbarkeit von Methoden des kreativen Schreibens im Grundschulunterricht. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, inwiefern die angestrebten Ziele des kreativen Schreibens, wie die Förderung von Fantasie und Ausdrucksfähigkeit, in der Grundschule tatsächlich erreicht werden können und welche Probleme sowie Grenzen sich dabei im Unterrichtsalltag ergeben.
Prinzip Irritation
Wichtig für das kreative Schreiben ist, dass Ideen und Handlungen entstehen, die den im Alltag entstehenden Mustern widersprechen. Kreativität wird hier also als ein Durchbrechen von eingespielten Normen und gewohnten Vorstellungsmustern verstanden. Hierbei werden gezielt neue Wahrnehmungsmöglichkeiten der Wirklichkeit ausgelöst. Man schafft eine Irritation, die die Fantasie anregt und neue Ideen hervorruft. Eine gute Möglichkeit, dies umzusetzen ist eine Reizwortgeschichte, bei der die Wörter nicht zusammenpassen (Beispiel: Sommer – See – schwimmen – Schlittschuh). Weitere Umsetzungsmöglichkeiten sind surreale Bilder, Fantasiewörter oder das Weiterschreiben von seltsamen Textanfängen.
1. Einleitung: Die Einleitung legt das Interesse der Autorin dar, das kreative Schreiben als Konzeption zur Schreibförderung in der Grundschule zu untersuchen und die gespaltene Haltung von Lehrkräften gegenüber dieser Methode zu hinterfragen.
2. Grundlagen des kreativen Schreibens: Dieses Kapitel definiert die Begriffe Kreativität sowie kreatives Schreiben, erläutert die Prinzipien nach Kaspar Spinner und gibt einen historischen Überblick sowie pädagogische Gründe für die Integration in den Unterricht.
3. Methoden des kreativen Schreibens: Es werden verschiedene methodische Ansätze und deren Zielsetzungen detailliert vorgestellt, um Schülern einen Zugang zum kreativen Ausdruck zu ermöglichen.
4. Probleme und Grenzen des kreativen Schreibens: Das Kapitel thematisiert kritische Aspekte wie die Herausforderungen bei der Benotung, das Verhältnis zum traditionellen Aufsatzunterricht und die Gefahr mangelnder Strukturierung.
5. Praxisteil: Kreatives Schreiben in einer dritten Klasse: Die Autorin dokumentiert die Durchführung und Auswertung konkreter Schreibprojekte in einer dritten Klasse, inklusive Stundenvorbereitung und Reflexion.
6. Praxisteil: Kreatives Schreiben in einer vierten Klasse: Dieses Kapitel vergleicht die Anwendung der Methoden in einer vierten Klasse und bewertet die Erfahrungen sowie Ergebnisse der dort durchgeführten Unterrichtsstunden.
7. Reflexion: Die Autorin fasst ihre gewonnenen Erkenntnisse zusammen, bewertet die Wirksamkeit der Methoden im Vergleich zum traditionellen Unterricht und plädiert für eine sinnvolle Kombination beider Ansätze.
Kreatives Schreiben, Grundschule, Sprachdidaktik, Kreativität, Schreibmotivation, Schreibmethoden, Fantasie, Aufsatzunterricht, Unterrichtspraxis, Schreibkompetenz, Texte verfassen, Kaspar Spinner, Bewertung, Leistungsförderung.
Die Arbeit befasst sich mit der Theorie und den didaktischen Konzepten des kreativen Schreibens und untersucht deren praktische Umsetzung in der Grundschule.
Zentrale Themen sind die Begriffsdefinition von Kreativität, die Vorstellung verschiedener Schreibmethoden, die Problematik der Bewertung und der Vergleich zu traditionellen Unterrichtsformen.
Ziel ist es, die Anwendbarkeit kreativer Schreibmethoden zu prüfen und herauszufinden, ob damit die gesteckten Ziele wie Schreibmotivation und Fantasieförderung in der Grundschule erreicht werden können.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Aufarbeitung der Fachliteratur sowie einer empirischen (jedoch nicht repräsentativen) Untersuchung in Form einer praktischen Unterrichtserprobung und Reflexion.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Schreibmethoden und einen umfangreichen Praxisteil, in dem die Autorin konkrete Unterrichtsstunden (u.a. Fantasiereisen und das Schreiben zu Bildern) plant, durchführt und auswertet.
Die Arbeit ist charakterisiert durch Begriffe wie Kreatives Schreiben, Grundschuldidaktik, Schreibmotivation, Fantasie, Methodenvielfalt und pädagogische Reflexion.
Die Bewertung ist ein zentrales Problem für viele Lehrkräfte, da kreative Texte aufgrund ihrer Subjektivität schwer nach traditionellen Maßstäben zu benoten sind.
Die Autorin empfiehlt eine Kombination aus traditionellem Aufsatzunterricht und kreativen Schreibformen, um sowohl die strukturelle Schreibkompetenz als auch die individuelle Ausdrucksfähigkeit der Kinder optimal zu fördern.
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