Bachelorarbeit, 2003
43 Seiten, Note: 2,0
1 EINFÜHRUNG
1.1 Problemstellung
1.2 Konzeption und Vorgehensweise
1.3 Definitorischer Rahmen
1.3.1 Internationalisierung
1.3.2 Globalisierung
1.3.3 Entwicklungsländer
2 EMPIRISCHE BESTANDSAUFNAHME
2.1 Das Spektrum ausländischer Direktinvestitionen aus Entwicklungsländern
2.2 Sonstige internationale Engagements von Unternehmen aus Entwicklungsländern
3 THEORETISCHER HINTERGRUND
3.1 Der Transaktionskostenansatz
3.2 Eklektische Theorie
3.3 Der Bezug der Eklektischen Theorie zum Transaktionskostenansatz
3.4 Kritische Würdigung der Theorien
4 KOMPARATIVE BEURTEILUNG VON UNTERNEHMEN AUS ENTWICKLUNGS LÄNDERN
4.1 Komparative Vorteile der Unternehmen
4.2 Komparative Nachteile der Unternehmen
5 DER EINFLUSS DER INTERNATIONALIERUNGSFÄHIGKEIT AUF DIE INERNATIONALISIERUNGFORM UND –STRATEGIE
5.1 Die Ziele einer Internationalisierung
5.2 Vorraussetzungen für die erfolgreiche Internationalisierung
5.3 Einflussfaktoren auf die Internationalisierungsentscheidung
5.4 Internationale Markteintrittsstrategien
5.4.1 Export
5.4.2 Lizenzvergabe
5.4.3 Technologietransfer
5.4.4 Ausländische Direktinvestitionen
5.4.4.1 Joint Venture
5.4.4.2 Strategische Allianz
5.4.4.3 Tochtergesellschaften
5.5 Internationale Wettbewerbsstrategien
5.5.1 Die internationale Kostenführerschaft
5.5.2 Die internationale Differenzierungsstrategie
5.5.3 Die internationale Nischenstrategie
6 CHANCEN UND RISIKEN DER INTERNATIONALISIERUNG VON UNTERNEHMEN AUS ENTWICKLUNGS LÄNDERN
6.1 Die Rolle des Strukturwandels
6.1.1 Veränderte Nachfragebedingungen
6.1.2 Neue Technologien
6.2 Chancen
6.3 Risiken
7 FAZIT
Die vorliegende Arbeit untersucht die Internationalisierungsfähigkeit von Unternehmen aus Entwicklungsländern. Dabei steht die zentrale Forschungsfrage im Fokus, unter welchen Bedingungen und mit welchen Strategien diese Unternehmen trotz struktureller Nachteile und technologischer Rückstände erfolgreich im internationalen Wettbewerb bestehen können.
5.4.4.1 Joint Venture
Bei einem internationalen Markteintritt in Form eines Joint Venture gründet ein inländisches Unternehmen mit einem ausländischen ein rechtlich selbständiges Gemeinschaftsunternehmen, das im Ausland angesiedelt wird. Charakteristisch für diese Form der Unternehmenskooperation ist eine kapitalmäßige Verflechtung der Partner, eine gemeinsame Führungsverantwortung und -kontrolle, sowie eine Risiko- und Gewinnverteilung. Dabei behalten die beteiligten Unternehmen ihre individuelle Identität bei und betätigen sich weiterhin in Bereichen, die mit dem Joint Venture in keiner Beziehung stehen. Die Vorteile des Joint Ventures liegen in der Reduzierung des politischen Risikos, bestimmter Internalisierungskosten, Informations- und Managementkosten sowie einem Produktionskostenvorteil. Bezieht man sich auf die in Kapitel Drei erläuterte Internalisierungstheorie, so senken die Kooperationspartner beim Joint Venture die Transaktionskosten durch wechselseitige Absicherung im Vergleich zu anderen Formen der grenzüberschreitenden unternehmerischen Tätigkeiten. Somit unterstreicht ein Joint Venture die Relevanz des Transaktionskostenansatzes.
1 EINFÜHRUNG: Einleitung in die Thematik der Internationalisierung von Unternehmen aus Entwicklungsländern, Abgrenzung relevanter Begriffe und Darstellung des methodischen Aufbaus der Arbeit.
2 EMPIRISCHE BESTANDSAUFNAHME: Übersicht über den Umfang und die Dynamik ausländischer Direktinvestitionen sowie weitere internationale Aktivitäten von Unternehmen aus Entwicklungsländern anhand aktueller Daten.
3 THEORETISCHER HINTERGRUND: Erörterung ökonomischer Theorieansätze wie dem Transaktionskostenansatz und der eklektischen Theorie zur Erklärung internationaler Markteintritte.
4 KOMPARATIVE BEURTEILUNG VON UNTERNEHMEN AUS ENTWICKLUNGSLÄNDERN: Analyse der spezifischen komparativen Vorteile und Nachteile, die den Unternehmen aus der Dritten Welt im globalen Wettbewerb gegenüber Industrieländern gegenüberstehen.
5 DER EINFLUSS DER INTERNATIONALIERUNGSFÄHIGKEIT AUF DIE INERNATIONALISIERUNGFORM UND –STRATEGIE: Detaillierte Untersuchung der Ziele, Voraussetzungen und spezifischen Strategien (Markteintritts- und Wettbewerbsstrategien) zur Internationalisierung.
6 CHANCEN UND RISIKEN DER INTERNATIONALISIERUNG VON UNTERNEHMEN AUS ENTWICKLUNGS LÄNDERN: Betrachtung der Auswirkungen des industriellen Strukturwandels auf die Wettbewerbsfähigkeit sowie der Chancen und Risiken für Unternehmen aus Entwicklungsländern.
7 FAZIT: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und Ausblick auf die notwendigen Bedingungen für eine langfristig erfolgreiche Internationalisierung.
Internationalisierung, Entwicklungsländer, Direktinvestitionen, Transaktionskosten, Eklektische Theorie, Export, Joint Venture, Strategische Allianz, Wettbewerbsstrategie, Globalisierung, Strukturwandel, Markteintritt, Wettbewerbsvorteil, Dritte Welt, Industriewandel.
Die Arbeit analysiert die Möglichkeiten und Herausforderungen, mit denen Unternehmen aus Entwicklungsländern konfrontiert sind, wenn sie ihre Geschäftstätigkeit international ausdehnen wollen.
Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen der Internationalisierung, eine empirische Bestandsaufnahme von Direktinvestitionen sowie die strategische Wahl von Markteintritts- und Wettbewerbsformen.
Ziel ist es, die Internationalisierungsfähigkeit dieser Unternehmen zu bewerten und Strategien aufzuzeigen, wie sie trotz struktureller Nachteile wettbewerbsfähig agieren können.
Es handelt sich um eine theoretisch-analytische Arbeit, die auf einer fundierten Auswertung von Fachliteratur, Wirtschaftsberichten (z.B. UNCTAD) und industrieökonomischen Theorien basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in eine empirische Bestandsaufnahme, eine theoretische Diskussion, eine komparative Beurteilung der Unternehmen sowie die detaillierte Analyse von Eintritts- und Wettbewerbsstrategien.
Wesentliche Begriffe sind Internationalisierung, Entwicklungsländer, Transaktionskosten, Wettbewerbsstrategien und Markteintrittsbarrieren.
Sie dient als Grundgerüst, um verschiedene Theorieansätze zu integrieren und eine mehrdimensionale Analyse der grenzüberschreitenden Aktivitäten von Unternehmen zu ermöglichen.
Sie gelten als wichtige Strategie, um durch Synergieeffekte Risiken zu mindern, lokale Marktkenntnisse zu nutzen und technologische Kompetenzen zu erwerben, auch wenn sie oft großen Unternehmen vorbehalten bleiben.
Der Wandel erzwingt Anpassungen in Richtung höherer Qualität und Technologieorientierung, bietet aber gleichzeitig durch Spezialisierungschancen und neue Netzwerke auch Möglichkeiten für KMUs aus Entwicklungsländern.
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