Bachelorarbeit, 2004
60 Seiten, Note: 1,3
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
1. Einleitung in das Thema
2. Praxisprojekt „Print-Magazin Kommedia“
2.1. Rahmenbedingungen
2.2. Idee und Aufgabenstellung des Projekts
2.3. Vorbereitungen
3. Die PR-Konzeption des Print-Magazins
3.1. Einleitung
3.2. Phase 1: Situationsanalyse
3.2.1. IST-Fakten
3.2.2. Stärken-Profil extern
3.2.3. Schwächen-Profil extern
3.2.4. Aufgabenstellung
3.3. Phase 2: PR-Strategie
3.3.1. Zielgruppen und Zielgruppenbotschaften
3.4. Phase 3: PR-Programm
3.5. Phase 4: Realisierung
3.5.1. Aufbau des Magazins
3.5.2. Umsetzungsprinzipien
3.5.3. Umsetzung aus gestalterischer Sicht
3.5.4. Umsetzung aus redaktioneller Sicht
3.5.5. Druck des Magazins
4. Corporate Identity
4.1. Einführung in das Thema „Corporate Identity“
4.2. Identität
4.2.1. Individuelle Identität
4.2.2. Von kollektiver Identität zur Unternehmensidentität
4.3. Image
4.3.1. Sockel-Image gegen Ad-hoc-Image
4.3.2. Primärimage und Sekundärimage
4.3.3. Fernimage gegen Nahimage
4.3.4. Entstehung von Identitäts- und Imagekrisen in einer Organisation
4.4. Notwendigkeit von Corporate Identity
4.5. Der ganzheitliche CI-Ansatz von BIRKIGT/STADLER/FUNCK
4.5.1. Definition und Aufbau
4.5.2. Unternehmenspersönlichkeit
4.5.3. Unternehmensverhalten (Corporate Behaviour)
4.5.4. Unternehmenserscheinungsbild (Corporate Design)
4.5.5. Unternehmenskommunikation (Corporate Communication)
4.6. Der Corporate-Identity-Mix
5. CI-Potentiale im Studiengang Kommedia
5.1. Ausgangssituation
5.2. Universitäre Situation im Hinblick auf die Implementierung einer CI
5.3. Anwendung des ganzheitlichen CI-Ansatzes auf Kommedia
5.4. Kommedia-Persönlichkeit
5.5. Kommedia-Verhalten
5.6. Kommedia-Erscheinungsbild (Corporate Design)
5.6.1. Die Marke Kommedia im Magazin
5.6.2. Illustrationen, Schrift und Hausfarbe im Magazin
5.7. Kommedia-Kommunikation (Corporate Communication)
6. Zusammenfassung und Ausblick
Ziel der Arbeit ist es, das im Rahmen eines Praxisprojekts entstandene „Print-Magazin Kommedia“ zu reflektieren und hinsichtlich seiner Eignung als Kommunikationsinstrument zum Aufbau einer Corporate Identity für den Studiengang „Angewandte Kommunikations- und Medienwissenschaft“ zu untersuchen.
4.1. Einführung in das Thema „Corporate Identity“
Das Schlagwort „Corporate Identity“ ist, besonders im wirtschaftlichen Kontext, in aller Munde. Eine Fülle von Autoren beschäftigt sich seit Jahrzehnten intensiv mit dem Thema. Auffällig ist, dass es in der wissenschaftlichen Diskussion über Corporate Identity keine übereinstimmenden Definitionen gibt, dass die vielen verschiedenen theoretischen Ansätze uneinheitlich vorgehen und dass es kaum Beschreibungen gibt, wie Corporate Identity gemacht wird. Die Praxis sieht das meist anders: Unternehmensberater und PR-Agenturen äußern vollmundige Bekundungen, Unternehmer wie Berater gehen von hohen Erwartungen von der Wirkung von Corporate Identity aus aufgrund von gravierenden Veränderungen in den Märkten, Unternehmen und der Gesellschaft. Das Thema der Unternehmensidentität, wie es auch umschrieben wird, hat so an Bedeutung gewonnen, dass Corporate Identity als Erfolgsfaktor für wirtschaftlichen Erfolg gilt. Wissenschaftler und Praktiker betonen zwar die Wichtigkeit – die Umsetzung von Corporate Identity als ganzheitliches Konzept, wie es zum Beispiel von den Autoren BIRKIGT/STADLER/FUNCK beschrieben wird, ist jedoch kaum gelungen. Gründe für dieses Problem liegen in der Komplexität und Abstraktheit des Begriffs „Corporate Identity“, in mangelndem Know-how und in den erwähnten hohen Erwartungen.
Im anglo-amerikanischen Sprachraum erscheint der Begriff „Corporate Identity“ erstmals in der Fachliteratur Ende der 60er Jahre. Seitdem werden viele neue unterschiedliche Wortschöpfungen synonym für Corporate Identity benutzt: Unternehmensidentität, Unternehmenskultur, Unternehmensphilosophie, Unternehmensgestaltung/Erscheinungsbild, Unternehmensbild, Unternehmenspersönlichkeit.
1. Einleitung in das Thema: Dokumentation der Projektarbeit „Print-Magazin Kommedia“ und Untersuchung von dessen Potenzial zum Aufbau einer Corporate Identity im Studiengang.
2. Praxisprojekt „Print-Magazin Kommedia“: Beschreibung der Rahmenbedingungen, der Zielsetzung sowie der Vorbereitungsschritte des interdisziplinären Projekts im Sommersemester 2002.
3. Die PR-Konzeption des Print-Magazins: Darstellung der vier Phasen der PR-Konzeption (Analyse, Strategie, Programm, Realisierung) unter Anwendung des klassischen Dreischritts nach dem Deutschen Institut für Public Relations.
4. Corporate Identity: Theoretische Auseinandersetzung mit dem Begriff Corporate Identity, dessen Entwicklung sowie dem ganzheitlichen CI-Modell nach Birkigt/Stadler/Funck.
5. CI-Potentiale im Studiengang Kommedia: Anwendung des theoretischen Modells auf den Studiengang unter Analyse der Bausteine Persönlichkeit, Verhalten, Erscheinungsbild und Kommunikation.
6. Zusammenfassung und Ausblick: Resümee über die Eignung des Magazins als CI-Grundlage und Ausblick auf zukünftige notwendige Schritte zur Implementierung eines Leitbildes.
Corporate Identity, Corporate Image, Studiengang Kommedia, Print-Magazin, PR-Konzeption, Unternehmenspersönlichkeit, Corporate Behaviour, Corporate Design, Corporate Communication, Identitätskrise, Hochschulmarketing, Markenbildung, Zielgruppen, Wissensmanagement, Interdisziplinarität.
Die Arbeit dokumentiert die Erstellung eines Print-Magazins für den Studiengang Kommedia und analysiert, inwieweit dieses Medium als Instrument dienen kann, um eine einheitliche Corporate Identity (CI) für den Studiengang zu entwickeln.
Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen der Corporate Identity, die PR-Konzeptionstechnik, die Anwendung von CI-Instrumenten auf universitäre Bereiche sowie das konkrete gestalterische und redaktionelle Vorgehen bei der Magazinproduktion.
Das Ziel ist es, Potenziale des Magazins aufzudecken, die als Ausgangspunkt für die zukünftige Entwicklung einer Corporate Identity im Studiengang dienen können, anstatt ein fertiges Konzept zu erstellen.
Die Arbeit stützt sich auf das ganzheitliche CI-Modell von Birkigt/Stadler/Funck und verknüpft dies mit den Vorgaben des Deutschen Instituts für Public Relations für die PR-Konzeption.
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung des Praxisprojekts, eine tiefgehende theoretische Fundierung von Corporate Identity sowie die explizite Anwendung dieser Theorie auf das Fallbeispiel Kommedia.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie „ganzheitliche Corporate Identity“, „CI-Mix“, „Kommedia-Persönlichkeit“ und „strategische Kommunikation“ geprägt.
Da das Magazin das erste Produkt zur Selbstdarstellung des Studiengangs ist, soll untersucht werden, ob die verwendeten Stilelemente und Botschaften bereits Bausteine einer professionellen Identität bilden.
Der Autor kommt zu dem Schluss, dass das Magazin zwar ein wertvoller erster Schritt ist, eine vollumfängliche Corporate Identity jedoch eine explizitere Formulierung von Werten, messbaren Zielen und ein klares internes Leitbild erfordert.
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