Forschungsarbeit, 2005
24 Seiten, Note: 2,3
1. Einleitung
2. Forschungsstand und Theoretischer Rahmen
3. Hypothesenformulierung
4. Datensatz
5. Methoden
5.1 Bivariate Methoden
5.2 Mulitvariate Methoden
6. Ergebnisse
6.1 Bivariate Ergebnisse
6.2 Multivariate Ergebnisse
7. Zusammenfassung
8. Anhang/ Syntax
Die Arbeit untersucht den Einfluss von sportlicher Betätigung, Alter und Geschlecht auf das subjektive Gesundheitsbefinden sowie das Zigarettenrauchverhalten der Menschen basierend auf Daten des Sozioökonomischen Panels (SOEP).
2. Forschungsstand und Theoretischer Rahmen
Das Gesundheitsbewusstsein der Menschen ist in Deutschland sehr stark zurückgegangen. Zumindest bei Jugendlichen kam es zu einer Abnahme der sportlichen Betätigung (Hackauf/ Zwicken). Und das, obwohl „regelmäßige sportliche Betätigung und Bewegung an der frischen Luft nach Meinung von Experten zu den zentralen Elementen einer gesunden Lebensführung gehört.“ (Hackauf/ Zwicken) Umso weniger verwundert es, dass sich auch die Gesundheitszufriedenheit zunehmend verschlechtert hat. Trotz sportlicher Aktivität, konsumieren noch zu viele Nikotin, was den Gesundheitszustand wieder relativiert.
Jedoch wirkt sich Sport insgesamt deutlich positiv auf die Gesundheitszufriedenheit aus. Sie ist geprägt durch positive Gefühle und körperliche Empfindungen, sowie das Fehlen von Beschwerden. Relativ unbestritten ist heute, dass sportliche Aktivität diesen Zustand erzeugen und beeinflussen kann. Fast drei Viertel aller FreizeitsportlerInnen gehen von einem positiven Beitrag für ihre Gesundheit aus (Statistisches Bundesamt 1998, S. 83). Beispielhaft ist dafür eine Studie von ABELE/BREHM aus dem Jahre 1989. 400 Probanden aus den unterschiedlichsten Sportarten wurden jeweils vor und nach der sportlichen Aktivität an drei verschiedenen Terminen zu ihrer Befindlichkeit interviewt. Die Ergebnisse waren recht eindeutig. Das „Sich-Wohlfühlen-Phänomen“ äußerte sich besonders hinsichtlich der Aspekte "Ruhe", "gehobene Stimmung" und "Aktiviertheit". Die Sport Treibenden fühlten sich vielfach nach dem Sport jeweils ausgeglichener, unternehmungslustiger und zuversichtlicher als vorher. Diese Befindlichkeitsverbesserungen traten bei ca. 75% der Versuchsteilnehmer auf, 10% erlebten keine Veränderungen und etwa 15% erlebten leichte Verschlechterungen ihrer Befindlichkeit.
1. Einleitung: Diese Einleitung skizziert das Forschungsinteresse an der Gesundheitszufriedenheit und deren Wechselwirkung mit Sport und Rauchen.
2. Forschungsstand und Theoretischer Rahmen: Das Kapitel bietet einen Überblick über bestehende Studien zum Gesundheitsbewusstsein, zu sportlichen Aktivitäten und zum Zigarettenkonsum bei Jugendlichen und Erwachsenen.
3. Hypothesenformulierung: Hier werden vier spezifische Hypothesen zum Zusammenhang zwischen Sport, Gesundheit, Alter und Zigarettenkonsum abgeleitet.
4. Datensatz: Dieses Kapitel beschreibt den verwendeten Datensatz des Sozioökonomischen Panels (SOEP) von 2001 mit seinen 11.087 Fällen.
5. Methoden: Hier werden die angewandten statistischen Verfahren erläutert, darunter bivariater Chi-Quadrat-Tests und multivariater Regressionsanalysen.
6. Ergebnisse: Dieser Teil präsentiert die statistischen Auswertungen der Hypothesen, inklusive der grafischen Darstellungen und Signifikanzprüfungen.
7. Zusammenfassung: Die Zusammenfassung resümiert, dass sportliche Betätigung den stärksten positiven Einfluss auf das körperliche Wohlbefinden hat und Risikofaktoren wie Rauchen beeinflussen kann.
8. Anhang/ Syntax: Dokumentation der für die Analyse verwendeten SPSS-Befehle.
Gesundheitszufriedenheit, sportliche Betätigung, Zigarettenkonsum, SOEP, Regressionsanalyse, Chi-Quadrat-Test, Prävention, Lebensqualität, empirische Sozialforschung, Korrelationsanalyse, Jugendstudien, Statistik, Variablen, Gesundheit, Sozialwissenschaft.
Die Hausarbeit untersucht die Zusammenhänge zwischen Gesundheitszufriedenheit, sportlicher Aktivität und dem Zigarettenkonsum in der deutschen Bevölkerung.
Die zentralen Felder sind der Einfluss von Sport auf das Wohlbefinden, die Auswirkung von Alter und Geschlecht auf das Rauchverhalten sowie die allgemeine Bestimmung von Gesundheitsfaktoren.
Das Ziel ist es, auf Basis des SOEP-Datensatzes empirisch zu prüfen, ob sportliche Betätigung die Gesundheitszufriedenheit steigert und welche Variablen den täglichen Zigarettenkonsum determinieren.
Es kommen Verfahren der empirischen Sozialforschung zum Einsatz, namentlich bivariates Testen mittels Kreuztabellen und Chi-Quadrat-Tests sowie die multiple lineare Regression.
Im Hauptteil werden der theoretische Rahmen, die Hypothesen, die Datengrundlage und die methodische Vorgehensweise detailliert dargelegt und die statistischen Ergebnisse ausgewertet.
Wichtige Begriffe sind Gesundheitszufriedenheit, SOEP, Sport, Regressionsanalyse und Zigarettenkonsum.
Die Untersuchung zeigt, dass das Geschlecht beim Zusammenhang zwischen sportlicher Betätigung und Gesundheitszufriedenheit keine signifikante Rolle spielt.
In der Regressionsanalyse mit mehreren Variablen erweist sich der Einfluss des Alters auf den Zigarettenkonsum als nicht signifikant; stattdessen ist Sport als determinierender Faktor relevanter.
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