Diplomarbeit, 2005
78 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
1.1 Allgemeine Einführung: Golf in Deutschland
1.2 Problemstellung
2. Methodologisches Vorgehen
3. Golfmarkt im Wandel
3.1 Golfclubs in Deutschland: Boom oder Krise?
3.1.1 Entwicklung von Angebot und Nachfrage
3.1.2 Golfanbieter
3.1.2.1 Trägerschaft von Golfanlagen
3.1.2.2 Wettbewerbsnachteil Verein?
3.1.2.3 Leistungsprogramm
3.1.3 Die Nachfrager
3.1.3.1 Wer spielt Golf?
3.1.3.2 Die Nachfrage differenziert sich
3.1.3.3 Golfpotenzial in Deutschland
3.1.3.4 Fazit
3.1.4 Konkurrenz unter Anbietern
3.1.4.1 Regionale Wettbewerber
3.1.4.2 Graumarkt für Mitgliedschaften
3.1.4.3 Die Vereinigung clubfreier Golfspieler
3.1.5 Wirtschaftliche Situation der Golfanbieter
3.1.6 Das Positionierungsdilemma: Exklusivität vs. Öffnung
3.1.7 Der Deutsche Golf Verband (DGV)
3.1.8 Fazit
3.2 Strategien für einen sich wandelnden Markt
3.2.1 Entwicklung der Wettbewerbsstrategie
3.2.1.1 Umwelt- und Organisationsanalyse
3.2.1.2 Zielsetzung
3.2.1.3 Strategiebestimmung
3.2.2 Marktdurchdringung
3.2.2.1 Leistungsstrategien
3.2.2.2 Preisstrategien
3.2.2.3 Kommunikationspolitische Maßnahmen
3.2.3 Produktentwicklung
3.2.3.1 Produktsubstitution
3.2.3.2 Produktvarianten
3.2.3.3 Neue Produkte
3.2.4 Marktentwicklung
3.2.4.1 Regionale Entwicklung
3.2.4.2 Erschließung neuer Kundenschichten
3.2.4.3 Erschließung neuer Vertriebswege
4. Fallstudie zum Golfclub Rhein-Wied
4.1 Organisationsanalyse
4.1.1 Allgemeine Informationen zum Club
4.1.2 Kundenstruktur
4.1.2.1 Mitgliedschaftsstatus
4.1.2.2 Altersstruktur
4.1.2.3 Herkunft/Wohnort
4.1.3 Betriebswirtschaftliche Daten
4.1.3.1 Haushalt
4.1.3.2 Anlagenauslastung
4.1.4 Wettbewerbsumfeld
4.1.5 Marketing
4.1.6 Zielsetzung
4.1.7 Fazit
4.2 Perspektiven
4.2.1 Alternative Leitbilder
4.2.1.1 Exklusivität und Gemeinschaft
4.2.1.2 Familienclub
4.2.1.3 Optimale Anlagenauslastung
4.2.1.4 Ausbildungsclub
4.2.2 Diskussion und Auswahl eines Leitbildes
5. Zusammenfassung und Ausblick
Die Arbeit untersucht die Marktsituation deutscher Golfclubs unter dem Einfluss eines zunehmenden Angebots und eines veränderten Konsumentenverhaltens. Das primäre Ziel ist es, Strategien zur nachhaltigen Organisationsentwicklung für Golfanlagen im mittleren Marktsegment zu identifizieren und am Beispiel des Golfclubs Rhein-Wied e.V. konkrete Positionierungsmöglichkeiten abzuleiten.
3.1.2.2 Wettbewerbsnachteil Verein?
Gemeinnützige Vereine wirtschaften, ohne Gewinnerzielungsabsicht, `zum Nutzen der Gemeinschaft´. Die Leitung erfolgt durch einen demokratisch gewählten und ehrenamtlichen Vorstand, für das Tagesgeschäft sind meist neben- oder hauptamtliche Mitarbeiter angestellt.
Aufgrund dieser Strukturen, der unspezifischen Organisationsziele (sportliche und gesellschaftliche) und der fehlenden Gewinnausrichtung wird in der Regel auf eine stringente Organisationsentwicklung verzichtet. Vereine agieren oft eher traditionsverhaftet und wenig flexibel auf Umweltveränderungen.
Hier liegt eine Gefahr, gegenüber professionell vermarkteten Golfanlagen Wettbewerbsnachteile zu erleiden.
Im Vergleich zu kommerziellen Anbieter bestehen allerdings auch Wettbewerbsvorteile, da
a) die Identifikation der Mitglieder mit dem `eigenen´ Verein größer ist,
b) kein Gewinn erwirtschaftet werden muss,
c) der kommerzielle Betreiber Umsätze und Gewinne voll versteuern muss.
1. Einleitung: Diese Einleitung skizziert die Entwicklung des Golfsports in Deutschland und verdeutlicht die Problematik der Clubs, die sich heute in einem Wandel vom Verkäufer- zum Käufermarkt befinden.
2. Methodologisches Vorgehen: Hier werden die verwendeten wissenschaftlichen Methoden wie Literaturstudien, Experteninterviews und betriebswirtschaftliche Analysen erläutert.
3. Golfmarkt im Wandel: Dieses Kapitel analysiert die gesamtwirtschaftliche Lage der Golfbranche, die Segmente der Nachfrage und notwendige strategische Ansätze zur Marktanpassung.
4. Fallstudie zum Golfclub Rhein-Wied: Die Anwendung der theoretischen Erkenntnisse auf den konkreten Fall des Golfclubs Rhein-Wied inklusive einer detaillierten Organisationsanalyse und Strategiebewertung.
5. Zusammenfassung und Ausblick: Der abschließende Teil fasst die Herausforderungen zusammen und empfiehlt die systematische Ausformulierung einer Wettbewerbsstrategie zur Sicherung des Fortbestands.
Golfmarkt, Golfclub, Strategieentwicklung, Organisationsanalyse, Mitgliedschaftsmodelle, Marketing, Nachfragelebenszyklus, Dienstleistungsmanagement, Sportmanagement, Positionierung, Gemeinnützigkeit, Wettbewerbsstrategie, Golfverband, Fallstudie.
Die Diplomarbeit beschäftigt sich mit der aktuellen Wachstumskrise vieler deutscher Golfclubs und analysiert, wie diese durch veränderte Marktbedingungen und neue Konsumtrends unter Druck geraten sind.
Zentrale Themen sind die Branchenentwicklung des Golfsports, die strategische Ausrichtung von Golfanlagen sowie die spezifische Organisationsanalyse und Leitbildentwicklung am Beispiel eines konkreten Vereins.
Ziel ist es, für Golfanlagen im mittleren Marktsegment, die mit unbefriedigenden Umsätzen kämpfen, tragfähige Strategien zur Marktpositionierung und Sicherung des Organisationsbestandes zu finden.
Der Autor nutzt eine Kombination aus Literaturstudien, explorativen Experteninterviews, betriebswirtschaftlichen Kennzahlenanalysen und der Szenariotechnik, um eine fundierte Bewertung vorzunehmen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine umfassende Marktanalyse, die Darstellung strategischer Wachstumsoptionen nach der Ansoff-Matrix sowie eine detaillierte Fallstudie des Golfclubs Rhein-Wied.
Typische Begriffe sind Golfmarkt, Strategieentwicklung, Organisationsanalyse, Mitgliedschaftsmodelle, Positionierung und Sportmanagement.
Die Untersuchung zeigt, dass der Golfclub Rhein-Wied eine deutliche Überalterung aufweist, was bei einem ausbleibenden Zustrom junger Mitglieder langfristig die finanzielle Stabilität durch Passivierungen gefährdet.
Die vier entwickelten Leitbilder waren: Exklusivität und Gemeinschaft, Familienclub, Optimale Anlagenauslastung und Ausbildungsclub.
Auf Basis der Expertenbewertung bietet diese Kombination das beste Potenzial, die soziale Homogenität des Clubs zu wahren und gleichzeitig durch moderate Öffnungsschritte neue Mitglieder zu gewinnen.
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