Diplomarbeit, 2005
71 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Aufbau der Arbeit
2. Grundlagen, Ziele und Konzeption des Customer Relationship Management
2.1 Spannweite des Begriffs „Customer Relationship Management“
2.2 Grundlegende Ziele des CRM
2.2.1 Kundenbindung
2.2.2 Kundendifferenzierung
2.3 Die technologische Komponente des CRM
2.4 Der Projektcharakter von CRM-Vorhaben
2.4.1 Der Projektprozess
2.4.2 Die Projektbewertung
3. Wesen und Inhalt von Kennzahlen und Kennzahlensystemen/-konzepten
3.1 Kennzahlen
3.1.1 Begriff und Arten von Kennzahlen
3.1.2 Funktionen von Kennzahlen
3.2 Charakteristika von Kennzahlensystemen und -konzepten
4. Entwicklung eines Kriterienrahmens zur Beurteilung der dargestellten Kennzahlenkonzepte
4.1 Spezifische Bewertungsprobleme von CRM-Projekten
4.1.1 Bewertung der CRM-Kosten
4.1.2 Bewertung des CRM-Nutzens
4.2 Relevante Kriterien zur Beurteilung der dargestellten Kennzahlenkonzepte
5. Darstellung und Beurteilung ausgewählter klassischer Kennzahlenkonzepte mit hohem Bewertungspotenzial
5.1 Investitionsrechnung
5.1.1 Statische Verfahren
5.1.2 Dynamische Verfahren
5.1.3 Verfahren zur Unsicherheitsberücksichtigung
5.2 Traditionelle Kennzahlensysteme
5.2.1 Das Du-Pont-Kennzahlensystem
5.2.2 Das ZVEI-Kennzahlensystem
5.3 Zusammenfassende Beurteilung der klassischen Kennzahlenkonzepte
6. Darstellung und Beurteilung ausgewählter neuerer Kennzahlenkonzepte mit hohem Bewertungspotenzial
6.1 Neuere eindimensionale Kennzahlenkonzepte
6.1.1 Der Shareholder Value-Ansatz
6.1.2 Kundenwertbasierte Ansätze
6.1.3 Der Prozesskostenansatz
6.2 Neuere mehrdimensionale Kennzahlenkonzepte
6.2.1 Die Nutzwertanalyse
6.2.2 Modifizierte Kapital-/Wertorientierte Ansätze
6.2.3 Balanced Scorecard orientierte Ansätze
6.3 Zusammenfassende Beurteilung der neueren Kennzahlenkonzepte und Ableitung einer projektphasenspezifischen Instrumentencard
7. Zusammenfassung
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die Untersuchung existierender Konzepte und Methoden zur Bewertung von CRM-Projekten hinsichtlich ihrer Eignung. Dabei wird ein Kriterienkatalog erarbeitet, um sowohl klassische finanzielle Planungsrechnungen als auch modernere, mehrdimensionale Kennzahlenkonzepte zu prüfen, mit dem Ziel, einen ganzheitlichen Bewertungsansatz für den gesamten Projektlebenszyklus abzuleiten.
2.4 Der Projektcharakter von CRM-Vorhaben
Strategische CRM-Vorhaben weisen meistens eine Reihe von charakteristischen Eigenschaften bzw. Merkmalsausprägungen auf. Kennzeichnend sind ….
- eine hohe wirtschaftliche Tragweite der Vorhaben.
- ein einmaliger und innovativer Charakter der Vorhaben
- das Durchlaufen verschiedener Phasen bzw. Aktionen auf verschiedenen Stufen des Unternehmens
- sich ständig ändernde Rahmenbedingungen für die Umsetzung der Vorhaben
- einer hohen Zahl von beteiligten Mitarbeitern mit sehr unterschiedlichen Fachkenntnissen und Interessen
- ein hoher Erfolgs- und Zeitdruck
Diese aufgeführten Merkmale verleihen CRM-Vorhaben grundsätzlich Projektcharakter. Projekte können hierbei als zielorientierte, zeitlich begrenzte Aktionsfolgen, die in der Regel einmalig und komplex und stets aperiodisch sind, verstanden werden.
1. Einleitung: Darstellung der Problemstellung gescheiterter CRM-Projekte sowie der Zielsetzung dieser Arbeit, eine geeignete Methode für den Wirtschaftlichkeitsnachweis zu finden.
2. Grundlagen, Ziele und Konzeption des Customer Relationship Management: Erläuterung der verschiedenen CRM-Definitionen, der Ziele (Kundenbindung, Differenzierung) und der technologischen Komponente sowie des Projektcharakters von CRM-Vorhaben.
3. Wesen und Inhalt von Kennzahlen und Kennzahlensystemen/-konzepten: Definition von Kennzahlen, deren Funktionen sowie die Charakteristika komplexer Kennzahlensysteme zur integrativen Unternehmenssteuerung.
4. Entwicklung eines Kriterienrahmens zur Beurteilung der dargestellten Kennzahlenkonzepte: Analyse spezifischer Bewertungsprobleme bei CRM-Kosten und -Nutzen und Herleitung eines siebenstufigen Kriterienkatalogs zur Evaluation von Bewertungsmethoden.
5. Darstellung und Beurteilung ausgewählter klassischer Kennzahlenkonzepte mit hohem Bewertungspotenzial: Untersuchung der Eignung klassischer Investitionsrechenverfahren und traditioneller Kennzahlensysteme wie Du-Pont und ZVEI für CRM-Projekte.
6. Darstellung und Beurteilung ausgewählter neuerer Kennzahlenkonzepte mit hohem Bewertungspotenzial: Evaluation moderner Ansätze wie Shareholder Value, Kundenwertanalyse, Prozesskostenrechnung, Nutzwertanalyse und Balanced Scorecard hinsichtlich ihrer CRM-Eignung.
7. Zusammenfassung: Synthese der Ergebnisse zur Notwendigkeit ganzheitlicher Bewertungsansätze, die sowohl quantitative als auch qualitative Zielgrößen über den gesamten Projektlebenszyklus abbilden.
Customer Relationship Management, CRM-Projekt, Investitionsrechnung, Kennzahlensystem, Kundenbindung, Kundendifferenzierung, Nutzwertanalyse, Prozesskostenrechnung, Balanced Scorecard, Shareholder Value, Customer Lifetime Value, Wirtschaftlichkeitsnachweis, Projektbewertung, Performance Measurement, Erfolgsfaktoren.
Die Arbeit befasst sich mit der Herausforderung, den wirtschaftlichen Erfolg von komplexen CRM-Vorhaben durch geeignete Kennzahlen und Bewertungsmethoden messbar und steuerbar zu machen.
Die zentralen Themenfelder sind die Konzeption von CRM, die betriebswirtschaftliche Grundlagen von Kennzahlensystemen sowie die methodische Evaluierung von Investitionsrechnungen und modernen Controlling-Instrumenten im CRM-Kontext.
Ziel ist es, existierende Methoden hinsichtlich ihrer Eignung für die Bewertung von CRM-Projekten zu untersuchen und einen Kriterienkatalog zu entwickeln, der den spezifischen Anforderungen von CRM-Vorhaben gerecht wird.
Es erfolgt eine systematische Literaturanalyse und kritische Würdigung bestehender Konzepte, ergänzt um die Herleitung eines eigenen Anforderungsprofils und die graphische Ableitung einer Instrumentencard.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen des CRM, die Analyse der Bewertungsprobleme, die Prüfung klassischer Investitionsrechenverfahren und die detaillierte Untersuchung neuerer, mehrdimensionaler Ansätze wie der Balanced Scorecard.
Wichtige Begriffe sind CRM-Wirtschaftlichkeit, Customer Lifetime Value, Nutzwertanalyse, Balanced Scorecard und die Messung von immateriellen Erfolgspotenzialen.
Da CRM-Vorhaben stark durch qualitative Nutzenaspekte und langfristige Wirkungen geprägt sind, scheitern klassische, rein monetär orientierte Verfahren oft an der Zurechenbarkeit und der Prognosefähigkeit dieser weichen Faktoren.
Die Balanced Scorecard ermöglicht es, nicht nur finanzielle Aspekte, sondern auch kunden-, prozess- und mitarbeiterbezogene Ziele über eine Ursache-Wirkungskette zu verknüpfen und so eine ganzheitliche Steuerung des CRM-Erfolgs zu gewährleisten.
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