Examensarbeit, 2004
52 Seiten, Note: 1,5
1. Einleitung
2. Vom Charakter der Veränderungen
2.1. Gesellschaftlich-sozialer Wandel
2.1.1. Wandel der Familienstrukturen und des sozialen Umfelds
2.1.2. Die multiethnische Gesellschaft
2.1.3. Demographischer Wandel
2.1.4. Wertewandel
2.2. Wissenschaftlich-technischer Fortschritt
2.3. Ökonomische Veränderungen und Wandel der Arbeitswelt
2.3.1. Globalisierung, Weltmarkt, Erwerbsarbeit, immaterielle Arbeit
3. Lehren und Lernen im Zeichen der Veränderung
3.1. Neue Herausforderungen - alte Unterrichtsmethoden?
3.1.1. Plenumsarbeit
3.1.2. Einzelarbeit und Partnerarbeit
3.1.3. Gruppenarbeit
3.1.4. Diskussionen, Debatten, Schülergespräche
3.2. Neue und alternative Unterrichtskonzepte und Sozialformen
3.2.1. Integrierte Position von Unterricht – lebendiges Lernen
3.2.2. Problemorientierter Unterricht
3.2.3. Selbstgesteuertes Lernen
3.2.4. Entdeckendes Lernen
3.2.5. Handlungsorientierter Unterricht
3.2.6. Globales Lernen
3.2.7. Interkulturelles Lernen
3.2.8. Fächerübergreifender und fächerverbindender Unterricht
3.3. Neue Medien und Geschichtsunterricht
4. Analyse des reformierten sächsischen Lehrplanes für das Fach Geschichte
4.1. Allgemeines
4.2. Das Fach Geschichte
5. Fazit und Ausblick
Die Arbeit untersucht, wie das Fach Geschichte auf die dynamischen gesellschaftlichen, wissenschaftlich-technischen und ökonomischen Veränderungen des 21. Jahrhunderts reagieren kann. Dabei wird analysiert, inwieweit moderne Unterrichtskonzepte in den reformierten Lehrplan für Gymnasien in Sachsen integriert wurden, um Schüler auf die Anforderungen einer sich wandelnden Welt vorzubereiten.
3.2.2. Problemorientierter Unterricht
Wie der Name schon sagt wird hierbei das Hauptaugenmerk auf die Darbietung und Bearbeitung von Problemen gelenkt. Diese sollen möglichst authentisch sein oder einen authentischen Bezug haben, für die Lernenden eine gewisse Relevanz besitzen, neugierig oder gar betroffen machen und ein bestimmtes Maß an Aktualität aufweisen. Erreicht werden soll damit die Anregung der Schüler zu aktivem Lernen. Dabei sollte die Fragehaltung der Schülerinnen und Schüler den Unterricht bestimmen und nicht das Fragen der Lehrerin oder des Lehrers. Sie entdecken somit selbst den Umfang und die Problematik des Lerninhalts, sind nicht mehr bloße Rezipienten.
Lösungssuche und die Entwicklung von Lösungsstrategien können dabei selbstständig oder im Team erfolgen. Von den bereits genannten Sozialformen eignen sich in erster Linie Einzel-, Partner oder Gruppenarbeit sowie Schülergespräche.
1. Einleitung: Die Arbeit beleuchtet die Notwendigkeit, pädagogische Ansätze im Geschichtsunterricht an die Dynamik des 21. Jahrhunderts anzupassen, um Schüler auf eine unsichere Zukunft vorzubereiten.
2. Vom Charakter der Veränderungen: Dieses Kapitel charakterisiert den gesellschaftlich-sozialen Wandel, wissenschaftlich-technischen Fortschritt sowie ökonomische Umbrüche als Kernherausforderungen für die Bildung.
3. Lehren und Lernen im Zeichen der Veränderung: Der Hauptteil hinterfragt traditionelle Unterrichtsmethoden und diskutiert alternative Konzepte wie selbstgesteuertes und handlungsorientiertes Lernen als notwendige Ergänzung.
4. Analyse des reformierten sächsischen Lehrplanes für das Fach Geschichte: Es wird untersucht, inwieweit der sächsische Lehrplan von 2004 die geforderten Kompetenzveränderungen in den Fachbereich integriert und welche Rahmenbedingungen er schafft.
5. Fazit und Ausblick: Das Fazit resümiert, dass der neue Lehrplan zwar Ansatzpunkte bietet, die Umsetzung jedoch stark vom Engagement der Lehrenden und einer weiterführenden Anpassung der Schulpraxis abhängt.
Geschichtsunterricht, Lehrplananalyse, gesellschaftlicher Wandel, Handlungsorientierung, Problemorientierter Unterricht, Kompetenzentwicklung, Medienkompetenz, Globales Lernen, Interkulturelles Lernen, Geschichtsbewusstsein, Fachdidaktik, Sachsen, Schulpraxis, Methodenkompetenz, Reformpädagogik.
Die Arbeit analysiert die Herausforderungen des Geschichtsunterrichts in einer sich rasant wandelnden Gesellschaft und untersucht Möglichkeiten der didaktischen Anpassung.
Zentrale Themen sind der gesellschaftliche Wandel, moderne Unterrichtsmethoden, der Einsatz neuer Medien und die Analyse des sächsischen Lehrplans für das Fach Geschichte.
Das Ziel ist es zu prüfen, wie das Fach Geschichte durch neue Konzepte gestärkt werden kann, um Schülern die Bewältigung gegenwärtiger und zukünftiger Lebensaufgaben zu ermöglichen.
Es handelt sich um eine fachdidaktische Analyse, die aktuelle gesellschaftliche Trends mit pädagogischen Konzepten verknüpft und diese an einem konkreten Lehrplanbeispiel evaluiert.
Der Hauptteil evaluiert die Eignung traditioneller Sozialformen und diskutiert alternative Ansätze wie entdeckendes, handlungsorientiertes und globales Lernen.
Wichtige Begriffe sind Kompetenzorientierung, Geschichtsbewusstsein, Methodenvielfalt und die Anpassung an den gesellschaftlichen Wandel.
Es fungiert als zentraler Gegenentwurf zur reinen Lehrerzentrierung und soll durch Einbindung der Subjektivität der Schüler die Lernprozesse effektiver gestalten.
Der Lehrplan wird als Schritt in die richtige Richtung begrüßt, jedoch wird kritisiert, dass er in der Praxis oft hinter dem Anspruch der Kompetenzentwicklung zurückbleibt.
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