Masterarbeit, 2005
78 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Motivation
1.2 Herangehensweise
1.3 Fallstudie Business Case
2 Definitionen
2.1 Architektur
2.2 Web Service
2.3 Abgrenzung Service-orientierte Architektur und Web Services
2.4 Web Service Architektur
3 Konzeption
3.1 Vorteile von SOA in Form von Web Services
3.2 Nachteile von Web Services
3.3 Reifegrad von Web Services
3.4 Geeignete Szenarien für Web Services
3.5 Vergleich von .Net und J2EE
3.6 Lösungsszenario für die Fallstudie
3.7 Architektur
3.7.1 Architekturprinzipien
3.7.2 Design Patterns
3.7.3 Architekturoptionen
3.8 Vorgehen für die Fallstudie
4 Implementierung der Fallstudie
4.1 Auswahl der Entwicklungsumgebung
4.2 Bereitstellung von Services
4.3 Erstellung von Servicenutzern
4.4 Zugriff über WSDL
4.5 Veröffentlichung eines Services
4.6 Auffinden eines Services
4.7 Orchestrierung der Services
4.8 Erkenntnisse aus dem Proof-of-Concept
5 Zusammenfassung
Anhang A. Standards, Beispiele und Sourcecode
Die Masterarbeit hat zum Ziel, den Entwurf einer service-orientierten Architektur (SOA) auf Basis von Web Services zu beschreiben. Anhand einer Fallstudie eines Lebensmittelgroßhändlers soll aufgezeigt werden, wie eine Integration verteilter Anwendungen über Unternehmensgrenzen hinweg mittels Web Services realisiert werden kann, um manuelle Prozessschritte zu optimieren.
3.1 Vorteile von SOA in Form von Web Services
Plattformunabhängigkeit
Vorteilhaft bei Web Services ist die Möglichkeit, auf unterschiedlichen Plattformen Dienstleistungen anzubieten. Diese universelle Einsetzbarkeit wird durch die offenen Standards wie XML und das leicht einsetzbare Transportprotokoll HTTP gewährleistet. Flexibilität und Wiederverwendbarkeit sind wesentliche Pluspunkte bei Web Services. Durch die Plattformunabhängigkeit und Flexibilität können heterogene Anwendungen in einem Intranet kommunizieren.
Technologieunabhängigkeit
Eine SOA ist grundsätzlich technologieunabhängig. Die Technologieunabhängigkeit der Schnittstellen kann durch Web Services oder durch Technologien wie das Opensource Peer-to-Peer Protokoll JXTA (www.jxta.org) erreicht werden. Die Zusammenstellung der Services kann bei Web Services über UDDI gesteuert werden, bei reinen Java Anwendungen erlaubt die JINI Technologie eine dynamische Orchestrierung.
Komplexitätsreduktion bei der Integration
Die Vorteile einer Vermittlungsschicht zwischen vielen Service Anbietern und Service Nachfragern lässt sich anhand einer Rechnung verdeutlichen. Bereits bei acht zu verbindenden Systemen ergeben sich ohne eine Vermittlungsschicht 8x7=56 verschiedene Verbindungsmöglichkeiten. Die Darstellung verdeutlicht die Komplexität, wobei nur Anwendung 1 und 2 mit allen anderen Anwendungen verknüpft wurden. Die restlichen Verknüpfungen würden bereits diese einfache Darstellung unübersichtlich gestalten.
1 Einleitung: Einführung in die Motivation und Zielsetzung, die Integration von Anwendungen durch SOA sowie die Vorstellung des Business Case der Handel AG.
2 Definitionen: Erläuterung der grundlegenden Begriffe wie Architektur, Web Service und deren Abgrenzung zueinander.
3 Konzeption: Umfassende Untersuchung der Vor- und Nachteile von Web Services, deren Reifegrad, geeignete Szenarien, ein Vergleich von .Net und J2EE sowie detaillierte Architekturentscheidungen.
4 Implementierung der Fallstudie: Beschreibung der praktischen Umsetzung des Proof-of-Concept, von der Auswahl der Umgebung über die Bereitstellung bis hin zur Orchestrierung und Erkenntnissen.
5 Zusammenfassung: Fazit zur Eignung von Web Services als Mittel zur Realisierung von service-orientierten Architekturen und deren Stellenwert in der Praxis.
SOA, Service-orientierte Architekturen, Web Services, WSDL, UDDI, SOAP, Applikationsintegration, Interoperabilität, Fallstudie, Middleware, XML, Geschäftsprozess, J2EE, .Net, Architektur.
Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Entwurf und der Implementierung einer service-orientierten Architektur (SOA) auf Basis von Web Services.
Die Schwerpunkte liegen auf den Grundlagen von Web Services, dem Vergleich von Entwicklungsplattformen, der Architekturplanung und der praktischen Implementierung eines B2B-Szenarios.
Ziel ist es, den Nutzen von Web Services für die unternehmensübergreifende Integration von Anwendungen anhand einer konkreten Fallstudie zu validieren.
Es wird eine Fallstudie (Case Study) durchgeführt, die als Proof-of-Concept dient, um architektonische Entscheidungen und Implementierungsschritte zu dokumentieren.
Der Hauptteil analysiert die theoretischen Grundlagen, diskutiert Vor- und Nachteile, vergleicht Technologien und beschreibt die Umsetzung der Fallstudie (Implementierung der Services und Clients).
Zentrale Begriffe sind SOA, Web Services, WSDL, SOAP, UDDI, Interoperabilität und Applikationsintegration.
Die Fallstudie erlaubt es, die theoretischen Anforderungen an eine SOA praxisnah zu testen und zu belegen, dass Web Services eine flexible Lösung für die Befundübermittlung zwischen Laboratorien und einem Handelsunternehmen darstellen.
Die Wahl der Entwicklungsumgebung (im Beispiel IBM Websphere Site Developer) ist entscheidend für den Implementierungsprozess, da sie Werkzeuge für die WSDL-Erstellung, das Proxy-Management und das Testen der Services bereitstellt.
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